Sunbeam Alpine GT – Rapier ist geduldig
Zusammenfassung
Als extravagantes Hardtop-Coupé auf zuverlässiger Grossserien-Technik hatte der Sunbeam Rapier Ende der Sechzigerjahre das Zeug zu einem Verkaufserfolg. Doch weil Konzernmutter Chrysler ihre Rootes-Stiefkinder vernachlässigte, konnten die Arrow-Fastbacks ihre Talente nie wirklich offenbaren. Auch das US-Modell Alpine GT, das diesen Artikel bebildert, konnte das Ende der Marke Sunbeam nicht verhindern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Verwirrende Modellvielfalt
- Sport- und Sparmodell
- Heute wie damals
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn ein englisches Auto in Deutschland ausschliesslich über jeden zehnten Händler einer mittelgrossen französischen Marke verkauft wird, kann man fest davon ausgehen, dass dieses Modell einen der hintersten Plätze in der Zulassungsstatistik belegen wird. Da kann es noch so hinreissend schön aussehen, verschwenderisch gut ausgestattet sein und konkurrenzlos wenig kosten. Wenn niemand von seiner Existenz weiss und sein Hersteller sich auch keine Mühe gibt, potenzielle Kunden von ihr zu unterrichten, wer soll dieses Auto dann kaufen? Wenn besagtes Auto dann nicht das schönste, luxuriöseste und preiswerteste unter der Sonne ist, sondern nur ein kleines bisschen überdurchschnittlich, wird die Sache abermals schwieriger.
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ein einziges Mal hatte ich mit einem zu tun . Das war glaube ich 1970.
Und hatte das Auto zwischenzeitlich längst vergessen.
Deshalb vielen Dank für den Artikel.
Aber es stimmt schon, damit ging der Abschwung los bei Simca. Dann gabs noch Chrysler 160 180 mow technisch BMW Kopien,. opt sehr Geschmackssache....
Die Arrow-Serie wirkte nie so sportlich und war, wie die Mitbewerber der späten 60er, nicht so solide gebaut. Insbesondere schienen mir als 18-jähriger Autofan die Räder vom Arrow-Rapier zu unauffällig, oder vielleicht die Blechflächen zwischen Hinterrad und Gurtellinie zu dick. Ein Freund hatte gegen 1975 einen Rapier. Das Auto war schöner ausgestattet und besser gebaut als ein Capri zum gleichen Preis. Seine dreiteilige Heckscheibe machte noch keinen altmodischen Eindruck.
Ohne die Berlinen und Combi hätte es den Rapier als Coupé der Arrow-Serie nicht geben können. Der Hillman Hunter wurde zum iranischen Nationalauto, als CKD-Kits aus Coventry nach Teheran geliefert und unter dem Namen Paykan vermarktet. Paykan auf Farsi heisst Pfeil, oder auf Englisch Arrow.








































































































































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