Mit Allradantrieb zum Gipfelkreuz - Steyr-Puch Haflinger im (historischen) Test

Erstellt am 10. Oktober 1962
, Leselänge 10min
Text:
Erich Boyer
Fotos:
Archiv 
7

Zusammenfassung

Der Steyr-Puch Haflinger ist vermutlich das Automobil, welches einer Bergziege am nächsten kommt. Mit vier sperrsynchronisierten Gängen und einem optionalen Kriechgang stoppt ihn so gut wie keine Steigung. Seine kompakten Dimensionen machen ihn wendig genug, um auch die steilste Kurve im Gelände zu meistern und das hohe Mass an Bodenfreiheit lässt ihn niemals aufsetzen. So ähnlich sah das auch die Zeitschrift hobby, die den Haflinger 1962 ausgiebig im Gelände testete, was dieser Artikel im Originalwortlaut wiedergibt.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Heja Safari, Haflinger!
  • Auto-Kampf um den Zirbitzkogel
  • Nicht zu unterschätzen
  • Ein echtes (Berg-) Mädchen für alles
  • Technische Daten

Geschätzte Lesedauer: 10min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

“Nehmen wir halt den höchsten“, sagte Chefingenieur Ledwinka. Der höchste Berg im Vorfeld der Grazer Puch-Werke ist der 2396 m hohe Zirbitzkogel in den Seetaler Alpen. Der im großen Mur-Bogen nord-südwärts gelagerte Gebirgsklotz trennt die Ost- von der West-Steiermark. Er trennt sie wirklich. In seiner durchgehend in über 2000 m Höhe verlaufenden Kammlinie ist kein Einschnitt für Bahnen oder Straßen. Eine menschenleere Bergwelt von abweisend herber Schönheit, um die auch der Fremdenstrom noch Umwege macht. Wir kamen von Graz über Koflach und fuhren über das Gaberl nach Weißkirchen und dann südwärts zum Obdächer Sattel, wo der Aufstieg begann: zwei ‘Haflinger’, jeder mit vier Mann belastet. Ledwinka führte das Kommando. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, die Bergsteigerqualitäten seines jüngsten Kindes selbst zu demonstrieren.

 
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von za******
06.04.2021 (09:42)
Antworten
Danke für den schönen Bericht .
Ich kann das Alles nur bestätigen , ich war sechs Jahre alt , als wir unseren Hafi beim Händler abholten .
Das war 1970 , heute hat er knapp 4000 km auf dem Tacho und klettert wie am ersten Tag
von ma******
06.04.2021 (10:14)
Antworten
schließe mich dem vorigen Kommentar an, der Hobby Bericht notiert unter Technischen Daten Rubrik.: Nachteile.: nicht feststellbar. Das hat mich schon 1962 fasziniert. Nun besitze ich seit 1995 einen Schweizer Armee Haflinger aus Sion/Grimisuat/Champlan im Kanton Wallis. Übernommen habe ich den Alleskönner mit km 29000 jetzt sind 25000 spannende km dazu gekommen, würde sogar sagen, wir sind befreundet. Auf diesem Wege möchte ich mich bei den Schweizer Freunden von der Interessengemeinschaft Haflinger Swiss-Haflinger-Association bedanken, sie ermöglichen seit Jahren geführte artgerechte Touren in der Schweiz.
von er******
06.04.2021 (15:27)
Antworten
Hallo aus dem Land der Haflinger!
Na ja wenigstens fast, weil der Haflinger von Steyr Daimler Puch ist ja a Steirer! Und ich a Tiroler.
Der Haflinger hat sehr lange den Höhenrekord für Automobile gehalten irgendwo in Südamerika um die 5.600Meter und das schon 1961! Und die Queen von England ist auch einen gefahren!
Und ja, die Schweizer haben am besten Acht gegeben auf ihre Hafis! Beim Militär durften nur die Zweiradschrauber dran werkeln, bei uns in Ö waren die groben Mechanikerhände dran, drum waren die immer kaputt und schon nach wenigen Fahrtkilometern wurden sie auf die grossen Steyr Lastwagen aufgeladen, natürlich bei jedem Manöver das selbe Theater.

LG Thomas
von ro******
11.04.2021 (16:48)
Antworten
Ich hatte die Freude als Minenwerfer-Soldat bei einer Infanterie-Kompanie während 6 WK's in den Bergen täglich zu fahren.
Nie eine Panne. immer zuverlässig, auf und ab. Die Geschützplatte, das Rohr, die Lafette, das Munition sowie sonstiges Material wurden immer prompt und heil transportiert.
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