Der gläserne BMW – Simca 1500 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Dank seiner neutralen Strassenlage, des straffen Fahrwerks und des eng gestuften Vierganggetriebes verleitete der Simca 1500 ebenso zum zügigen Fahren wie die beliebten Münchener Erzeugnisse. Auch die Motorleistung lag auf dem Niveau der süddeutschen Konkurrenz. Wenn nur das hakelige Getriebe und die lausige Verarbeitung nicht gewesen wären, hätte der Franzose mit den grossen Fenstern sicher einige BMW-Kunden von sich überzeugen können, wie dieser historische Testbericht zeigt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Tante Anna und der enge Rock
- Schneller als das Getriebe erlaubt
- Selbstkorrigierende Starrachse
- Fahrfreude über Qualität
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn Simca-Modelle in vergangenen Zeiten nicht zum gewohnten Anblick im deutschen Straßenverkehr gehörten, lag es nicht etwa an den Wagen selbst, sondern hauptsächlich an der Kundendienstorganisation. Auf der einen Seite wurde die Simca-Werbung bei uns, falls überhaupt, mit der linken Hand gemacht, zum anderen wurde der kleine Kreis, der dennoch zu dieser Marke gefunden hatte, recht unsanft herumgestoßen. Selbst Simca-Besitzer wußten manchmal nicht, ob im Augenblick die Fiat-, NSU- oder Krupp-Vertretung für sie zuständig war. Seit sich in Neu-Isenburg nun die Deutsche Simca-Vertriebsgesellschaft niedergelassen hat, sind die Markenanhänger nicht mehr heimatlos. Zur Zeit bestehen in Deutschland über 500 Vertretungen und Werkstätten. Diese Zahl erhöht sich noch ständig. Erst mit dieser Organisation hat Simca ein Mitspracherecht auf dem deutschen Markt erworben.
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