Simca 1000 Coupé im (historischen) Test – Hab' mich lieb!
Zusammenfassung
Wenn schon der Hersteller sein Produkt als "Liebhaberstück" anpreist, bedeutet das meist nichts Gutes. Häufig sollen damit nämlich offensichtliche Unzulänglichkeiten entschuldigt werden. Nicht so beim Simca 1000 Coupé: der französische Heckmotorwagen im italienischen Kleid wusste nicht nur durch seine hinreissende Linie, sondern auch durch gute Ausstattung und sportliche Fahreigenschaften zu begeistern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Verfügbarkeit und Karosserie
- Ausstattung und Platzangebot
- Motor und Fahrverhalten
- Fazit
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wagen mit sogenannter sportlicher Linienführung, vor allem zweisitzige Spider und Coupés, erfreuen sich seit einiger Zeit zunehmend allgemeiner Beliebtheit. Unter solchen Modellen gibt es sehr auffallende und damit bekannte Typen und manche, von denen wesentlich weniger die Rede ist. Bei jungen Mädchen sagt man häufig, geheiratet würden eigentlich eher die, von denen weniger gesprochen wird. Bei Autos scheint das nicht ganz so zu sein – oder sollte sich das mit den jungen Damen auch geändert haben? Das Coupe des Simca 1000 gehört zweifellos zur Gruppe der weniger bekannten. Das ist nicht ganz verständlich Zu erklären ist es eigentlich nur mit dem Vergleich des Maßanzugs. Seine Eleganz ist zurückhaltender, unaufdringlicher, offenbart sich erst bei genauerem Hinsehen. Das Ganze ist ohne Tricks und Kniffe, meist sehr solide gemacht und nicht gerade billig. Ziemlich genau trifft das auch für das Simca-Coupé zu. Sein "Schneider" stammt natürlich unverkennbar aus Italien, und sein Preis ist so, daß er sich bei der gebotenen Leistung einer großen Käuferschar wird nie erfreuen können. Dieses Modell spricht einzig den Individualisten an.
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Ja, Cabrio ist teurer, entscheidend ist immer der Zustand.

Mit viersitzigem Cabriolet meinte ich die Caravelle Coupé Ausführung. Denn nur dieses ist viersitzig und hat trotz Coupéausführung ein mit nur 6 Schrauben leicht zu entfernendes Hardtopdach. Und die Karosserie ist viel steifer als beim "echten" Cabriolet, das trotzdem nur zweisitzig ist. Viele wissen das gar nicht, daß das Caravelle Coupé mit wenig Aufwand auch ein viersitziges Cabriolet ist! Und deshalb ist der Preisunterschied bei der Caravelle zwischen diesem besonderen Coupé und dem Cabriolet gar nicht so groß wie z.B. beim VW Karmann Ghia.
Vielen Dank für Ihre Mühe, was ich bislang an Bertone Coupe‘s gesehen habe war leider sehr mitgenommen.
















































































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