Reliant Scimitar GTE – Der Trendsetter
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Zusammenfassung
Ein Granturismo-Sportwagen mit Kombiheck zu vernünftigem Preis, so etwas musste Ende der Sechzigerjahre erst erfunden werden. Genau dies gelang Tom Karen und Reliant mit dem Scimitar GTE. Zwar hatte es vorher schon vereinzelte "Shooting Brakes" als Sonderanfertigungen gegeben, aber erst der Dreiradfabrikant aus Tamworth brachte das Konzept in Serie. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des Scimitar GTE und zeigt ihn auf vielen aktuellen und historischen Bildern sowie in der Verkaufsliteratur von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Nicht der erste Sportwagen
- Mehr Platz braucht die Kundschaft
- Fast komplett neu
- Ein vielseitiger Sportwagen
- Stetige Verbesserungen
- Produktionserfolg
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nur wenige der Besucher der London Motor Show hatten im Spätherbst 1968 die Marke Reliant auf dem Radar. Dabei gab es den britischen Autohersteller schon seit 1935. Mit dem Scimitar GTE schuf die kleine Firma, die ihre drei- und vierrädrigen Fahrzeuge in Tamworth, Staffordshire fertigte, eine vielbeachtete Pionierleistung: Sie kombinierte ein Sportcoupé und einen Kombi zum "Grand Tourer Estate", kurz GTE. Bereits 1961 war der Reliant Sabre vorgestellt worden, ein Roadster mit Vierzylindermotor und Kunststoffkarosserie. Das Echo war trotz guter Anlagen nicht so positiv wie erhofft, und so suchte man schon bald nach einem neuen Projekt. Man stiess auf den Prototyp Ogle SX 250 und erkannte, dass sich dieser unter dem eleganten Kleid gar nicht so stark vom eigenen Reliant Sabre (SE 2) unterschied.
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Ja, sieht aus als wenn der Fahrer auf der Hinterachse sitzt!
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