Cisitalia 370 – Der Stromlinien-Porsche, der nicht sein durfte
Zusammenfassung
Während der von Porsche für Cisitalia entwickelte Formel-1-Rennwagen Typ 360 heute recht bekannt ist und sogar ein Exemplar im Porsche-Museum steht, ist der Sportwagen Typ 370 nahezu vergessen. Wenig verwunderlich, schliesslich kam der Stromlinienwagen nie über das Stadium einiger Konstruktionszeichnungen hinaus. Dieser Artikel erzählt die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Cisitalia 370 anhand von zahlreichen technischen Unterlagen aus dem Porsche-Konstruktionsbüro.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Eine Skulptur im Stromlinienkleid
- Der Kontakt zu Porsche
- Dreimal 370
- Achtzylinder-Boxer, luftgekühlt
- Stromlinie und Gewichtsverteilung
- Luft oder Wasser?
- Ohne Cisitalia kein Typ 370
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Industrielle und leidenschaftliche Autoliebhaber Piero Dusio war eine der schillerndsten Figuren in den düsteren Nachkriegsjahren der italienischen Autoindustrie. Am 13. Oktober 1899 im Piemont geboren, zog es Dusio schon bald in dessen Hauptstadt Turin. Im Alter von 27 Jahren gründete er eine Firma zu Herstellung von Wachstuch und expandierte in die Produktion von synthetischen Stoffen, mit denen er der Hauptlieferant der italienischen Armee wurde. Der so erworbene Reichtum ermöglichte es Dusio, ohne finanzielle Sorgen seiner Liebe zum Motorsport nachzugehen. Er begann 1929 auf Maserati, fuhr zwischenzeitlich auch Siata, und gründete 1938 die Scuderia Torino, die er mit vier der 1,5-Liter-Typen 6CM der Dreizackmarke ausstattete. Im selben Jahr nahm er mit einem Alfa Romeo an der Mille Miglia teil und belegte hinter den Werkswagen von Alfa Romeo einen hervorragenden dritten Platz. Seinen Konkurrenten immer einen Schritt voraus, gründete Dusio 1943 ein Maschinenbauunternehmen, aus dem 1945 Cisitalia Automobili hervorging.
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