Pontiac Firebird der 3. Generation - Viel Ami für wenig Geld

Erstellt am 3. Juli 2019
, Leselänge 9min
Text:
Olivier Chanson
Fotos:
Balz Schreier 
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Bruno von Rotz 
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GM / Chevrolet 
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Will ein Artikel über den Pontiac Firebird geschrieben werden, muss man zuerst die Vorgeschichte umreissen. Die Firma Pontiac gab es nämlich eine Weile. Doch ganz am Anfang stand ein Indianerhäuptling, genauer Häuptling Obwandiyag der Ottawa. Dieser „Pontiac“ war Anführer des Pontiac-Aufstandes gegen die britische Kolonialherrschaft in Nordamerika (1763-64), welcher misslang. Trotz seiner Niederlage sollte sein Name nachfolgenden Generationen in ganz anderem Zusammenhang in Erinnerung bleiben.


Häuptling Pontiac (ca. 1712-1769)
Copyright / Fotograf: Wikimedia Common

Autobauer Pontiac

Die Geburtsstunde von Pontiac als Autobauer war wohl 1908. In diesem Jahr fusionierte die Oakland Motor Company mit der Pontiac Spring & Wagon Works Company zur Oakland Motor Car Company. Ein Jahr später wurde General Motors Mehrheitsbesitzer. Zwischen 1908 und 1926 produzierte die Firma jedoch ausschliesslich Autos unter dem Namen Oakland.

1926 kam das erste Fahrzeug mit dem Namen Pontiac auf den Markt. Dieses war eine billigere Version des Oakland Motor Car. Die neue Untermarke von GM sollte Lücken im Sortiment schliessen, ersetzte aber ab 1931 Oakland völlig.


Pontiac Model 627 (1927)
Copyright / Fotograf: momentcar.com

Zunächst wurde die Marke in der Mittelklasse, oberhalb von Chevrolet, positioniert. Ab Mitte der Fünfziger Jahre erfolgte aber die Neuausrichtung als Sportmarke von GM. Als Beispiele dieser Ära wären die Gasturbinen-Konzeptfahrzeuge zu nennen, welche ebenfalls Firebird hiessen, mit den späteren ”Feuervögeln“ aber nicht mehr viel gemein hatten. 

Der erste Firebird

Was haben die „Back to the Future“ Filme und der erste Pontiac Firebird gemeinsam? Mehr als man denkt. Der Firebird entstand nämlich auf Initiative eines gewissen John Z. DeLorean, notabene dem Erbauer des DeLorean DMC12 im Film. John arbeitete 1967 nämlich für GM und war zu diesem Zeitpunkt Chef von Pontiac und Vice President von General Motors.


Pontiac Firebird der 1. Generation(1968) - als Sportcoupé
Archiv Automobil Revue

Eigentlich wollte er ein komplett neues Auto realisieren, doch die Geschäftsleitung von GM war nicht einverstanden und pfiff ihn zurück. Ein neues Modell durfte zwar realisiert werden, jedoch nur auf Basis des kürzlich neueingeführten Chevrolet Camaro. Äusserlich glichen sich die zwei Schwestermodelle extrem. Die Unterschiede waren jedoch unter der Karosserie zu finden. So besass der Pontiac einen anderen Unterbau mit einer starren Hinterachse mit Schubstreben, welche dem Wagen beim Beschleunigen zur verbesserten Adhäsion verhalf.


Chevrolet Camaro (1969) - Generation 1
Copyright / Fotograf: GM / Chevrolet

Fünf Motoren standen zur Auswahl; zwei Sechszylinder mit 3,8 L und 165, respektive 215 PS, ein 5,3 L V8 Motor mit 250 PS und der berühmte 325 HO 5,3 L V8 Vierfachvergaser mit höherer Verdichtung und 285 PS, welcher äusserlich durch die Doppelauspuffanlage erkennbar war. Beim fünften und teuersten Motor handelte es sich um einen 6,6 L V8 Heavy Duty Dreiganggetriebe-Motor mit 325 PS, dieser «400» genannte Motor verfügte zusätzlich über verchromte Motorteile.

Viel Sicherheit gab es beim ersten Firebird nicht, standardmässig wurde er mit vier Trommelbremsen ausgeliefert. Jedoch konnten Scheibenbremsen ebenfalls geordert werden. Die in die Schweiz exportierten Exemplare verfügten alle über vordere Scheibenbremsen. Als Kinderkrankheiten kamen häufige Defekte an der Benzinpumpe und Schwierigkeiten bei der V8-Handschaltung dazu, trotzdem war der Einstieg ins Pony Car-Geschäft ein voller Erfolg.

Firebird und Camaro sollten von nun an den Ford Mustang direkt konkurrenzieren.

Ab 1975 wurde die Motorleistung aufgrund wachsender Vorschriften und der Ölkrise massgeblich verringert. So verfügte das Basismodell nur noch über 100 PS und die 7.5 Liter-Version über knapp 200.


Pontiac Firebird Trans Am der 2. Generation (1978)
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz
Angebote von Zwischengas-Spezialisten
Maserati Quattroporte III (1983)
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Mercedes-Benz 380 SL (1985)
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Firebird oder Trans AM?

Der Trans AM kam 1969 als Gegenstück zum Pontiac GTO Judge dazu. Mit dem 400-HO Motor ausgerüstet, einer neuen Motorhaube mit grösseren Lufeinlassern und einem riesigen Spoiler sollte der Trans AM bei der amerikanischen Rennserie «Trans America» mitfahren, welche von der SCCA organisiert wurde. Leider wurde er nicht zugelassen, da der Hubraum mit 6,5 L zu gross war. Erlaubt waren nämlich nur Wagen bis 5 Liter Hubraum. Der Name blieb jedoch, denn er sollte viele Kunden in den Showroom locken. Da war GM auch bereit etwas in die Tasche zu greifen, denn SCCA verlangte eine Busse von 5$ pro verkauften Trans Am.

Der Trans AM war stets die Luxusvariante des Firebirds, verfügte meist über einen grösseren Motor mit mehr Leistung, teureres Interieur, eine modifizierte Karosserie und zahlreiche Extras wie beispielsweise das T-Top. Später waren aber auch T-Tops beim Firebird zu sehen.

„Screaming Chicken“ / Rising Phoenix oder schlicht Firebird

Das berühmte „Screaming Chicken“ (auf Deutsch schreiendes Huhn) war erstmals 1973 beim Trans Am als Optionscode WW7 bestellbar, entstand aber einiges früher. Bill Porter brachte bereits 1968 das erste Konzept hervor, welches ein Vogel auf der Motorhaube beinhaltete. Einer Notiz zufolge sollten sich die Flügel des Vogel um den Luftstutzen wickeln.


Pontiac Firebird (1994) - Dieses "Screaming Chicken" wurde nachträglich auffoliert
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Der Zeichner der ersten offiziellen Grafik war indessen Norm Inouye, welcher zwischen 1968-71 bei GM arbeitete und die Grafik auf Initiative von Porter anfertigte. Der damalige Designzar von GM Bill Mitchell mochte das Sujet aber gar nicht, so wurde es für zwei Jahre in die Schublade gesteckt. Der Designer John Schinella kämpfte anschliessend über Jahre hinweg dafür, die Illustration aufs Auto zu bekommen, was schliesslich auch gelang.

Doch auch nachdem das «Chicken» bestellbar war, war man bei GM zunächst geteilter Meinung. Vielen Mitarbeitern passte das Sujet gar nicht. Aber wie so oft im geschätlichen Alltag, sehen dies die Käufer und Kunden anders: GM wurde vom Enthusiasmus der Käufer regelrecht überfahren. Denn diese hatten am Vogel gar nichts auszusetzen, der Nerv der Zeit war gut getroffen worden!

In späteren Zeiten änderten sich die Grösse und das Aussehen des Vogels laufend, blieb aber mit einem Unterbruch (1981-85) fester Bestandteil bis und mit Modelljahr 1987. Heute werden vermehrt neuere Modelle mit dem Sujet gesichtet, diese wurden aber meist nachträglich angebracht.

Modell Pontiac Firebird 3. Generation (1982-1992)


Pontiac Firebird Trans Am GTA der 3. Generation (1982)
Copyright / Fotograf: Wikimedia Common

Die dritte und zweitletzte Generation wurde erstmals 1982 ausgeliefert. Ihr Markenzeichen waren definitiv die Klappscheinwerfer. Bekannt wurden die frühen Exponate vor allem durch die TV-Serie «Knight Rider» mit David Hasselhoff. In die Welt des Firebirds einsteigen konnte man 1982 bereits ab 8000 USD. Doch die Motorisierung hatte sich noch nicht vollends von der Öl-Krise erholt. Zu Beginn gab es nur eine Motorisierung zwischen 91 und 175 PS.

Glücklicherweise stieg die Leistung im Laufe der Achtzigerjahre wieder leicht an. Dies resultierte 1992 in bestellbaren Motoren mit 140 bis 248 PS.

1985 wurde die Karosserie leicht angepasst, Details an Front und Heckpartie wurden für mehr Aerodynamik abgeändert und Kleinigkeiten im Innenraum verändert. 1990 folgte das erste grosse Facelift, die Schnauze wurde weiter runter gezogen und etwas runder. Dieses Design wurde bis zum Ende der 3. Generation 1992 beibehalten. Obwohl mein Pontiac 1994 das erste Mal zugelassen wurde, ist er ebenfalls ein Vertreter dieser letzten Auflage der 3. Generation, von welcher ca. 75’600 Stücke gebaut worden sind.

Bezug zum Auto


Pontiac Firebird (1994) - "Auch die Motorhaube ist bequem" meint glücklicher Besitzer Olivier Chanson
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Das erste Auto ist etwas ganz Besonderes, bedeutet es doch mehr Unabhängigkeit und lässt die bekannte Welt um einiges schrumpfen. Für viele spielt die Form oder der Fahrspass eine Nebenrolle, „Hauptsache es fahrt“. Bei mir war dies anders...

Wie kommt man auf die Idee, sich als erstes Auto einen Pontiac Firebird zu kaufen? Nun dies hatte diverse Gründe. Zum einen wuchs ich mit amerikanischen Sportwagen auf, mein Vater besass zwei Corvette, welche sich tief in meine Erinnerungen eingegraben haben. Zum anderen war Amerika mit seiner Autokultur stets im Fernsehen und der Musik omnipräsent. Die typischen amerikanischen College-Filme der 90er und frühen 2000er Jahre warteten denn auch oft mit Muscle-Cars auf. So wurden diese Autos allmählich zum Sinnbild von Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteuer, dazu gefielen mir die eckigen Formen um einiges mehr als die neueren Alltagsautos auf den Strassen.

Ein spezifisches Modell hatte ich nicht im Sinn, so begann die Suche nach der (vermeintlichen) Nadel im Heuhaufen. Fündig wurde ich schliesslich bei der Senag AG im aargauischen Besenbüren. Da stand ein unscheinbarer Pontiac Firebird der 3. Generation von 1994 und fristete sein Dasein in einer nur halb gedeckten Halle. Rasch wurde eine Probefahrt vereinbart, pure Begeisterung! Der 4,9 L V8-Motor schnurrte herrlich laut und auch die Fahreigenschaften überzeugten sofort. Es war Liebe auf den ersten Blick.


Pontiac Firebird (1994) - Macht übers Land mehr Spass als im Stadtverkehr
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Nachdem der Kauf unter Dach und Fach gebracht worden war, ging es ans Heimfahren. Noch nie ein Auto über 4.5 Meter Länge gefahren, stellte sich diese abenteuerlicher heraus als es mir lieb war. Schweissgebadet aber unfallfrei wurde die Mission erfüllt.

Erfahrungen

Seit dem Kauf sind nun drei Jahre vergangen und der Pontiac hat mir bis jetzt gute Dienste geleistet. Das „Screaming Chicken“ wurde im Basel-Land nachträglich foliert und Tagfahrlichter sorgen für bessere Aerodynamik auf der Autobahn, da die Klappscheinwerfer zu bleiben können. Kleiner Wermutstropfen sind die zahlreichen kleinen Garagebesuche, aber die gehören bei einem Youngtimer schon fast mit dazu.


Pontiac Firebird (1994)
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

So musste beispielsweise 2018 der Himmel erneuert werden. Zwischenzeitlich war dieser nämlich so weit abgesunken, dass er mit Stecknadeln befestigt werden musste. Eine grössere Beule und die Revidierung des Automatikgetriebes waren andere Eingriffe.

Bezüglich dem Fahrverhalten kann nur Positives berichtet werden. Bei meinen zahlreichen Passtouren war ich ob dem guten Kurvenhandling positiv überrascht. Trotz den 1.5 Tonnen Gewicht liegt der Wagen besser in der Kurve als so manch neuerer Wagen. Die knapp 175 PS fallen hier leider etwas ins Gewicht, dies tut aber dem Spass keinen Abbruch. Im Nachhinein wird nur das fehlende T-Top schmerzlich vermisst, dieses wäre bei sommerlichen Ausfahrten ein nettes Gadget gewesen.

Auf der Autobahn sind die amerikanischen Strassenkreuzer definitiv in ihrem Element, so auch mein Pontiac. Die in der Schweiz erlaubten 120 km/h entlocken dem Motor nur ein müdes Brummen, grosse Auslastung sieht anders aus. Die Höchstgeschwindigkeit wurde natürlich auch ausprobiert. Ab 140 beginnt die Motorhaube zu vibrieren, ab 150 die Seitenspiegel zu zucken, ab 160 ist alles wieder ruhig, nur die Windgeräusche nehmen zu. Bei 189 ist der Wagen schliesslich abgeriegelt, jedenfalls die europäische Version. Lange würde aber niemand so schnell fahren, so gross das Vertrauen in den amerikanischen Stahl auch ist.


Pontiac Firebird (1994) - Die europäische Version ist bei 189 km/h abgeriegelt
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Unterhalt

In der Nähe von Zürich zu wohnen hat viele Vorteile, bezüglich Autozulassung aber nicht. Zürich ist einer der teuersten Kantone was Versicherungen und Strassenverkehrsgebühren angeht. Hier kommen rasch Summen von über 2000 CHF pro Jahr zusammen, Steuern und Versicherung kombiniert. Viel Geld für einen Praktikanten, doch das ist es mir wert.

In Zeiten wo der Benziner auf tönernen Füssen steht und schnell in der Versenkung verschwinden könnte, freue ich mich über jede Sekunde mit meinem Wägelchen und setze mich ein auch 2050 noch legal damit über die Strassen „cruisen“ zu können!

Verweise auf Testberichte

 

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von pe******
09.07.2019 (13:57)
Antworten
Ich hatte von 1991 bis 2002 einen Firebird 3,1 mit 140 PS. Es war ein gutes Auto mit nur einer Schwäche, die >Lichtmaschine< die hatte ich 3mal Austauschen müssen. Sonst ein Super Auto. Ab 2002 fahre ich nun einen Camaro 3,8 mit T-Roof Dach. Obwohl schon 230.000 km bis heute noch keine Reperaturen außer der Reihe.
von 2e******
08.07.2019 (10:53)
Antworten
Der TBI wurde um ein paar wenige ccm im Fahrzeugausweis reduziert um in der Steuerklasse unter 5000ccm zu bleiben. Beim selbstimportierten TPI wurde der Hubraum mit 5001ccm im Ausweis festgehalten. Gerne lade ich Sie ein uns in unserer 3. Gen Whatsappgruppe (100+ Mitglieder, 4 Admins) zu besuchen. Für Ihr 91er Model verfügen wir über besonders viele Hintergrundinfos mit historischen Belegen.
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