Oberstufe – Peugeot 604 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Nach dem Motto: Viel Feind' – viel Ehr' stand der Peugeot 604 auf dem schmalen Sektor der Oberklasse mit mehr als 2,5 Liter Hubraum gegen starke Konkurrenten, während Ihm auf dem französischen Markt bereits die Rolle einer „Staatskarosse“ zufiel. Wie hielt sich der große Peugeot vor allem zu Mercedes 250/280, den BMW-Sechszylindern, zu Ford Granada und Opel Commodore/Admiral – aber auch gegen Renault 30 TS und Volvo 264 mit dem gleichen V6-Motor? Erfahren sie es im Testbericht von 1975!
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Proportionen
- Reiseformat
- SL-Ausstattung
- Unnötige Mängel
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Motor/Laufverhalten
- Motor/Leistungsverhalten
- Kraftübertragung
- Fahrwerk
- Federung
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein zusätzliches großes Modell muß zur dauerhaften Aufstockung zunächst innerhalb des gleichen Fabrikats einen Käuferstamm finden, bevor Werk und Händler bei der Konkurrenz einbrechen können. In dieser Hinsicht sind die Startchancen für den Peugeot 604 nicht schlecht, denn schon die Modellbezeichnung verdeutlicht die Stellung oberhalb des 504, der seit Jahren das meistverkaufte ausländische Auto der Zweiliterklasse auf dem deutschen Markt ist. Vom Peugeot 504 TI mit 104 PS-Einspritzmotor (Richtpreis 17'130 DM einschließlich Vorfracht) her bestehen schon seit einigen Jahren Wünsche für ein Aufsteigermodell. Zum Peugeot 604 mit 136 PS-Vergasermotor für 22'485 DM ist der Sprung nicht ganz so groß wie etwa im Renault-Programm zwischen dem R 16 und dem ebenfalls neu gestarteten R 30 TS.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


Ich denke es ist schon die Oelqualität die einen Einfluss hat und heute propagiert man gern mit langen Intervallen, obwohl eventuell kürzere besser wären.
So etwas hat kein Auto- (und Motorrad-) Magazin heutzutage mehr drauf! Schon lange nicht mehr. Leider. Deshalb werden auch kaum mehr welche gekauft - nur Bla-Bla ohne echten Informationswert und technisches wie fahrerisches völlig vernachlässigend - dafür aber sündhaft teuer um sich schön die Hosen füllen zu können. Diese Verlage schaufeln sich selbst freilich ihr eigenes Grab und ohne Fachverstand überhaupt erkennen zu können, was sie alles falsch machen...
Einen Mercedes 240 (= Benziner) gab es in der Baureihe des W115 nicht. Es handelt sich bei dem im Département Haut-Rhin (Oberrhein) zugelassenen Mercedes um einen 240 D (Diesel).
Peugeot ist mit zwei „o“ falsch geschrieben.
Die heutigen synthetischen Motoröle / Leichtlauföle schonen die Motoren wesentlich besser, die Viskosität erstreckt sich gegenüber den Siebzigerjahren über eine große Bandbreite, die Ölwechsel nur noch alle 15.000 km bzw. höchstens einmal jährlich erforderlich macht.

Lediglich im kalten Zustand ist es dünner. Dadurch ist der Motor nach dem Kaltstart schneller durchölt, und der Verschleiß sinkt.
Das Argument ist natürlich auch korrekt.
Man sollte auch immer vor dem Ölwechsel in die technische Anleitung seines Autos schauen, welches Motoröl überhaupt zugelassen ist.
Und nicht vergessen: Auch auf der Umverpackung des Motoröls steht in der Regel, für welche Automarken bzw. Motoren dieses zugelassen ist (MIL*****).
































































































































Kommentare