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Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Toffen März 2019: Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Toffen März 2019
Bild (1/4): Peugeot 504 ti Berline (1978) - zusammen mit den Derivaten Coupé/Cabriolet/Break/Pickup (© Daniel Reinhard, 2018)
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    Peugeot 504 - ein sanfter Löwe für alle Strecken

    28. Dezember 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (30)
    Archiv Aldo Brovarone (Repro Daniel Reinhard) 
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    Obwohl der Peugeot 504 im Jahr 1968 präsentiert wurde, hatte er kaum etwas Revolutionäres an sich und war auch nicht primär für Studenten geeignet. Im Gegenteil. Mit dem 504 hatten die Franzosen ein konventionelles, modernes, aber vor allem sehr robustes Auto vorgestellt, das zu einem der erfolgreichsten Modelle der Marke Peugeot werden sollte.

    Peugeot 504 ti Berline (1978) - grosse Fensterflächen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Das richtige Auto zur richtigen Zeit

    Es waren keine einfachen Zeiten für die französischen Autobauern Ende der Sechzigerjahre. Neue Steuern auf Neuwagen, Parkgebühren und immer mehr Staus auf der Strasse. Dazu kam eine erstarkte Konkurrenz aus dem Ausland, die manchen Franzosen in Richtung Stuttgart, Rüsselsheim, Ingolstadt oder München liebäugeln liess.

    Doch Peugeot hatte bereits 1963 begonnen, erste Studien und Vorarbeiten für einen Modellerweiterung nach oben zum zwar beliebten, aber doch etwas in die Jahre kommenden Peugeot 404 zu lancieren.

    Eigentlich hätte der Peugeot 504 bereits im Juni 1968 auf den Markt kommen sollen, aber Unruhen verzögerten die Lancierung bis zum 19. September desselben Jahres. Die Produktion war bereits am 12. September angelaufen.

    Italienisch-französisches Design

    Die Gestaltung der Karosserie erfolgte in Zusammenarbeit mit Pininfarina. Aldo Brovarone zeichnete die Grundzüge der viertürigen Limousine, die Frontgestaltung trug die Peugeot-Stylingabteilung unter Paul Bouvot bei. Aus zwei Entwürfen war so ein gemeinsames Werk entstanden, das mit grosszügigen Fensterflächen und einem charakteristischen Knick am Heck, den Brovarones Entwurf übrigens nicht aufwies, auf sich aufmerksam machte.

    Peugeot 504 (1967) - Entwurf für den späteren Peugeot 504
    © Copyright / Fotograf: Archiv Aldo Brovarone (Repro Daniel Reinhard)

    Bezüglich der Dimensionen war der Peugeot 504 mit einem Radstand von 274 cm, einer Länge von 449 cm und einer Breite von 169 in allen Dimensionen etwas grösser als der Peugeot 404. Im Vergleich zur Konkurrenz von Volvo (144), Opel (Rekord) und VW (1500) war der Peugeot kürzer. Mit 420 Liter Kofferraumvolumen und einem grosszügigen Innenraum bot er aber genau das, was der anspruchsvolle französische Familienvater von seinem Auto erwartete.

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    Solide, aber fortschrittliche Konstruktion

    Die selbsttragende Stahlblech-Karosserie war nach allen Erkenntnissen der damals verfügbaren Unfallforschung mit steifer Passagierzelle und verformbaren Front- und Heckteilen konzipiert worden. Der Motor, ein 1,8-Liter-Vierzylinder mit Aluminium-Zylinderkopf und seitlicher Nockenwelle war vom Peugeot 404 bekannt und wurde auch im 504 längs eingebaut. Die Kraft wurde via ein Vierganggetriebe über eine Kardanwelle zur Hinterachse übertragen. Hier fand sich dann eine wichtige Neuerung, nämlich einzeln an Dreiecks-Längslenkern, Schraubenfedern und Teleskopstossdämpfern aufgehängte Hinterräder. Zusammen mit den an Federbeinen und Querlenkern geführten Vorderrädern sorgten sie für sichere Fahreigenschaften.

    Peugeot 504 (1968) - die Limousine lieferte die technische Basis für Coupé und Cabriolet
    © Zwischengas Archiv

    Grosse Federwege sorgten für den erwarteten französischen Komfort, aber auch für Seitenneigung in Kurven. Gelenkt wurde via Zahnstange, gebremst mit Scheibenbremsen samt Unterdruck-Bremshilfe rundum. Reifen von Michelin, Dunlop oder Kléber in der Dimension 175-14 sorgten für den Kontakt zum Boden.

    Der Peugeot 504 war eine moderne Konstruktion. Zunächst wurde der Heimmarkt beliefert, ab Frühling 1969 kamen auch die Exportmärkte zum Zug.

    Auto des Jahres

    Noch bevor der Peugeot 504 hierzulande verfügbar war, wurde er bereits mit dem Titel “Auto des Jahres” 1969 ausgezeichnet. Er löste damit den NSU Ro80 ab, der diese Auszeichnung im Jahr zuvor erhalten hatte, und er setzte sich gegen den BMW 2500/2800 und die Alfa Romeo 1750 Berlina durch.

    Peugeot 504 (1969) - Werbung - Auto des Jahres
    © Zwischengas Archiv

    Mit diesen Vorschusslorbeeren konnte die Zukunft ja nur verheissungsvoll sein.

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    Praxisorientiert

    Natürlich interessierten sich die Autotester nun nur noch mehr für den Neuankömmling. DM 9970 kostete in Deutschland 1969 die einfachste Ausführung mit Vergasermotor, für den Super Luxe mit Einspritzung waren DM 11’020 fällig. Die Preise in der Schweiz betrugen DM 13’250 und 14’450.

    Für diese stattlichen Summen durfte man natürlich etwas erwarten, zumal es einen Audi 100 schon für DM 9590, einen Opel Rekord 1900 bereits für DM 8486 gab.

    So ganz mithalten konnte die Vergaserversion im Fahrleistungsvergleich nicht. Der Audi beispielsweise lief 169 km/h, während sich der Peugeot mit 156,5 km/h begnügen musste. Auch für den Spurt auf 100 km/h liessen sich mit 15,7 Sekunden gegen 13,5 beim Audi oder 12,5 beim BMW 1800 wenig Staat machen. Die Einspritzversion mit 100 PS bei 5500 Umdrehungen überzeugte da deutlich mehr, denn damit liessen sich 100 km/h in 13,2 Sekunden erreichen und auf der Autobahn war er bei 169 km/h Schluss.

    Das Auto überzeugte aber trotzdem, vor allem wegen seines hervorragenden Federungskomforts bei gleichzeitig sicheren und und unproblematischen Fahreigenschaften. Im innern gefielen vor allem die hervorragenden Sitze, die sich in Liegeposition bringen liessen und die serienmässig mit Kopfstützen ausgerüstet waren. Die Lenkung wurde als leichtgängig und genügend exakt beschrieben, insgesamt aber für zu indirekt ausgelegt empfunden. Kritik gab’s für die mässige Verarbeitung und fehlende Ablagen im Innern. Die Lenkradschaltung hätte man gerne noch etwas exaktes gehabt.

    So lautete denn auch das Resümee nach einem Test von Auto Motor und Sport:

    “Überdurchschnittlicher Federungskomfort und sehr gute Fahreigenschaften sind die hervorstechenden Eigenschaften des Peugeot 504. Selbst der stärkere Einspritzmotor vermag dieses erstklassige Fahrwerk nicht annähernd auszuschöpfen, so daß man eigentlich immer den Eindruck hat, etwas untermotorisiert zu sein. Im allgemeinen jedoch ist das Temperament des Peugeot 504 Injection für einen großen Mittelklassewagen voll ausreichend, zumal das hervorragende Fahrwerk hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten erlaubt. So bietet sich der Peugeot 504 Injection all jenen Autofahrern als interessante Alternative an, die einen sehr komfortablen und geräumigen Mittelklassewagen suchen, ohne auf Straßenlage, Motortemperament und Wirtschaftlichkeit verzichten zu wollen.”

    Der ADAC ärgerte sich derweil über Bedienungselemente, die nicht dem internationalen Standard entsprachen. So wurde im Peugeot 504 rechts geblinkt, dafür aber links gestartet. Und dass die Wischer-Automatik mit dem Fuss bedient werden musste, was auf Kosten einer Ruheposition für den Kupplungsfuss ablief, überzeugte genauso wenig wie die Krückstockhandbremse. Auch der abgeschrägte Kofferraum passte Korp vom ADAC nicht, schliesslich litt darunter die Übersichtlichkeit. Insgesamt zeigte der Journalist sich allerdings durchaus angetan, schliesslich war der 504 mustergültig reparaturfreundlich und auch mit dem schwächeren Vergasermotor angenehm zu fahren.

    Zu einem positiven Fazit kam auch die Automobil Revue nach einem Test im Mai 1969:

    “Offensichtlich lag in konstruktiver Beziehung das Schwergewicht beim Peugeot 504 nicht auf Temperament. Vielmehr lag es in der Absicht der Konstrukteure, einen überdurchschnittlich komfortbetonten Mittelklassewagen zu schaffen, der hinsichtlich Raumangebot, Fahrkultur, Laufruhe, Wirtschaftlichkeit und Fahrsicherheit keinen Vergleich mit seinen Konkurrenten zu scheuen hat.”

    504-Entropie

    Die Limousine 504 blieb nicht alleine. Bereits zum Genfer Autosalon konnten eine Coupé- und eine Cabriolet-Version des 504 gezeigt werden, die optisch deutlich sportlicher daherkamen.

    Peugeot 504 Cabriolet (1969) - Präsentation auf dem Genfer Autosalon
    © Archiv Automobil Revue

    Im April 1971 kam die Kombiversion Break dazu, der bei Peugeot in der gehobenen Varainte “Familiale” hiess und als einfacherer Lieferwagen “Commerciale” genannt wurde. Die Familiale-Version bot sieben Sitze und viel Stauraum im Heck. Dank 16 cm mehr Radstand waren allerdings nicht nur die Platzverhältnisse, sondern auch die Länge des Wagens angewachsen.

    Peugeot 504 Break (1974) - für noch mehr Gepäck
    © Zwischengas Archiv

    Ab 1979 sollte es den Peugeot 504 dann auch noch als Kleinlastwagen und Pickup geben, ein Nutzfahrzeug mit PW-Touch.  Und auch als Basis für Kranken- und Leichenwagen musste der Peugeot 504 natürlich herhalten.

    Zuverlässig

    Der Peugeot 504 war nicht nur modern konstruiert, sondern entpuppte sich auch als zuverlässiger Lebensgefährte. Die Zeitschrift Auto Motor und Sport wollte es genauer wissen und fuhr mit dem Einspritzmodell über 50’000 km. Und blieb dabei nie stehen. Fritz Reuter jedenfalls fasste zusammen:

    "Autos, die wenig Benzin brauchen und nicht reparaturanfällig sind, bei denen die Leistung in einem angemessenen Verhältnis zur Wagengröße steht, die ein sicheres Fahrverhalten und trotzdem über durchschnittlichen Komfort bieten, die vernünftig konzipiert und gut ausgestattet sind, Autos wie der Peugeot 504 Injection also, verdienen es, gekauft zu werden. Sie verdienen aber auch, daß noch vorhandene Ungeschicklichkeiten und Verarbeitungsmängel eliminiert werden.”

    Der Testverbrauch lag mit 11,4 Litern pro 100 km überraschend tief, der Motor fiel nur positiv auf. Allerdings gab es diverse Komfort- und Fertigungsmängel zu kritisieren, so etwa die Fenster, die sich bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr schliessen liessen. Die Reparaturkosten lagen dafür aber mit 2,3 Pfennig pro Kilometer angenehm tief, nur gerade der Audi 100 LS hatte es mit noch weniger Aufwendungen geschafft, über die Runden zu kommen. Selbst der Reifenverschleiss lag nicht über dem üblichen Rahmen.

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    Konkurrenzfähig

    Dass der Peugeot 504 auch nach fünf Jahren immer noch konkurrenzfähig war, bewies er in einem Vergleichstest gegen  Audi 100 GL, BMW 520i, Mercedes-Benz 230 und Volvo 144 E. Mit DM 13’125 lag der Peugeot 504 TI fast auf gleicher Ebene wie der Audi, während BMW, Mercedes und Volvo deutlich teurer waren.

    Beim Fahrkomfort führte der Peugeot zusammen mit dem Mercedes die Vergleichsrunde an, in den übrigen Kriterien hielt er sich meist wacker im Mittelfeld, ohne sich grössere Blössen zu geben. Der BMW war schneller und auch verbrauchsgünstiger als die Konkurrenten, in der Handlichkeit und der Bedienung überzeugten vor allem Mercedes und BMW.

    In der Schlusswertung kam der Peugeot auf Rang 4, deutlich vor dem Volvo, aber doch etwas deklassiert durch die deutschen Autos. Kostenbereinigt hätte der Peugeot allerdings mit dem Audi zusammen gewonnen.

    Die Kurzcharakteristik am Ende des zweiteiligen Vergleichstests brachte es auf den Punkt:

    “Eigenwillig gestylte Karosse mit guten Sichtverhältnissen und reichhaltiger Ausstattung. Üblicherweise hohe Fahrsicherheit, bei voller Belastung jedoch Neigung zum Übersteuern im Grenzbereich. Sehr indirekte Lenkung, außerordentlich guter Fahrkomfort unter allen Bedingungen. Gute Leistungen in Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit.”

    Sorgfältig modellgepflegt

    Peugeot liess seinem Zögling über die Jahre einiges an Modellpflege angedeihen. Bereits 1969 wurde eine ZF-Dreigang-Getriebeautomatik angeboten. Ab 1969 gab’s Sciherheitsgurte und ein neues Lenkrad mit Prallplatte.

    Peugeot 504 ti Berline (1978) - Automatik-Variante mit ZF-Getriebe
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    1970 stieg der Hubraum des Vierzylinders auf zwei Liter, als Einspritzer leistete er nun 104 DIN-PS. Zudem wurde ein Dieselmotor mit 58,5 PS angeboten.

    1971 nahm ein Drehzahlmesser beim Einspritzer Einzug, 1972 der Mittelschalthebel für gewisse Modelle.

    Peugeot 504 ti Berline (1978) - Drehzahlmesser rechts, Instrumente von Veglia
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    1973 führte Peugeot als Antwort auf die Energiekrise ein vereinfachtes Sparmodell mit Starrachse und Bezeichnung 504 L ein.

    Im März 1978 wurde der zweimillionste Peugeot 504 gebaut. Der Einspritzmotor im 504 TI leistete nun 106 PS. Im Jahr darauf glichen sich die einzelnen Versionen immer mehr einander an.

    Peugeot 504 Break (1981) - links Kombi, rechts die Pickup-Version 504 F von 1986
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Noch bis Ende 1983 wurde die 504 Limousine in Frankreich gebaut, dann war dort Schluss. Nicht aber mit dem Modell an sich, denn dieses wurde zusammen mit der Pickup-Version weltweit an verschiedenen Standorten weiter produziert. Am Schluss waren es 3,712 Millionen gebaute 504-Modelle, die letzten liefen im Dezember 2005 in Nigeria vom Band.

    Erfolgreich auf Rallye-Pfaden

    Dass der Peugeot 504 gerade in Afrika ein langes Leben hatte, verdankte er nicht nur seiner robusten Natur, sondern auch seinen Rennsport-Erfolgen, die er besonders bei Langstrecken und Wüsten-Rallyes einfuhr. So siegte die Limousine unter anderen bei der 23. East African Safari im Jahr 1975, am Steuer sassen damals Ove Andersson und Arne Herz, aber auch am 18. und 19. Rallye du Maroc in den Jahren 1975 und 1976, als jeweils Hannu Mikkola (Co-Pilot Jean Todt) und Jean-Pierre Nicolas (mit Michel Garnet) am Lenkrad drehten.

    Peugeot 504 Safari Rallye (1975) - siegreich in der anspruchsvollen Rallye - damals u.a. gefahren von Ove Andersson - Auto e Moto d'Epoca 2018
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die demonstrierte Zuverlässigkeit imponierte und so sah man den 504 nicht nur im Taxi-Dienst in vielen Städten, sondern auch auf Wüsten- und Geröllwegen quer durch Afrika.

    Peugeot 505 (1985) - der Nachfolger, der parallel mit dem 504 gebaut wurde
    © Copyright / Fotograf: PSA / Peugeot / Werk

    Der Nachfolger namens Peugeot 505 konnte es übrigens weder bezüglich Langlebigkeit noch Stückzahlen mit dem Klassiker 504 aufnehmen.

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    re******:
    01.01.2019 (17:25)
    In meiner inneren Kramkiste fand ich noch, dass wir die frühen 504 TI mit einer sehr ordentliche nKnüppelschaltung ausrüsten konnten, was einigen sportlichen Fahrern - wenn auch teuer - sehr gefiehl.
    bb******:
    01.01.2019 (17:44)
    Ein gebrauchter 504 Break war 1978 mein erstes selbst ausgesuchtes und selbst gekauftes Fahrzeug. Vorher hatte ich nur fast schrottreife Fahrzeuge meiner älteren Geschwister bis zum endgültigen Ende "aufgebraucht".
    Dank des langen und hohen Kofferraums habe ich den 504 Break als eine Art Mini Campervan ausgebaut, in dem unten das Gepäck lag und oben drüber auf einer hochstellbaren Tischlerplatte die Matratze. Damit waren wir jeden Sommer wieder über viele Jahre im Süden Europas unterwegs. Für ein oder zwei Übernachtungen war der 504 Break perfekt, für längere Aufenthalte haben wir das Zelt benutzt, das im Dachkoffer transportiert wurde. Von allen Fahrzeugen, die ich seit 1972 gefahren habe, sind der Peugeot 504 Break und der Toyota HZJ78 meine absoluten Favoriten.
    Antwort von bb******
    01.01.2019 (17:47)
    Ergänzung:
    Der 504 hatte 96 PS und einen Zweistufenvergaser. Bis ungefähr 130 (Tacho) lief der in der ersten, sparsamen Stufe, darüber wurde die 2. Stufe aktiviert, die noch mal deutlich Vortrieb gab, aber auch den Verbrauch stiegen liess. 120 bis 125 war die perfekte Reisegeschwindigkeit.
    dj******:
    02.01.2019 (12:08)
    Wirklich ein kultiges Auto und ein grosser Wurf! Nur dieses Heck... Ich habe zuhause ein 1:18-Modell des 504ers stehen und jedes Mal, wenn ich das Teil betrachte frage ich mich, was sich die Designer bei diesem Knick gedacht haben. Der Break schaut jedenfalls deutlich stringeter und auch moderner als die Limousine aus.
    deed:
    02.01.2019 (13:12)
    Zu erwähnen ist auch, dass der 504, insbesondere die Kombiversion, ab Mitte 70er bis weit in die 90er Jahre DAS Standardauto war in allen französischsprachigen afrikanischen Ländern. Seine Robustheit, seine Zuverlässigkeit, die einfache Wartbarkeit und das Raumangebot des Kombis wurden auch dort sehr geschätzt. Ich habe mitten in der Sahara 504 Modelle angetroffen mit über 2 Mio. KM auf dem Zähler. Mal fuhr ich mit einem 504 Taxi 300km durch die Wüste - mit 7 Personen und einem Schaf! Zum Glück war ich auf dem Beifahrersitz mit offenem Fenster :) In Frankreich lebende Maghrebiner verdienten sich auf ihren Heimatreisen ein Zubrot mit dem Mitbringen von begehrten 504 Ersatzteilen. Auf dem Fährschiff Marseille-Algier sah man Dutzende von 504 Türen und anderen Teilen. Selbst in der arabischen Sprache wurde das Auto "Singg-San-Katr" genannt.
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