Rasanter Automatismus – Opel GT 1900 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Dieser historische Test empfiehlt etwas, das damals wohl nur wenigen Sportwagen-Liebhabern in den Sinn gekommen wäre: den Kauf eines Opel GT mit Automatikgetriebe. Begründung: Bei einer derart rassigen Linie kommt es auf das letzte bisschen Fahrleistungen nicht an. Da verwundert es fast, dass der Testbericht dennoch zum grossen 1,9-Liter-Motor rät und nicht zum phlegmatischen 1100er.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Stabilisierter Springer
- Begeisternd dank Automatik
- mot-Gesamturteil
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Messwerte
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der GT 1100 ist nicht interessant. Für 11'100 DM nur die Kadett-60-PS-SR-Maschine. Für den Hubraum ganz gut Dampf, aber nicht fürs Geld und fürs Aussehen. Er ist weiter im Programm, aber wir lassen ihn links liegen. Wenn GT, dann 1900. Er hat auch gleich die richtige Ausstattung. Beim 1100 fehlt einiges. Rein technisch war uns anfangs der 1100 lieber. Leichtere Maschine, leichtere Hinterachse, ausgeglichenere Gewichtsverhältnisse, so weit alles in Ordnung. Aber nicht für 11'100 DM. Der 1900 GT kostet 12'210 DM. Empfehlenswert dazu die Drehstromlichtmaschine (11,82 DM), Stabilisator vorn und hinten (57,72 DM), heizbare Heckscheibe (81,03 DM). Möglichst auch Windschutzscheibe aus Verbundglas (124,32 DM), wenn man mit Gurten fährt. Die Verbundglasscheibe kann nicht plötzlich in Krümel zerfallen, aber Scherben machen Schnitte. Mit den empfohlenen Zutaten zahlt man 12'360,57 DM für den 1900 GT. Mit Verbundglasscheibe 12'484,89 DM. Viel Geld für ein Auto mit der zahmen Opel-1900S/90PS- Maschine. Aber ein gerechter Preis für das Auto, in dem die Maschine steckt.
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und was hatt das mal gekostet - die reine Freude unter heutigen Gesichtspunkten.






















































































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