Marcos 2 Litre GT – Nur Liegen ist schöner
Zusammenfassung
Wie lässt sich das Fahrerlebnis eines englischen Roadsters noch verstärken? Ganz einfach: indem man ein Dach darauf setzt. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach! Nehmen Sie auf dem virtuellen Beifahrersitz Platz und begleiten Sie uns auf einer Fahrt im Marcos 2 Litre GT.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Viel Lärm macht nichts
- Luftig und Leichtfüssig
- Befreiungsgymnastik
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Das passt nicht. Das hat nicht gepasst und wird auch nicht passen. Wie um alles in der Welt soll ich mich mit meinen 1,83 Metern Länge bitte in ein Auto falten, dessen linker Aussenspiegel mich gerade einmal in der Kniekehle kitzelt? Selbst bei einem MG Midget wird's ja schon akrobatisch. Andererseits war Marcos-Formschöpfer Dennis Adams 1,95 Meter gross. Und der gute Mann wird sicher kein Auto entworfen haben, in das er selbst nicht hinein passt. Also versuchen wir es einmal – durch die Tür. Obwohl es vielleicht sogar einfacher wäre, sich von oben durch das Schiebedach gleiten zu lassen. Wenn man einmal drin ist, geht's sogar. Nur der Weg dorthin ist beschwerlich, weil man sich quasi mit den Ohren zwischen den Knien über den Schweller kugeln muss, bis ... plumps! Hinter der Türzarge geht es ohne Vorwarnung 15 Zentimeter abwärts in einen der schaligsten Schalensitze der Sechzigerjahre. Und nun liege ich hier, eingepfercht zwischen einem Getriebetunnel bis auf Schulterhöhe und einer Fensterkante auf dem Niveau meiner Kinnspitze, und taste mit den Füssen nach den Pedalen. Über ein Drehrad links des Lenkrads hole ich sie näher zu mir heran, denn der Sitz ist fest in das Boden"blech" eingelassen und nicht verschiebbar.
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