Fahrspaß auf kleinstem Raum – MG Midget Mark II im (historischen) Test
Zusammenfassung
Autos wie der MG Midget ziehen ihren Reiz mehr aus dem subjektiven Fahrgefühl als aus den objektiven Fahrleistungen. Auf der Autobahn läuft dem 55-PS-Winzling jede Mittelklasse-Limousine davon. Doch bietet kein geschlossenes Vernunftauto der Welt diese unnachahmliche Mischung aus Fahrtwind, Fahrspass und Fahrgeräusch. Dieser historische Testbericht von 1966 bestätigt das.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Beinahe familientauglich
- Leicht zu bedienen
- Kein rasender Reisewagen
- Technische Daten und Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wer Sportwagen sagt, denkt an England, und sehr, sehr viele Leute meinen dann den MG Midget oder den Zwilling Austin-Healey Sprite, über den wir vor kurzem berichteten. Nicht von ungefähr verkörpert dieses Modell den Typ. Immerhin wird es seit nahezu drei Jahrzehnten gebaut, und den Mut dazu bringt man anscheinend nur auf der Insel auf. Über fast dreißig Jahre behält aber kaum etwas unverändert Aussehen und Innenleben und schon gar kein Auto. So hat der MG Midget mit seinen Vorfahren denn auch nicht mehr gemein als seinen der Mode angepaßten Charakter, den Leuten für verhältnismäßig viel Geld – an normalen Personenwagen gemessen – schnelles Aussehen und Individualität zu bieten. Das tut er immer noch, obwohl auch bei diesem Modell der Zug zu mehr Bequemlichkeit und besserer Ausstattung nicht aufzuhalten war. Ein "heißer Ofen" ist es nicht, auch wenn er so aussieht.
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