Lancia Flaminia Berlina 2.8 – zum Frühstück bei Audrey Hepburn
Zusammenfassung
Fast 13 Jahre wurde die Limousine Lancia Flaminia gebaut, ihre Form verdankte sie einer der berühmtesten Stylingstudien aller Zeiten. Sechs Sitzplätze und Granturismo-taugliche Fahrleistungen sprachen für den Viertürer, die zweitürigen Varianten wurden allerdings häufiger gebaut. Eine der raren Berlina-Varianten gehörte der berühmten Schauspielerin Audrey Hepburn. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte der Flaminia Berlina und ihrer Verknüpfung mit dem Hollywood-Star.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von der Florida zur Flaminia
- Serienproduktion ab 1957
- Sehr teuer …
- … aber auch sehr gut
- Mehr Leistung und weniger Scheibenwischer in der zweiten Serie
- Hubraumaufstockung für die dritte Serie
- Lange gebaut
- Das Auto für die Hollywood-Schauspielerin
- Eleganz unterwegs
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Dass man einem weltbekannten Filmstar ein Auto schenkt, dessen Konstruktion bereits 10 Jahre alt ist, mag auf den ersten Blick vielleicht ungewohnt erscheinen. Doch die Lancia Flaminia – wir verwenden hier absichtlich die weibliche Form – war auch im zehnten Produktionsjahr noch ein feines Automobil, halt eben der Rolls-Royce Italiens. Audrey Hepburn hielt dem Wagen jedenfalls mehrere Jahre die Treue. Und genoss die vielen interessanten technischen Lösungen und das auch heute noch elegante Design. Im April 1955 stand auf dem Stand von Pinin Farina am Turiner Autosalon ein Einzelstück namens “Florida”. Mit dem Namen habe sich Pinin Farina bei den Amerikaner “revanchieren” wollen, da diese ja auch italienische Bezeichnungen für ihre Wagen übernommen hätten, schrieb die “Automobil Revue” und notierte zum neuen Coupé, das auf Basis des B55-Fahrgestells der Lancia Aurelia 2. Serie entstanden war: “Bei diesem Wagen wird neben der horizontalen Linie vor allem auch eine nach hinten fallende Schräglinie betont, welche an den Türkanten wieder anzutreffen ist und wegen des dabei entstehenden vorspringenden Teils den Zutritt zu den Hintersitzen erschwert. Als Studie einer neuen Linie verdient sie aber grosse Beachtung. Zudem findet man am gleichen Wagen zwei Paar kleine Scheinwerfer für Fernlicht und Abblendung, eine teure, aber qualitativ gute Lösung, ferner eine mustergültige Panoramascheibe und die erwähnten Massnahmen zur Verbesserung der Sicht nach hinten (Schnee- und Sonnenschutz, Scheibenwischer).”
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