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Kurz und bündig - Der Audi Sport quattro feiert seinen 30. Geburtstag

Erstellt am 29. Oktober 2013
, Leselänge 12min
Text:
Holger Merten
Fotos:
Unternehmensarchiv der Audi AG 
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Holger Merten 
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Patrick Corminboeuf / Automobil Revue 
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Audi Pressedienst 
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Archiv 
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Ziemlich breit, ziemlich rot und ziemlich kurz stand er da. Der Audi Sport quattro auf der IAA 1983. Und er war eine Sensation. Auch im Preis. Für DM 195'000,-- bekam man bei Porsche damals zwei 911er Turbo.

Audi hatte damit auf einen Schlag das teuerste und leistungsstärkste deutsche Auto im Programm, das man beim Händler kaufen konnte. Und dabei bot der Wagen mehr für weniger. Mehr Power, mehr Ventile, mehr Drehmoment. Weniger Radstand, weniger Hubraum, weniger Gewicht.

Audi Sport quattro (1983) - Serienfahrzeug
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Und so ist die Geschichte des Audi Sport quattro auch mehr oder weniger zu erzählen.

Als Homologationsmodell geschaffen

Was in der Pressemappe noch als Audi »quattro sport« angekündigt wurde, verwandelte sich auf der IAA über Nacht zum »Sport quattro«. Journalisten und Besucher sind ganz einfach dem Schriftzug am Heck in Leserichtung gefolgt. Das Marketing leistete keinen Widerstand und kapitulierte vor dem gesunden Menschenverstand. Doch keine Frage, seine Daseinsberechtigung verdankte das Modell, das offiziell zum Serienprogramm von Audi gehörte, nur der einen, der höheren, der sportlichen Aufgabe: Als Homologationsmodell für die Verteidigung der Idee vom Allradantriebskonzept quattro in der neu geschaffenen Gruppe B in der Rallye WM zu dienen.

Audi Sport quattro (1983) - Blick auf das Fahrwerk
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Kleiner Exkurs: Die Gruppe B löste 1982 die seit 1966 bestehende Gruppe 2, resp. Gruppe 4 ab, in der die meisten Rallyefahrzeuge homologiert waren. Gruppe B bedeutete von Anfang an die (fast) vollkommene technische Freiheit für die Teams und das Ausloten des Reglements bis an die Grenzen des technisch Umsetzbaren und der Physik durch die Teams.Reichten 1979 einem Björn Waldegård noch gute 250 PS in einem relativ seriennahem Ford Escort RS 1800 zum Gewinn der Rallye WM, fetzte der Sport quattro knapp fünf Jahre später mit doppelt soviel PS unter der Haube über die selben Pisten.

Audi Quattro (1980) - Ur-Quattro-Premiere am Genfer Automobilsalon 1980
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Bereits der Audi quattro war ein Vorbote dieses Ausloten des Reglements: 320 PS, Turbomotor und Vierradantrieb verhalfen der Truppe von Audi Sport 1982 zum Gewinn der Rallye-Marken-WM und fast zum Fahrer-WM-Titel für Michèle Mouton. 1983 konnte man mit Hannu Mikkola den Rallye-Fahrer-WM-Titel einfahren, musste sich aber bei der Marken-WM bereits dem ersten reinen Gruppe B Auto, dem Lancia 037, geschlagen geben.

Kompromisslosigkeit statt Kompromiss

All den verpassten Chancen, all den Ausfällen wegen der Seriennähe des Rallye-quattro sollte nun der Sport quattro, der Kurze, wie er alsbald genannt wurde, auf einen Schlag ein Ende setzen. Kompromisslosigkeit statt Kompromiss, um beide Titel gleichermassen und überlegen einzufahren. Schliesslich mussten zur Homologation nur 200 Basismodelle in zwölf Monaten gebaut werden. Was beim Verkaufserfolg des Urquattros, der sich seit 1981 bis zum Erscheinen des Sport quattros immerhin 3'000 mal verkauft hatte, keineswegs zu hoch gegriffen schien.

200 Exemplare, die es aber in sich haben mussten, um als Basis zum Ausschöpfen des Potentials der Gruppe B dienen zu können. 200 Exemplare, die Schluss machten mit schlechtem Einlenkverhalten und schlechten Ansprechen den Motors. Schon im Jahr 2 der Rallye-WM-Teilnahme hatten Fahrer und wohl einige Techniker diese Mankos zum Ausmerzen ausgemacht. Ergebnis: Ein kürzerer Radstand und ein leistungsfähigerer Motor mussten her.

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Keine Kosten gescheut

Dabei war alles, was als Ausgangslage für den Motorsport gut und teuer war, beim Serienmodell nur billig. Was sich in den zehn Monaten der Entwicklung des Sport quattro bis zur Premiere auf der IAA ist allerdings nicht ganz so kurz erzählen lässt. Trotz der Ähnlichkeit, trennen sich schon im Karosseriebau die Wege des sport quattro vom Urquattro.

Audi Quattro Sport (1983) - eines von vier Baur-Vorserienfahrzeugen - breiter und kürzer als der Ur-Quattro
Archiv Automobil Revue

Das neue Modell basiert bis zur B-Säule inkl. der Türen auf der Audi 80 Limousine, die eine deutlich steilere und höhere Frontscheibe besitzt. Auf die ab der B-Säule dann ein grosser Teil des Audi Coupé den Abschluss bildet. Ein Abschluss mit Ausschluss, denn im Radstand wurde der Sport quattro hinter der B-Säule um 320mm verkürzt, um die gewünschten kürzeren Radstand zu gewinnen.

Kürzer und viel leichter als der Urquattro lautete die Devise. Die Kotflügel, die hinteren Seitenteile, das Dach, die Motorhaube, Front- und Heckschürze bestanden aus mehrschichtigem Kevlargewebe, Epoxidharz und verschiedenen Zusätzen, die von der Firma Seger und Hoffmann aus der Schweiz gefertigt und geliefert wurden.

Ein Grossteil der Gesamtkosten des Sport quattro gingen auf die Herstellung und Bearbeitung dieses extrem formsteifen und dennoch superleichten Materials zurück. Die Heckklappe bestand aus Gewichtsgründen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, wie er auch für den Frontspoiler- und der Heckschürze des Audi quattro verwendet wurde.

Alle Möglichkeiten zur Leistungssteigerung genutzt

Wohin die Reise in der Rallye WM in den nächsten Jahren gehen würde, konnte man bei einem Blick unter die mit Be- und Entlüftungsschlitzen zerfurchten Motorhaube ablesen. So ziemlich alles, was technisch möglich war, steckte beim Sport quattro unter der Haube. Unter Federführung des von Alpina zu Audi gewechselten Turbomotor-Spezialisten Fritz Indra entstand ein Motor, der zum ersten Mal alle Möglichkeiten der Leistungssteigerung in sich vereinte: Neben der bei Audi bereits üblichen Turboaufladung mit Ladeluftkühlung, wurde auch zum ersten Mal ein 4-Ventilzylinderkopf eingesetzt.

Audi Quattro Sport (1983) - zeichnerische Darstellung des Motors
Archiv Automobil Revue

Auf der Ansaugseite verwendete man ein zweiflutiges System in einem besonders strömungsgünstig ausgelegtem Ansaugkrümmer. Genau soviel Wert legte man auf die Konstruktion des Abgaskrümmers: bei Versuchen hatte sich heraus gestellt, dass ein Turbomotor besonders effektiv arbeitet, wenn die einzelnen Abgasstränge möglichst nahe an das Turbinengehäuse geführt werden, entsprechend vereinten sich die Abgasströme des 5-Zylinders erst knapp vor dem Eintritt in das Turbinengehäuse, an dem auch das Ladedruckventil sitzt und den maximalen Ladedruck auf 1,04 bar begrenzte.

Um das Reglement hinsichtlich der Einstufung beim Gewicht voll auszunutzen, hatte man den Hubraum des 5-Zylinders von 2,14 auf 2,13 l reduziert. Daraus ergab sich mit dem damals üblichen Turbofaktor von 1,4 ein rechnerischer Hubraum von 2'986 ccm. Man lag knapp unter der 3.0-Liter-Grenze und damit war die Einstufung Klasse möglich, in der Rennfahrzeuge minimal 960 kg wiegen durften.

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800 und mehr PS möglich

Optimistisch kündigte Audi intern an: "Entsprechend der Funktion des Audi Sport quattro als zukünftiges Siegerauto auf den nationalen und internationalen Rallyepisten, ist das Gesamtkonzept des Motors so ausgelegt, dass für den sportlichen Einsatz eine weitere Leistungssteigerung auf 450 - 500 PS möglich ist."

Das war nicht untertrieben, bald schon hatte man die 500 PS erreicht und weil in der Rallye-WM der Gruppe B mit mehr Einsatz und vor grösser Zuschauerkulisse als in der Formel 1 gefahren wurde, waren die Budgets der Teams entsprechend aufgestockt. Man sprach damals bei Audi von ca. 30 Millionen DM. Das diente aber bestenfalls zur Deckung der Einsatzkosten des Teams bei den WM-Läufen an allen Ecken und Enden der Welt. Fahrergagen, Weiterentwicklung der Technik und Erprobung dürften mindestens nochmals das selbe gekostet haben.

Audi scheute sich nicht motor- und getriebetechnisch auf teure Formel 1 Entwicklungen wie das Umluftsystem zurückzugreifen. Auch in Sachen Ab- und Auftrieb besann man sich auf Formel 1 Techniken und extreme Spoiler. Höhepunkt, der um die 700 PS starke Sport quattro S1, der den Pikes Peak 1987 in Rekordzeit bezwang. Doch hinter den Kulissen rechneten sich die Einsätze. Die Popularität des Rallyesports war mit der Gruppe B auf dem Höhepunkt angelangt, leider bald auch drüber.

Seriennähe als Boomerang

Seriennah musste Motorsport aus Ingolstadt sein, das war die Prämisse der Konzernmutter , die man Audi mit dem Einstieg in den Rallyesport auferlegt hatte. Eine Prämisse, die man in Ingolstadt ebenso mantraartig wiederholt hatte, als wolle man Wolfsburg beweisen, dass man verstanden habe. Das erwies sich letztlich jedoch als Bummerang, weil man von diesem Anspruch nicht mehr weg kam.

Und während andere Hersteller wie Peugeot, Lancia, Ford oder MG kompromisslose Renngeräte in der Gruppe B homologierten, präsentierte Audi im September 1983 den Sport quattro auf der IAA. Das Auto wirkte auf den ersten Blick tatsächlich seriennah und wie vom Fliessband. Es war aber bestenfalls das Showcar unter den sechs ersten Prototypen.

Die Baur-Vorserienwagen

Die komplett bei Baur entstandenen Prototypen sind auf Bildern auch heute noch gut von den späteren Serienmodellen zu unterscheiden: Ein Erkennungsmerkmal ist die quer in der Motorhaube verlaufende Lüftungsöffnung durchgehend ausgeführt und verschlossen, während sie in der Serie dreigeteilt und offen ist.

Audi Quattro Sport (1983) - eines von vier Baur-Vorserienfahrzeugen - noch kein Audi Logo auf den Seitentüren und mit durchgehender angedeuteter Hutze in der Haube
Archiv Automobil Revue

An den Türen fehlt noch das ovale Audi Unternehmenslogo mit dem Audi Schriftzug und der rechte Scheibenwischer muss noch ohne Windleitblech auskommen. Details sind auch im Innenraum zur Serie noch nicht definiert. Scheinbar war am Handschuhkastendeckel eine Fläche für die Anbringung einer Plakette vorgesehen, auf der die Fertigungszahl hätte angebracht werden können. Die aber dann nicht in die Serie übernommen wurde.

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Innenraum mit modernem Flair

Während Karosserie und Motor klar an den Vorgaben für die Verwendung im Rallyesport entwickelt wurden, setzte man beim Serienmodell im Innenraum auf ein ein gewisses Flair: Vom Recarositz mit mehrfach einstellbarer Rückenlehne in Leder-Alcantarakombination blickte der Fahrer auf angepasste Skalen und Armaturen aus dem Audi 200, ergänzt mit zusätzlichen Instrumenten für Wassertemperatur, Öltemperatur und einem Öldruckmesser versprühten sie sportlich ergonomischen Chic.

Audi Quattro Sport (1983) - das Interieur und die Oberflächen deuten schon auf den hochwertigeren Audi-Stil der kommenden Jahre hin
Archiv Automobil Revue

Die Armaturenbrettoberfläche wurde testweise in den USA nach einem neuen Verfahren hergestellt. Sie bestand im wahrstem Sinne des Wortes aus einem Guss - nämlich flexiblem Kunststoff (Polyurethan). Die wie gegerbtes Leder wirkende Oberfläche sollte drei Jahre später in deutlich feinerer Aufmachung im Audi 80 Interieur Einzug in die Serie halten - allerdings ohne die eingespritzten "Nähte", die man dem US-Hersteller für den Sport quattro einfach nicht ausreden konnte und das Designteam zähneknirschend, weil bereits die Formen angefertigt waren, abnehmen liess.

Hosenträgergurte waren nicht montiert, lagen bei der Auslieferung  jedoch im Kofferraum bei.

Handarbeit beim Karosserienbau

Die komplexe Kunststoffkarosserie und viel Handarbeit erforderten eine Fertigung bei einem Spezialisten, sie erfolgte nicht in Ingolstadt. Beim Sport quattro kam die Karosseriebaufirma Baur in Stuttgart ins Spiel. Hier wurde die Stahlteile der Karossseriegrundkonstruktion aus Ingolstadt angeliefert. Baur verklebte und vernietete die angelieferten Faserverbundstoffteile von Seger und Hoffmann und schuf so in einem aufwändigen Verfahren die komplette Rohkarosse, die anschliessend in Stuttgart lackiert und mit Scheiben versehen wieder nach Ingolstadt verschickt wurde.

In Ingolstadt wurde dann die Ausrüstung mit Elektrik und Mechanik sowie der Innenausstattung in Handarbeit vorgenommen - sinnigerweise in der ehemaligen Mungahalle, also der Halle, in der der allradgetriebene Geländewagen Munga und später auch der Iltis für die Bundeswehr gefertigt wurden. Der Kreis der Allradtradition bei Audi hatte sich geschlossen, war es doch der VW Iltis, bei Audi entwickelt, der die Initialzündung für die quattro-Entwicklung erst geliefert hatte.

Qualitätsanforderungen wie in der Grossserie

Bevor es dort aber los ging, hatten sich innerhalb des Unternehmens plötzlich die Qualitätsanforderungen an das Serienmodell verändert. Vorbei war es mit 200 locker produzierten Homologationswagen - nun wurde die Qualität an der Serie gemessen. Als wenn es fertigungstechnisch nicht schon genug kniffelige Aufgaben zu lösen waren:  Zum Beispiel die sichere und qualitativ hochwertige Verbindung von Metall und Kunststoff bei der Karosseriefertigung, verlangte man intern bei der Qualitätsanmutung von Oberflächen, Farbaufträgen, Innenräumen, Spaltmassen oder der Alltagstauglichkeit einen ganz neue Qualitätsanspruch, der auch den Endpreis rechtfertigen konnte.

Luxuszubehör mit aufwändiger Nachrüstarbeit

Darüber hinaus sollte die Möglichkeit bestehen, den Wagen entgegen erster Vorgaben doch auf Wunsch und ohne Mehrpreis mit den kleinen Luxusspielereien wie Klimaanlage, Elektrische Fensterheber und Radio auszustatten. Extras, die nur auf Wunsch und von  Hand nachträglich in einer kleinen ausserhalb des Werkes gelegenen Betriebsstätte »Brückenkopf« nach gerüstet wurden.

Langsamer Serienstart mit Folgeproblemen

So verzögerten sich die ersten Auslieferungen der Fahrzeuge um gut ein Jahr. Genug Zeit, um die Euphorie und die heissen Interessenten der IAA wieder abkühlen zu lassen. Die ersten Wagen bis #68 gingen noch weg wie warme Semmeln. Aber weil der Kurze auch im Sport nicht so einschlug, zog sich das Geschäft bis 1986 hin. Dann war offiziell Schluss.

Audi Sport Quattro (1983) - der neue 'Kurze' im Juli 1983 noch vor der offiziellen Präsentation auf der bei Audi damals üblichen "Sommerfahrt" - wie alle anderen Modelle von Audi, musste auch der Sport quattro die Testfahrten in Afrika und Skandinavien absolvieren
Archiv Automobil Revue

Später hat Audi offen formuliert, dass nur 164 Fahrzeuge verkauft wurden, alle restlichen Fahrzeuge wurden von Audi Sport eingesetzt. Teilweise als schnelle Dienstfahrzeuge der Teamleiter zwischen den Wertungsprüfungen, teilweise als Wagen für die Eisspione und selten und ungewollt als Teilespender für die Rallyewagen neben der Strecke.

Doch Schluss war nicht ganz Schluss. Als der Sport quattro aus dem Audi-Programm genommen wurde, stieg die Nachfrage plötzlich wieder.
Audi fertigte aus teilkomplettierten Wagen und mit Ersatzteilen sechs oder sieben weitere Neuwagen. Für die im Werk noch vorhandenen eingesetzten Wagen gab es im Gebrauchtwagengeschäft plötzlich Wartelisten. Wer die Preisentwicklung des Sport quattro in den letzten Jahren verfolgt hat weiss, dass sich ein damaliger Platz oben auf der Liste heute auszahlt.

Nur vier Farben

Der Sport quattro war nur in vier Farben erhältlich: Tornadorot, Alpinweiß, Kopenhagenblau, Malachitgrün - dies waren Farben, die man aus Qualitätssicht sorglos auf die Kunststoffkarosserie des Sport quattro auftragen konnte. Die Farben können als Reminiszenz an die klassischen Rennfarben verstanden werden: Italien = rot, England = grün, Frankreich = blau und für Deutschland = weiss.

Audi Sport quattro (1983) - in der Sonderausstellung zum 30. Geburtstag werden die Farben gezeigt, die die einzelnen Fahrzeuge trugen - Rot dominierte
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Metallic-Lackierungen waren nicht möglich. Für den damaligen Vorstandsvorsitzenden wurden zwei Wagen in schwarz angefertigt, diese Wagen befinden sich heute in Privatbesitz.

Bedeutend bis heute

Welche Bedeutung der Sport quattro für Audi hat, sieht man daran, dass er bereits zwei mal Vorbild für eine Sport quattro Concept Studie neuster Zeit war, nämlich 2010 in Paris und 2013 in Frankfurt.

Audi Quattro Concept (2010) - als Hommage an den Ur-Quattro zu verstehen - ausgestellt in der Sonderausstellung "30 Jahre Sport Quattro" im Audi-Museum
Copyright / Fotograf: Unternehmensarchiv der Audi AG

Ob man eine Sensation allerdings auch mit Marketing so bedeutungsvoll aufladen kann, wie den damaligen Paukenschlag, werden wir ja sehen, vielleicht in 30 Jahren.

Der Sport quattro feiert im Museum Geburtstag

Audi Sport quattro (1983) - nur zwei Fahrzeuge wurden schwarz lackiert - gesehen in der Sonderausstellung "30 Jahre Sport Quattro" im Audi-Museum
Copyright / Fotograf: Holger Merten

Das Audi museum mobile feiert den 30. Geburtstag des Audi Sport quattro noch bis zum 30. November 2013 in Ingolstadt. Das Museum ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Zu sehen ist das Serienmodell in den damals vier lieferbaren Farben sowie einer der beiden schwarzen Wagen. Zusätzlich sind noch drei Rennfahrzeuge und ein Concept Fahrzeug aus dem Jahr 2010, das als Hommage an den Sport quattro in Paris präsentiert wurde, ausgestellt.

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