Glanz ohne Chrom – Opel GT/J im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im Jahr 1971 testete die Automobil-Revue den Opel GT/J und zeigte sich überaus positiv. Ihr Resumé lautete: In seiner preisgünstigen Version GT/J begeistert der erste Opel der «neuen Generation» vor allem jüngere Fahrer und Fahrerinnen. Er ist ein wirklicher Sportwagen, der mit einer exklusiven Linie, mit hervorragenden Fahrleistungen und mit sicheren Fahreigenschaften aufwartet, ohne aber durch hohe Anschaffungs- und Unterhaltskosten allzugrosse Löcher ins Portemonnaie zu reissen. Die Prüfung hat gezeigt, dass heute auch ein Grossproduzent Autos bauen kann, die den Kenner befriedigen. Der Bericht schaut nochmals zurück und zeigt die originalen restaurierten Fotos
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Weniger Schmuck statt Minderleistung
- Mini-Corvette
- Hervorragende Fahrleistungen
- Kein Vielfrass
- Gutmütiges Fahrverhalten
- Solide Fertigung
- Opel GT/J – Kurzbeurteilung
- Testergebnisse und technische Daten des Opel GT/J
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nomen est Omen: das "J" in der Modellbezeichnung GT/J des geprüften zweisitzigen Opel-Coupes steht für "Junior", und für Junioren unter den Autofahrern und Autofahrerinnen ist diese um 2550 Franken billigere Version des leistungsfähigen GT 1900 denn auch gedacht. Obschon die Grundausführung, die sich seit drei Jahren auf dem Markt befindet und weiterhin im Verkaufsprogramm figuriert, einen relativ guten Anklang gefunden hat, blieb es den Herstellern doch nicht verborgen, dass der Verkaufspreis von nunmehr Fr. 15'450.– (1968: 14'800.–) das Budget manches Interessenten übersteigt. Der wesentlich billigere, aber auch schwächere GT 1100, der parallel zum 1900 gebaut wurde, vermochte sich wegen seiner bescheideneren Fahrleistungen nicht durchzusetzen und ist denn auch in der Zwischenzeit aus der Produktion genommen worden.









































































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