Ford Sierra XR4i - doppelt beflügelt hält besser
Zusammenfassung
Als der Ford Sierra im Spätsommer 1982 vorgestellt wurde, erntete seine moderne Formgebung überraschte und skeptische Blicke, denn im Vergleich zum kantigen und fast schon viereckigen Taunus glänzte der Sierra ausschliesslich mit aerodynamischen Rundungen. Auf die Spitze trieb es der XR4i, der mit ungewöhnlicher Seitenfenstergestaltung aufwartete, aber mit seinem doppelten Heckflügel. Mit seinem 2,8-Liter-V6-Motor und 150 PS war er auch sportlich der Konkurrenz gewachsen, ohne allerdings den Capri ablösen zu können, wie das ursprünglich von Ford wohl geplant war. Dieser Fahrbericht portraitiert einen frühen Sierra XR4i auf aktuellen und historischen Bildern, im Verkaufsprospekt und akustisch.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Formlicher Neufang
- Windschlüpfiger
- Günstiger zu produzieren
- Keine Experimente
- Ein Sportmodell als Speerspitze
- Herzlich willkommen
- Gerne verglichen
- Der besondere XR4i für Schweizer und Schweden
- Heute ein Klassiker
- Brav und durchaus sportiv
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als der Ford Sierra im Spätsommer 1982 vorgestellt wurde, erntete seine moderne Formgebung überraschte und skeptische Blicke, denn im Vergleich zum kantigen und fast schon viereckigen Granada glänzte der Sierra ausschliesslich mit aerodynamischen Rundungen. Auf die Spitze trieb es der XR4i, der mit ungewöhnlicher Seitenfenstergestaltung und einem doppelten Heckflügel aufwartete. Eigentlich hätte man damals ja einen rundlichen Nachfolger des Taunus erwarten können, denn bereits im Jahr 1981 hatte Ford an der IAA in Frankfurt (und 1982 in Genf) mit der Studie “Probe III” gezeigt, in welche Richtung es gehen sollte.
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Aber der Sierra war nicht der Nachfolger des Granada, sondern des Taunus. Nachfolger des Granada war der Scorpio.

Technisch ging Ford auf Nummer sicher. Einen Umstieg von Heck- auf Frontmotor schloss man aus, die Standardbauweise schien die richtige Wahl zu sein,"
Hier ist wohl gemeint "einen Umstieg von Heck- auf Frontantrieb .....", oder?

Taunus und Starrachse dagegen schon.
Man müßte in dem Bericht das Wort Granada mit Taunus tauschen. Dann würde es passen.

Im Motorsport wurde nicht der XR4i eingesetzt, sondern der wenig bekannte XR4TI (oder Merkur XR4TI, wie er in den USA hiess), denn dieser besass einen 2,3-Liter-Turbomotor aus den USA. Dieser war von sehr rustikalen Bauart (stammte aus einem Gabelstapler), aber dank Aufladung konnte man ihm aber recht viel Power entlocken. Es war allerdings nur eine Notlösung von Ford, bis dann der technisch viel aufwendigere Sierra Cosworth auf den Markt kam.
Danke für die in regelmäßigen Abständen kommenden Artikel zum Sierra XR4i. Das Auto war bei Erscheinen ein großer Designschritt für Ford. Der V6 war aus dem Baukasten und weit entfernt von technischen Innovationen. Aber er war robust und zuverlässig. Im Gegensatz zum RS Cosworth handelt es sich beim XR4i um keinen Sportwagen sondern um einen Gran Tourismo Reisewagen. Ich habe als Teenager viele Autobahn Kilometer im Wagen Fond zugebracht mit Geschwindigkeiten von jenseits der 200 km/h. Da kamen wenige Autos mit. Vor 2Jahren habe ich mir meinen XR4i in der Schweiz gekauft. Eine Homage an meine tolle Kindheit. Für ist der Wagen immer noch ein Statement des Design. Ich freue auf weitere schöne Artikel auf Zwischengas.
mich interessiert alles zum XR4Ti. Also wenn wir uns dazu austauschen können, sehr gerne!
































































































































































































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