Ford Sierra RS Cosworth - Unauffällig geht anders
Zusammenfassung
Ford hatte die erfolgreichen Sportler BMW M3 und Mercedes 190 E 2.3-16 im Visier und wollte im Rennsport in der Gruppe A für Furore sorgen. Wir erzählen die Geschichte des "Cossies", dessen gewaltiger Heckflügel nicht nur für Aufsehen, sondern auch für den entsprechenden Abtrieb bei hohem Tempo zuständig war.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Deutsche Konkurrenz
- Erfolgsmodell
- Auftrag nach England
- Aus dem Baukasten
- Strafferes Fahrwerk als in der Serie
- Grosse Klappe
- Wenig Enthusiasmus
- Viel Durst
- Erfolgreicher Renner
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die amerikanische Pop-Band "The Bangles" lag 1987 in der deutschen Hitparade mit ihrem Ohrwurm "Walk like an Egyptian" auf Platz 1 und die Frauen trugen dicke Schulterpolster und breite Hüftgürtel. Was war damals auf unseren Strassen los? Dort durften sportliche Autos noch mit gewaltigen Heckflügeln geschmückt werden, ohne gleich "politisch unkorrekt" zu wirken. Die sportlichen Limousinen und Zweitürer vom Schlage eines BMW M3 der Baureihe E30 und des Mercedes 190 E 2.3-16 waren angesagt, als Ford 1985 am Genfer Automobilsalon die Bühne mit dem Sierra RS Cosworth betrat. Die Karosseriewahl fiel auf die Variante mit zwei Türen, Heckklappe und fünf Sitzen. Seine Aufgabe war es, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren erzielten Erfolge des Capri zu wiederholen und in den Tourenwagen-Rennen der Gruppe A Siege einzufahren.
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