Konkurrenzlos kraftvoll – Ford 20M 2300 S Turnier im (historischen) Test
Zusammenfassung
Noch in den Sechzigerjahren musste man sich in Deutschland zwischen Fahrkultur und Fassungsvermögen entscheiden. Limousinen boten wenig Stauraum, Kombis waren Nutzfahrzeuge. Immer? Nein! Denn ein deutscher Hersteller hatte schon damals einen Kombinationskraftwagenmit Sechszylindermotor im Programm. Mit bis zu 108 PS aus 2,3 Litern war der Ford 20M Turnier souverän motorisiert, dabei mit der Ausstattung der Limousine unvermindert wohnlich. Dieser historische Kurztest wägt das Für und Wider ab.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kombi mit V6
- Ladungsabhängiges Fahrverhalten
- mot-Gesamturteil
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Einen Kombi sollte man nur kaufen, wenn man Laderaum oder Ladefläche wirklich braucht. Die Kombi-Vorteile sind klar: Mehr Raum für sperrige Ladung als im Gepäckraum der Limousine, für lange Ladefläche Rücksitzbank vorklappbar, durch Vorsorgen an Reifen und Federung höhere Belastung erlaubt als bei Limousine. Auf die Kombi-Nachteile stößt man oft erst in der Praxis: Gepäck nicht abgedeckt, Kleinzeug rollt geräuschvoll herum, bei Zweitürer-Kombi ("Dreitürer") schlechte Zugänglichkeit des Laderaums, bei Viertürer-Kombi ("Fünftürer") zumeist schon recht hohe Preise unter dem Strich, im großen Innenraum mehr Geräuschresonanzen, mehr Arbeit für die Heizung, und vor allem durch die härtere Federung schlechterer Komfort bei unbeladenem Wagen. Etwa ab halber erlaubter Zuladung gleicht sich der Komfort des Kombi den vergleichbaren Limousinen an. Daher als Zwischenlösung die ausländischen Kombi-Limousinen, auch der VW-Variant spielt eine solche Rolle, im übrigen werden die deutschen Kombi vorwiegend für gewerbliche Nutzung gekauft, woraus sich ein weiterer Minuspunkt für private Kaufinteressenten ergibt: Viele Leute mögen nicht mit einem Auto fahren, das nach Lieferwagen aussieht und sich dementsprechend auch als Gebrauchtwagen schlechter verkauft.
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der Wagen sollte im durchschnittlichen Fährbetrieb auch wegen der härteren Federung mit etwa der halben Nutzlast beladen sein,
Wusste gar nicht das der P7 Kombi schwimmfähig war, auch wenn er dann nicht so voll geladen werden durfte. Vielleicht versank er dann doch.
Leute eine Fähre ist ein Schiff und der Fährbetrieb das Betreiben dieser. Ansonsten heißt es für Landfahrzeuge und Gerätschaften, die auf Land bewegt werden, z. B. Karussells Fahrbetrieb.

Mein Vater besass damals auch eine zweitürige 17m Limousine. Da hatte die ganze Familie (4 Personen) super viel Platz bei der Ferienreise.
Mein Traum war aber immer das 26m Coupé mit stolzen 125 PS.
Heute besitze ich tatsächlich ein solches Coupé, welches ich aber noch restaurieren muss.
Vielen Dank an die Redaktion. Es ist immer wieder herrlich solche Artikel lesen zu können.






































































































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