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Bild (1/5): Opel Manta GT/E (1970) - schneller und noch sportlicher dank Einspritzung (© GM Corporation, 1970)
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    Ferrari lässt grüssen - die Geschichte des Coupés Opel Manta

    1. Juli 1988
    Text:
    Rob de la Rive Box / Bruno von Rotz (2012)
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    GM Corporation 
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    Von 1967 bis 1970 war Charles M. Jordan - seine Freunde nannten ihn kurz «Chuck» - bei Opel Chef der Stylingabteilung. Seit Oktober 1986 steht er bei General Motors allen Designbüros des weltgrössten Autoherstellers vor und bekleidet zudem den Posten eines «Vice President». Die steile Berufskarriere verdankt er nicht zuletzt der bei Opel geleisteten guten Arbeit.

    Im Januar 1969 hatte Ford Europa den Capri lanciert. Es handelte sich dabei um ein sportliches Coupé, das einem Ehepaar mit zwei Kindern Platz bot. Jordan hatte für Opel ein ähnliches Fahrzeug auf dem Reissbrett entworfen: neben dem Ascona als Familienauto sollte eine sportliche Version namens Manta für Furore sorgen.

    Dieses Duo hatte die Lücke zwischen dem Kadett und dem Rekord auszufüllen; Ascona und Manta waren aber deutlich sportlicher getrimmt. Im Normalfall baute Opel seine Coupéausführungen, indem ein bestehendes Modell entsprechend abgeändert wurde. Beim Manta schlug man einen anderen Weg ein; er sollte vor allem eine längere Motorhaube als der Ascona zeigen, und auch das Heck durfte keine Ähnlichkeit mit dem Limousinenmodell aufweisen.

    Der Manta als eigenständiges Coupé

    Am 9. September 1970 wurde der Manta vorgestellt (der Ascona sollte erst auf dem Turiner Salon im November 1970 zu sehen sein), und das Publikum reagierte begeistert. Jordan - ein Ferrari-Enthusiast und Besitzer eines 250 GT Lusso - hatte bei Pininfarina einige Details «ausgeliehen», die vorwiegend dem Heck des Wagens zugute kamen.

    Chuck Jordan hatte den Manta gezeichnet und vor allem im Heck in Richtung Pininfarina geschielt

    Breite Motorenpalette

    Der Manta wurde gleich in drei verschiedenen Ausführungen mit zweckentsprechenden Motoren hergestellt. Manta und Manta S besassen beide einen Vierzylindermotor mit 1584 cm3 Inhalt, der aber leistungsmässig unterschiedlich aufgemacht war. In der Basisausführung standen 68 PS (Verdichtung 8,2:1) zur Verfügung, und die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 156 km/h angegeben.

    Der “S”-Motor arbeitete bei einem Verdichtungsverhältnis von 9,5:1 und leistete 80 PS, was für 164 km/h Spitze reichte. Auch die Ausstattung von Manta und Manta S zeigte Unterschiede: Stossstangenhörner aus Kunststoff, ausstellbare Seitenfenster, elektrische Uhr und Beleuchtung unter der Motorhaube, im Kofferraum und im Handschuhfach zeichneten u. a. den “S” aus.

    Der SR für sportliche Fahrer

    Für den sportlichen Fahrer war der mit einem S-Motor bestückte Manta SR gedacht. Für alle drei Modelle stand auch ein 1,9-Liter-Vierzylindermotor zur Verfügung. Bei einer Verdichtung von 9:1 leistete er 90 PS und verhalf zu einer Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

    Von den beiden «kleineren» Modellen hob sich der SR mit seiner mattschwarz lackierten Motorhaube, den Halogenscheinwerfern, Drehzahlmesser, breiteren Felgen, Hutmuttern an Stelle der Radkappen und einer Scheibenwaschanlage mit Fussbedienung ab. Ausserdem waren Amperemeter und Öldruckmesser montiert. Alle Extras mussten natürlich berappt werden; und so kosteten die drei Modelle in der Schweiz ab Fr. 11’075.-, 11’800.- und 12’695.-.

    Für die das vollsynchronisierte Vierganggetriebe ersetzende dreistufige Automatik mussten nochmals Fr. 1’015.— ausgelegt werden.

    Applaus on der Presse

    Im Dezember 1970 konnte die “Automobil Revue” einen Manta S und einen SR testen. Einige Stichwörter aus dem Fahrbericht: “... Fahrsicher und kurvenfreudig; Fahrwerk: hohe Klasse, angenehmer Federungskomfort, ausgesprochen handlich; Leistung ohne Lärm; Ausrüstung reich dotiert."

    Anlässlich dieses Tests erreichte der S eine Spitzengeschwindigkeit von 165,5 km/h, der SR 174 km/h. Von 0 auf 160 km/h beschleunigte der SR in 39,5 s (S: 67 s), der Durchschnittsverbrauch wurde beim S mit 12,1 und beim SR mit 13,7 Liter je 100 km registriert.

    1972 erschien der Manta als Berlinetta

    Spar- und Luxusausführungen

    1972 konnte der Manta auch mit einem 1,2-Liter-Kadett-Motor ausgerüstet erstanden werden. Diese Version wurde nicht in alle Exportmärkte ausgeführt und war zum Beispiel in der Schweiz nicht erhältlich.

    Bemerkenswert war der im selben Jahr erschienene Manta Berlinetta. Diese luxuriösere Ausführung wies ein Vinyldach, Kopfstützen, 185/70-SR-13-Breitreifen sowie eine elektrische Scheibenwaschpumpe auf. Der Wagen war sowohl mit dem 80-PS- als auch mit dem 90-PS-Motor erhältlich.

    Dann der Manta GT/E

    Auf der Frankfurter Automobilausstellung 1973 konnte der Manta GT/E bewundert werden. “E” bedeutete Einspritzung. Zu Beginn des Jahres 1974 ging dieser Wagen in Produktion. Der Umbau auf Einspritzung bedeutete einen grossen Schritt vorwärts. Der mit einer Bosch-L-Jetronic ausgerüstete 1,9-Liter-Motor leistete nun mindestens 105 PS bei 5400 U/min und machte damit Geschwindigkeiten bis zu 190 km/h möglich.

    Bilstein-Gasdruckstossdämpfer und 185/70-SR-13-Reifen rundeten das Bild ab. Der GT/E - von seinen zahmeren Brüdern nur durch die Beschriftung zu unterscheiden, wurde ausschliesslich mit einem handgeschalteten Getriebe geliefert. «A good car has been made better» titelte die amerikanische Fachzeitschrift «Road & Track», nachdem ein Fahrerteam den GT/E hatte testen können.

    Ein Manta GT-E 1974 in Sonderausfuehrung

    In völlig neuem Kleid

    Während fünf Jahren war der Manta ohne grössere Modifikationen produziert worden, doch auf der Frankfurter IAA 1975 erschien er in einem neuen Kleid. Dave Holls und sein japanischer Helfer Hideao Kodama (der schon am «ersten» Manta gearbeitet hatte) zeichneten für das Design verantwortlich. Dem neuen Wagen hatte der Opel GT 2 Pate gestanden, eine Ideenstudie von H. Haga, die ebenfalls an der IAA zu bestaunen gewesen war.

    Designstudie Opel GT2 - gezeigt auf der IAA

    Der Manta B war grösser geworden als das «Urmodell». In der Länge hatte er um 18,2 cm, in der Breite um 3,8 cm zugenommen; dafür war die Karosserie um 3,8 cm niedriger. Die Gürtellinie war noch tiefer platziert worden. Der Wagen wies 20 % mehr Glasfläche auf. Die Front fiel stark nach vorne ab; die Einzelscheinwerfer waren rechteckig.

    Beim Manta B wurden statt der Doppelscheinwerfer nun rechteckige Scheinwerfer montiert - hier Modell 1975

    In technischer Hinsicht war nicht viel geändert worden, einzig die vorderen Radaufhängungen zeigten sich in modifizierter Form.
    1977 wurde das Manta-Angebot um den Manta E Berlinetta bereichert. Damit standen nun fünf verschiedene Typen zur Wahl: Manta, Manta L, SR, E und GT/E. Die beiden letzteren Modelle waren unter der schwarzlackierten Motorhaube mit dem 1,9-Liter-Motor bestückt.

    Während der “E” mehr auf Komfort ausgerichtet war, sollte der GT/E die Sportwagenfahrer begeistern: weniger Chrom, dafür ein grosser Frontspoiler und superbreite 185-, auf Wunsch 195/70-HR-13-Reifen. Selbstverständlich war dieser Wagen auch härter gefedert als das E-Modell.

    Das Armaturenbrett eines Manta Berlinetta CC 1979

    Mehr Hubraum und Leistung

    Im Dezember 1977 fabrizierte Opel das 15-millionste Fahrzeug seit der Firmengründung 1898. Im gleichen Monat wurde der 1,9-Liter-Einspritzmotor durch eine 2-Liter-Version ersetzt. Die Leistungssteigerung um 5 PS brachte die Manta E und GT/E auf eine Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h.

    Die Abteilung für Motorenentwicklung konnte aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Das Baujahr 1979 wurde mit neuentwickelten Aggregaten begonnen. Als kleinster Motor stand jetzt ein 1,3-Liter-Querstrommotor zur Verfügung. Er war mit seinem Verdichtungsverhältnis von 8,2:1 auch für den Betrieb mit Normalbenzin geeignet. Seine Leistung wurde mit 60 PS bei 5800/min angegeben.

    Wichtiger war jedoch, dass das Drehmoment von 97 Nm rasch erreicht wurde, was den Motor sehr elastisch werden liess. Um die 150 km/h konnten mit diesem “Kleinen” erreicht werden. Bei normaler Fahrweise verbrauchte er um die 8,8 Liter pro 100 km.

    CC = Combi-Coupé

    1979 änderte das Werk auch die Typenbezeichnungen. Von jetzt an wurde von den Manta, Manta L, SR, CC, CCE, E und GT/E gesprochen. “CC” bedeutete Combi-Coupé. Dieses Coupé wies eine Heckklappe auf; die hintere Sitzbank liess sich teilweise oder ganz wegklappen.

    Ab August 1978 konnte der Manta auch als dreitueriges Coupé namens CC geordert werden

    An der IAA 1979 wurde auf einige weitere Verbesserungen am Manta aufmerksam gemacht: Die Vordersitze waren neu gestaltet worden, passten sich dem Körper besser an und gaben mehr seitlichen Halt. Neu waren auch die weit um die Karosserieecken herumgezogenen Stossstangen, die den Lack so besser gegen Parkschäden schützten. Die vorderen Blinkleuchten waren zudem in die Stossstange integriert worden.

    Für die Jugend

    Ein besondere Opel feierte 1980 in Genf seine Premiere, nämlich der Manta GT/J, ein speziell auf die Jugend zugeschnittenes Modell. Wie schon sein Vorbild aus den frühen Siebzigerjahren, der Opel GT/J, zeigte er weniger Chrom, dafür aber schwarze Seitenstreifen.

    Der Opel GT/J - J stand für Jugend - konnte 1980 in Genf seine Premiere feiern

    Der 1,3-S-Motor leistete 75 PS, der 100 PS starke 2-Liter-Vierzylinder stand ebenfalls zur Verfügung. In der 1,3-Liter-Ausführung kostete der GT/J Fr. 13’800. und war so um 300 Franken billiger als der Kadett Berlina mit 1,3-Liter-Motor.

    Rallyemodell Manta 400

    Jahrelang schon hatte Opel im Rallyegeschehen aktiv und erfolgreich mitgemischt. Meistens brachten die Opel Ascona Siegesnachrichten nach Hause; 1981 aber erschien ein Manta auf dem Markt, der für derartige Unternehmen ebenfalls geeignet schien: der Manta 400.

    Sein in Zusammenarbeit mit dem englischen Experten Cosworth entwickelter Vierzylindermotor wies einen Hubraum von 2410 cm3, ein Verdichtungsverhältnis von 9,7:1, zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder auf. Trendgemäss war der Motor mit einer Benzineinspritzung ausgepüstet. Das Werk bezifferte die Motorleistung auf 144 PS bei 5200/min (Werksrallyeausführung: um die 255 PS). Bei diesem Wagen handelte es sich um den ersten Manta mit 5-Gang-Getriebe. Als Standardbereifung wurden 195/60-VR-14-Niederquerschnittreifen geliefert. Auf Wunsch konnten aber auch 205/50-VR-15-Reifen auf die 6J-Felgen aufgezogen werden.

    Mit dem Manta 400 konnten viele Renn- und Rallye-Erfolge gefeiert werden

    Der Manta 400 lief spielend über 200 km/h; von 0 bis 100 km/h beschleunigte das Fahrzeug in 7,5 s. Die Rallyeabteilung von Opel versuchte sich sogar mit einem Manta 400, der Allradantrieb aufwies; es blieb dabei aber beim Prototyp.

    Ins Spoiler-Zeitalter

    1982 setzte der GM-Designer Gordon Brown viele Manta-Änderungen durch. Die Frontspoiler waren grösser geworden als je zuvor. Der Manta GT/E, für den sich 1981 60 % aller Manta-Käufer entschieden hatten, wurde sogar mit Seiten- und Heckspoilern versehen.

    Zudem stand ein neuer Motor bereit. Dieser Vierzylinder mit 1796 cm3 Inhalt leistete bei 5400/min 90 PS. Wie alle übrigen Manta-Motoren war auch er mit einer Transistorzündung ausgerüstet. Den GT/J zierte eine Quarzuhr, ein Zigarettenanzünder, ein abschliessbarer Tankdeckel und ein Sportlenkrad. Auch der GT/E besass ein neu konzipiertes Lenkrad und — was weit wichtiger war — eine Warnlampe für die Handbremse. Neue Leichtmetallfelgen mit 195/60-HR-14-Bereifung rundeten das Erscheinungsbild ab.

    Beeindruckende Rennerfolge

    Am 25. Mai 1983 konnte Opel den 20-millionsten Wagen abliefern. Der Manta konnte für sich in Anspruch nehmen, massgebend zu diesem Erfolg beigetragen zu haben. Im selben Jahr konnte er (ausgenommen die 1,3-Liter-Ausführung) auf Wunsch mit einem 5-Gang-Ge-triebe ausgerüstet werden. Die Rennerfolge häuften sich. Auf Manta 400 eroberten Jimmy McRae die englische Meisterschaft, Bill Coleman die irische und Jan van der Marel die holländische.

    In Dänemark wurden die Meisterschaften sogar mehrere Jahre in Folge ab 1978 von Opel gewonnen; Jens-Ole Kristiansen brachte auch 1988 Jahr die Meisterschaft in seiner Klasse mit einem Manta 400 nach Hause.

    Zusätzlich zeigten die Teams Colsoul/Lopes und Weber/Berglund anlässlich des harten Paris-Dakar-Rallyes, dass nicht unbedingt Vierradantrieb vonnöten ist, um in den vordersten Rängen mitzumischen.

    Ausklang

    1985 schrumpfte das Manta-Angebot stark. Dem Kunden blieb die Wahl zwischen dem GT, GSi oder dem Typ 400; letzterer konnte nur zweitürig erstanden werden. Das Motorenangebot umfasste den 1,3-Liter-Vierzylinder mit 75 PS, den 1,8-Liter mit 90 PS, den 2-Liter-Einspritzmotor und den 2,4-Liter-16-Ventiler, der 144 PS auf die Fahrbahn bringen konnte.

    Die bekannte Tunerfirma Irmscher füllte die im Angebot entstandenen Lücken. Sie konnte ihre frisierten Manta über das Opel-Vertreternetz anbieten. Ihre Produkte nannten sich Manta i200 und i240. Die Leistungen dieser Wagen lagen bei 125 und 136 PS.

    Nach über einer Million Exemplaren war Schluss

    Anlässlich der Frankfurter IAA 1985 stellte Opel ein für 1986 gedachtes neues Manta-Modell, den Exclusiv, aus. Wieder hatte der Spezialist für Veredeln und Frisieren, Günther Irmscher, in Zusammenarbeit mit Opel einen Manta GSi modifiziert: Alu-Felgen, Doppelscheinwerfer, Heckspoiler, Zweischichten-Metalliclackierung und ein neues Stoffdesign sollten für einen neuen Zustrom von Manta-Käufern sorgen.

    Opel Manta GSI Exclusiv von 1988

    Aber es sollte anders kommen. Die Opel verkauften sich zwar immer besser, lag doch die Produktion 1986 bei rund 1,2 Millionen Fahrzeugen. Dieser Erfolg stützte sich aber hauptsächlich auf den Kadett und - im Bereich luxuriöser Coupés - auf den Monza. Der Manta verlor sowohl bei der Käuferschaft als auch beim Opel-Werk selber ständig an Interesse.

    Ab September 1987 wurde einzig der GSi Exclusiv mit dem erforderlichen Katalysator angeboten; damit erschöpfte sich für Exportmärkte wie die Schweiz das Kapitel Manta allerdings.

    Die Verantwortlichen bei Opel wollten sich nun auf die Zukunft konzentrieren, was aber nicht heissen sollte, dass der Manta ganz in die Vergessenheit versinken würde. Schliesslich hat dieses Modell seinen wichtigen Anteil zur Opel-Firmengeschichte beigetragen, waren doch bis August 1988 insgesamt nicht weniger als 1’056’436 Exemplare verkauft worden.

    Opel Calibra (1990)
    © Copyright / Fotograf: GM Corporation

    Es sollte dann ein gutes Jahr dauern, bis im Herbst 1989 an der IAA in Frankfurt der Opel Calibra vorgestellt wurde, der technisch auf dem Vectra basierte und als 2+2-Coupé mit einem hervorragendem cw-Wert von 0,26 brillierte. Er war ab 1990 sogar als zweiter Opel überhaupt in 4x4-Konfiguration erhältlich.

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    he******:
    04.01.2016 (20:47)
    Mazda lässt wohl eher grüssen:

    Der 1965 vorgestellte wohl von Guigaro gezeichnete Mazda 1500 hat bereits die komplette Front des Opel Manta, später zeichnete Guigaro auch noch das elegante Coupe R 130. Es erschien zeitgleich mit dem Manta allerdings nur auf dem japanischen, australischen und amerikanischen Markt. (Aus welchem Land stammte Herr Jordan noch gleich?) Nur für das Heck des Manta kann die Ferrarianleihe geltend bleiben.

    http://www.zwischengas.com/de/blog/2012/10/16/Das-kaum-bekannte-Mazda-Coupe-R130-Luce-Rotary-.html?from=topic

    Schön wäre, wenn es hier bald mal etwas über diese wunderschöne Modellreihe geben würde.
    sw******:
    05.01.2013 (15:11)
    Egal, ob man Opel-Fan ist oder nicht: der erste Manta war ein ästhetisches Highlight! Proportionen, Details, einfach alles sehr gelungen!

    Besonders gefallen mir die Stahlfelgen mit runden löchern und verchromter Mittelkappe auf dem ersten S/W-Foto. Die habe ich in ähnlicher Form nämlich auf meinem Solido-Modellauto. Das besitze ich immer noch! In Rot mit schwarzer Motorhaube!
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