Ein früher Aston Martin DB 4 mit unerwartetem Ende
Zusammenfassung
In der Schweiz ist kürzlich ein ganz besonderer Aston Martin DB 4 der Serie 1 aus dem Jahr 1959 aufgetaucht, der sich von seinen Geschwistern durch ein umgestaltetes Heck unterscheidet. Dieser Bericht erklärt mit vielen Bildern die Eigenheiten des geänderten DB 4 und sucht die Mithilfe von Zeitzeugen, die Licht ins Dunkel der Umwandlung bringen können.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Italienische Formgebung
- Ein Schweizer mit Eigenheiten
- Das ungewöhnliche Heck
- Viel Patina
- Wer weiss etwas?
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Aston Martin DB 4 zählt zu den schönsten und begehrenswertesten Autos der Nachrkiegszeit. Vorgestellt wurde er am 2. Oktober 1958 am Pariser Automobilsalon. In der Schweiz ist ein ganz besonderer DB 4 aufgetaucht, dessen Heckgestaltung von der Serie abweicht. Frederico Formenti zeichnete verantwortlich für die elegante Formgebung des DB 4. Das Aluminiumkleid wurde nach der Superleggera-Bauweise über ein Gerippe aus Alluminiumrohren gezogen. Im Jahr 1959 verliess ein Linkslenker mit Chassis-Nummer 186/L die Fabrik in Feltham, um an einen Schweizer Kunden ausgeliefert zu werden. Er unterschied sich nur durch das zusätzlich installierte Sperrdifferential von seinen Brüdern.
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Bilder zu diesem Artikel

Die Rückleuchten, wahrscheinlich Hella BRD, sehen nach Karmann Giha 1961-1969 aus. Das heisst, der Umbau, sofern es sich um die Erst-Umbau-Rücklichter handelt, ab 1961 vorgenommen wurde. In dem Fall würde es sich nicht um eine Werksaulieferung handeln. Die Tatsache das es sich um VW-Rücklichter handeln könnte, spricht schon von eher einem eher pragmatischen Designer, was wiederum zum breiten 70er Heckdesign (sich NICHT nach hinten verjüngend) passt. Es kann also gut sein das es sich um eine spätere 60er Jahre Crash-Reparatur handelt die in einer AMAG-Vertretung erstellt wurde &%*"+. Ein versierter Carrosserier wäre bestimmt mit feineren Leuchten von Scintilla oder Lucas und einem dezenteren Heckdesign (ala Vorbild aller Schweizer, Hermann Graber) zu Wege gegangen. Schlussendlich ist dieser DB4 aber ein stück Geschichte und das kann getrost so bleiben. Salve

























































































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