Der schwarze Panther - Matra Bagheera im (historischen) Test
Zusammenfassung
Anlässlich des 24-Stunden-Rennens von Le Mans am 9. Juni 1973 stellte Matra den neuen Mittelmotorsportwagen Matra-Simca Bagheera der Öffentlichkeit vor. Mit drei Sitzen in einer Reihe und klassischem Sportwagenstyling war er ungewöhnlich, aber gleichwohl erschwinglich. Die Zeitschrift ‘hobby’ konnte bereits im Sommer einen ersten Test durchführen und wählte für die Fotostrecke einen Freiluftzoo in Anlehnung an die Namensanalogie aus dem Dschungelbuch. Dieser Artikel gibt den Originalwortlaut des damaligen Tests wieder und zeigt den Kunststoff-Sportwagen auf historischen Abbildungen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Agressiv,aber auch gutmütig wie ein Löwe
- Mittelmotor und Kunststoff'Karosserie
- Unberechenbar wie ein Bär
- Kein Rennwagen
- Gutes Licht
- Ungewöhnliche Sitzkonfiguration mit Vorzügen
- Viel Platz
- Genügend, aber kein schäumendes Temperament
- Für den geübten Sportfahrer
- Gute Bedienbarkeit, aber schlechte Sicht nach hinten
- Komfortabel, aber plüschig
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Er trägt den Namen des schwarzen Panthers aus dem berühmten “Dschungelbuch”. Und ganz anders als andere Sportwagen - gewöhnlich hautenge Konservenbüchen - ist er eine ideale Kombination aus Sitzkomfort und schnellem Image. Als erste deutsche Zeitschrift veröffentlicht ‘hobby’ einen echten Test. Die Fotos entstanden dabei themengerecht in einem Freiluftzoo in der Nähe von Paris. “Stark wie der Büffel, tollkühn wie Hathi, der Elefant" ist Bagheera. der seidenschwarze Panther im 'Dschungelbuch: “Seine Stimme ist so sanft wie wilder Honig, der vom Baum tropft". Nun, ganz so sanft ist die 84-PS-Stimme des Simca-Matra in der knallgelben Kunststoffkarosse nicht. Weil er aber stark und standfest wie der Elefant scheint, verführte er uns zu Experimenten: Und prompt brach er mit der Unberechenbarkeit eines Bären, oder besser: eines Mittelmotor-Autos unkontrollierbar aus.
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