Der revolutionäre Tucker 48 – Gesprächs- und Filmstoff bis heute
Zusammenfassung
Der Tucker 48 (auch „Torpedo“ genannt) war ein sehr fortschrittliches Auto und die Vision einiger Männer, die leider scheitern musste: das Auto zu komplex, die Mannschaft zu unerfahren, die Kapitaldecke zu dünn, der Herstellername ohne Tradition. Dieser Bericht zeichnet die Geschichte der Tucker-Fahrzeuge nach, illustriert und dokumentiert mit teilweise noch nie publiziertem historischem Bildmaterial, Werbeunterlagen und Presseinformationen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Preston Thomas Tucker…
- Kaum neue Autos nach dem zweiten Weltkrieg
- Tucker 48 oder Tucker Torpedo?
- „Das Auto von morgen – schon heute“
- Umlaufender Sicherheitsrahmen
- Eigener 589 cu in-Motor mit Direkteinspritzung nur für die „Tin Goose“
- Serienauto mit Hubschraubermotor
- Cord-, Borg-Warner- oder Tuckermatic-Getriebe?
- Problematische Präsentation des Prototyps
- Abgespecktes Serienauto mit weniger Innovationen
- Probleme mit Fabrikationsgebäude und Rohstoffen
- Ungeschicktes Finanzgebaren schreckt die Behörden auf
- Mängel am Prototypen in der Öffentlichkeit
- Hätte Tucker Erfolg haben können? Eine Betrachtung ohne rosa Brille
- Tucker-Sammler und –Fans sammeln Beweise
- „Tucker – The Man and his Dream“: Fiktion oder Wirklichkeit?
- 51 beglaubigte Tucker-Fahrzeuge
- Sechs Farben für 51 Fahrzeuge
- Die heute bekannten Fahrzeuge
- Preston Tucker überlebt sein Lebenswerk nur kurze Zeit
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 19min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Tucker 48 (auch „Torpedo“ genannt) war ein sehr fortschrittliches Auto und die Vision einiger Männer, die leider scheitern musste: das Auto zu komplex, die Mannschaft zu unerfahren, die Kapitaldecke zu dünn, der Herstellername ohne Tradition. Ein Vorgang, wie er in der Industriegeschichte häufiger vorkommt. Der Film „Tucker – the Man and his Dream“ von Francis Ford Coppola machte daraus 1988 eine rührende Story, die Tucker als Marke und Mensch zu neuer Berühmtheit aufleben liess. Tucker gilt seither als Beispiel des amerikanischen Traums und gleichzeitig als Synonym des amerikanischen Albtraums, wenn sich urplötzlich Öffentlichkeit, Medien, Politik und scheinbar unfaire Wettbewerber gegen die aufblühende Firma wenden.
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