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... des Unbehagens zu betrachten. Vor einiger Zeit veröffentlichten nun die « Nouvelles Economiques » einen in dieser Hinsicht recht aufschlussreichen Artikel, aus dem wir in der Folge einige kritische Formulierungen wiedergeben: Wo steht eigentlich die französische Automobilindustrie heute? Zweifelsohne hat sie im Jahre 1947 im Vergleich zum Vorjahr einen Fortschritt von ungefähr 43 % aufzuweisen und, gemessen am letzten Friedensjahr, immerhin 63 % der Vorkriegskapazität erreicht. In der Weltrangliste steht Frankreich damit wieder an dritter Stelle der Automobilproduzenten hinter den Vereinigten Staaten und England. Unbestritten hat der Verfasser des Artikels recht, wenn er angesichts der Entwicklung während der letzten. Monate von einer «Liquidierung des französischen Exportmarktß» spricht. Die Hauptechwäche der Automobilindustrie Hege in ihren zu hohen Gestehungspreisen, habe doch im vergangenen Sommer ein französischer Wagen in der Schweiz bereits beinahe doppelt soviel gekostet wie ein entsprechender amerikanischer. Man darf sich tatsächlich fragen, auf welche Weise Frankreich seine Automobilpreise eigentlich herunterdrücken kann'. Die Antwort, die der Verfasser gibt, ist ebenso einfach wie klar: Es gilt, der Automobilindustrie genügend Rohstoffe zuzuteilen, denn nur eine bessere Versorgung mit Stahl, Eisen, Textilien und Metallen, Pneus etc. vermag ...
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