Tucker 1947-1948 - “Sonnyboy”
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Tucker ist eine dieser verlorenen Marken. Der Gründer Preston Thomas Tucker stellte 1946 seinen ersten Prototypen vor. Alles lief gut, bis 1948 ein Finanzskandal alles zum Einsturz brachte. Denn die Zulieferfirmen von Tucker hatten auf Druck der Automobil-Industrie die Tucker-Belieferung verweigert.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Tucker-Story war so ungewöhnlich, dass sie 1988 sogar ins Kino kam: Topregisseur Francis Ford Coppola zählte schon als Achtjähriger zu den Tucker-Fans, und er wurde ebenso Besitzer eines Tucker wie Filmproduzent George Lucas. Preston Thomas Tucker wollte den Amerikanern nach dem Krieg einen neuen Begriff vom Automobil vermitteln. Er hatte beim Rennwagenbauer Harry Miller gearbeitet und neue Ideen für Hochleistungspanzerwagen entwickelt. Sein Ende 1946 vorgestellter Prototyp Torpedo war radikal: Stromliniencoupé mit Raketenheck, 6 Sitze, Mittellenkung, Panoramascheiben, ins Dach reichende Türen, 9,6-L- 6-Zylinder-Boxer-Alumotor im Heck, direkte Benzineinspritzung, hydraulische Ventilsteuerung, Scheibenbremsen ...




















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