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Bild (1/1): VW 1500 (1968) - so sah der Käfer ab Sommer 1967 in der Exportausführung aus (© Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's, 2018)
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    Der 150’000-Dollar-Käfer (VW 1500)

    21. Dezember 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's 
    (16)
    Bruno von Rotz 
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    Als der VW Käfer im Jahr 1967 zum wiederholten Male überarbeitet wurde, kommunizierte Volkswagen: “So viele Neuerungen gab es noch nie”. Das hört sich heute seltsam an, denn gemeint waren gerade einmal 29 Verbesserungen an einem durchaus in die Jahre gekommmenen Fahrzeug. Und diese Änderungen waren auch nicht der Grund, warum ein Amerikaner seinen Käfer praktisch vergoldete, aber davon später.

    VW 1500 (1968) - für Baujahr 1968 änderte sich der Käfer mit steil stehenden runden Scheinwerfern und neuen Stossfängern augenscheinlich
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Umfangreiche Modellpflege

    Die sichtbarsten und die wichtigsten Modifikationen, die Volkswagen dem Käfer für das Baujahr 1968 angedeihen liessen, waren eigentlich den Amerikanern und ihren Sicherheitsvorschriften geschuldet.

    VW Käfer (1968) - verstärkte Stossfänger gab es ab August 1967
    © Zwischengas Archiv

    Hierzu gehörten die neuen, höher montierten Stossfänger, die nun steiler stehenden Frontscheinwerfer, die grösseren Rückleuchten, aber vor allem die Sicherheitslenksäule und die Zweikreisbremsanlage.

    Die kleinen Verbesserungen

    Neben den grossen Anpassungen gab es aber auch viele kleine Neuerung beim Käfer. Allerdings kamen teilweise nur die teureren Varianten mit 1,3- und 1,5-Liter in den Genuss dieser Verbesserungen. So konnte man ab Herbst 1967 den Käfer von aussen betanken, die Scheibenwischer in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten laufen lassen, den Benzinstand durch eine Anzeige im Tachometer beobachten, die Frontscheibe von grösseren Wischerblättern putzen lassen oder den rückwärtigen Verkehr in einem grösseren Rückspiegel mit Klappgelenk beobachten.

    VW 1302 (1970) - mit gepolstertem Armaturenbrett wie es schon vorher zur Komfortaustattung gehörte
    © Archiv Automobil Revue

    Zudem war der Schalthebel nach hinten verlegt worden, womit man nun auch den ersten und dritten Gang ohne Verbeugung einlegen konnte. Der Handbremshebel rutschte gleichzeitig nach hinten und wurde wie der Schalthebel etwas kürzer.

    Die Dreiecksfenster boten nun etwas mehr Schutz gegen Einbrecher, die Türen konnte man links und rechts mit Schlüssel öffnen. Und für das Handschuhfach gab es nun einen Drehknopf. Die Batterie hielt nun eine Spannung von 12 Volt, damit der Käfer auch nach langen und kalten Winternächten wieder problemlos zum Laufen kam. Für die heisse Sommerzeit schliesslich gab es mehr Frischluft aus der Eintrittsöffnung vor der Windschutzscheibe.

    Gegen Aufpreis waren zudem integrierte Kopfstützen und ein gepolstertes Armaturenbrett erhältlich. Auch Rückfahrscheinwerfer und eine heizbare Heckscheibe gehörten (zumindest in Deutschland) zum Komfortpaket, das den Grundpreis des 1500-er-Käfers von DM 5385 um DM 200 teurer machte.

    Weil nicht alle Leute die integrierten Kopfstützen, die doch beträchtlich Sicht nach hinten nahmen, mochten, konnte man diese übrigens für DM 40 Minderpreis wieder ausschliessen bei der Bestellung.

    Die Antriebstechnik wurde mit Ausnahme eines optimierten Vergasers unverändert gelassen, es blieb also bei 1493 cm3 beim 1500-er-Käfer und bei 44 DIN-PS, die bei 4000 Umdrehungen anfielen. Auch am Drehmoment von 10,2 mkg (100 Nm), das bei 2000 Umdrehungen anstand, änderte sich nichts.

    Damit wäre der Käfer eigentlich fast ganz der alte geblieben, wäre da nicht noch eine andere Neuerung gewesen.

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    Automatic als Ausblick in die Zukunft

    Nicht nur für die Amerikaner hatten die Wolfsburger für das Baujahr 1968 nämlich einen Komfort-Käfer mit dem Beinamen “Automatic” entwickelt. Der Name suggerierte zwar ein automatisches Schaltgetriebe, doch ganz soweit waren die Ingenieure nicht gegangen. Die Gänge wechseln mussten Fahrerin und Fahrer im VW 1500 Automatic nämlich immer noch von Hand durch Betätigung des herkömmlichen Schalthebels, das Kupplungspedal aber war entfallen. Ein bisschen weiter als bei den früher erhältlichen Saxomaten war man aber gegangen, man hatte nämlich einen kleinen Drehmomentwandler, der mechanischem Kupplung vorgeschaltet, ergänzt.

    VW 1500 Automatic (1968) - Werbung - ist er nur was für Sonntagsfahrer?
    © Zwischengas Archiv

    Im Zuge der Modifikation verzichtete man auf einen der vier Gänge, womit der Automatic mit drei Vorwärtsgängen auskam, die nun “Fahrbereiche” genannt wurden. Anfahren konnte man in allen drei Fahrstufen, aber die Beschleunigungsleistung unterschied sich natürlich je nach Untersetzung.

    Was den “Automatic”-Käfer aber zusätzlich zu seiner neuen Kraftübertragung besonders machte, dass mit ihm aus Platzgründen auch eine neue Version der Hinterradaufhängung eingeführt wurde.  Die herkömmliche Pendelachse wich einer deutlich moderneren Schräglenker-Konstruktion mit Doppelgelenken. Damit liessen sich Spur- und Sturzveränderungen deutlich reduzieren, was dem Käfer zu einem sichereren Fahrverhalten verhalf.

    Der modernste Käfer bis dahin

    Es war natürlich die Antriebstinnovation, die die Testfahrer der Autozeitschriften am meisten interessierte. Entsprechend wurde der teil-automatisierte Käfer auch sofort in die Mangel genommen, als er verfügbar war. Natürlich interessierten die erreichbaren Fahrleistungen ganz besonders. 27,2 Sekunden nahm sich der gewandelte Zweitürer für den Spurt von 0 auf 100 km/h, der handgeschalteten Viergangversion reichten dafür 21,5 Sekunden. Auch bei der Höchstgeschwindigkeiten musste man Abstriche in Kauf nehmen, 123,5 km/h standen 130 km/h. Die Unterschiede beim Verbrauch waren geringer, vor allem auf Landstrassen oder in der Stadt. Da reichten dem Automatik-Käfer 12,03 respektive 12,77 Liter Normalbenzin pro 100 km, während die Viergang-Version 11,63 respektive 12,13 Liter verbrauchte.

    VW Käfer (1968)
    © Zwischengas Archiv

    Der Mehrverbrauch und die schlechteren Fahrleistungen seien angesichts des Komfortgewinns problemlos verschmerzbar, befanden die Journalisten.

    “Zählt man unter dem Strich zusammen, spricht vieles für einen VW Automatic. Wer täglich während der Hauptverkehrszeiten zur Arbeit und wieder nach Hause fahren muß, kann kaum ein bequemeres und zu gleich wirtschaftliches Auto finden. Auch Autofahrer ohne sportliche Fahrambitionen sind mit der Automatik gut bedient, zumal man auf die Betätigung des Schalthebels keineswegs verzichten muß, aber kann“, schrieb Gert Hack für Auto Motor und Sport.

    Dass der Käfer trotz der Neuerungen ein wenig in die Jahre gekommen war, konstatierte die Automobil Revue doppelte nach 8000 gefahrenen Kilometern:
    “Der an die Kotflügel, Trittbretter und Dachwölbung verschenkte Innenraum der Käferkarosserie wiegt als Nachteil zusehends schwerer, je mehr modern gebaute Fahrzeuge mit geringeren toten Sichtwinkeln, besseren Visierpunkten, viertürigen Karosserien und grösseren Kofferräumen in der Preisklasse des VW auf den Markt kommen. Durch die sprunghaft erhöhte Fahrsicherheit und die Schalterleichterung beim VW 1500 Automatic wird der Anachronismus der Karosseriegrundform noch stärker bewusst, ja als grotesk empfunden. Die Vorteile eines weltweiten Servicenetzes, die billigen Reparaturtarife, der beispielhafte Finish aller Details und die gute Kotierung auf dem Occasionsmarkt haben sich im scharfen Konkurrenzkampf bis heute aber als die stärkere Waffe herausgestellt.”

    In der Schweiz kostete der Käfer 1968 übrigens CHF 7195, respektive 7785 als “Automatic”.

    Das altmodische Design und die funktionellen Schwächen, die Heizung musste beispielsweise 1968 immer noch zwischen den Sitzen mit zwei Hebeln am Kardantunnel reguliert werden, trübten die Nachfrage nach dem Wolfsburger Krabbeltier keineswegs. Alleine zwischen 1967 und 1972 wurden fünf Millionen Käfer hergestellt!

    Gerade die Amerikaner waren begeisterte “Beetle”-Fans und so gelangte ein gewichtiger Anteil der Export-Käfer in die USA.

    VW 1500 (1968) - auch die Rückleuchten wurden grösser
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's
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    Emotionale Bindung

    So wurde auch der abgebildete hellblaue VW 1500 in Arizona ausgeliefert und er verblieb sein Leben lang im Besitze des Erstkäufers. Dass jener eine emotionale Bindung zu seinem ersten Auto entwickelte, lässt sich schon davon ableiten, dass er eine aufwändige Restaurierung in Auftrag gab.

    VW 1500 (1968) - Cockpitaufnahme mit drei Pedalen, also kein "Automatic"
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Aufwändige Restaurierung

    Bei der Aufarbeitung des Käfers von 1968 wurde an nichts gespart. Alleine die Arbeiten an der Karosserie kosteten zusammen mit einer Komplettlackierung mehr als USD 60’000.

    VW 1500 (1968) - der komplett restaurierte Käfer
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Dazu kamen Ausgaben für die Überholung der gesamten Mechanik und die Aufarbeitung des Interieurs.

    Am Schluss kamen Rechnungen von rund USD 140’000 zusammen, dazu müsste wohl auch noch der Wert des Käfers davor addiert werden. Seit der Restaurierung hat der Käfer keine 100 Meilen zurückgelegt, befindet sich also quasi in neuwertigem Zustand.

    VW 1500 (1968) - der luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotor
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Nun kommt der VW 1500 aber unter den Hammer und dies sogar ohne Mindestpreis. USD 35’000 bis 50’000 hat die Firma RM/Sotheby’s, die das Auto am 17. Januar 2019 in Arizona versteigern werden, als Wert geschätzt. Aber es dürfen natürlich auch gerne ein paar Dollar mehr sein, schliesslich handelt es sich hier um eine Ikone der Nachkriegsjahre und eine bestens restaurierte dazu.

    Weitere Informationen

    https://www.zwischengas.com

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    ···
     
    Quelle:

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    in******:
    21.12.2018 (19:20)
    Ich werde nie verstehen warum die Leute damals dieses veraltete Auto lieber gekauft haben als etwa einen Kadett, Escort oder vergleichbare Konkurrenz..
    to******:
    25.12.2018 (07:56)
    12 Liter Verbrauch, um nach über 20 Sekunden auf 100 km/h zu kommen?! Unfassbar! Das waren auch Ende der 60er richtig schlechte Werte.
    Antwort von sw******
    25.12.2018 (09:59)
    Genau, und mit Automatic brauchte er 30 Sek :-)
    swssjav:
    25.12.2018 (11:11)
    Mein Jowett Javelin 1949 hat bessere Werte und hat auch mehr Platz, Strassenhaltung 1a - und das in der Standard Version (die Günstigste) 20 Jahre Entwicklung, wo sind die geblieben.... Rückfahrleuchte inclusiv..... leider sind die Rückleuchten zu klein.....
    Reiffan:
    25.12.2018 (11:43)
    Nun, es gibt verschiedene Gründe, ein spezifisches Auto zu kaufen, welche für die einen stichhaltig sind und bei andern nur kopfschütteln verursachen.
    Oder können Sie verstehen, warum ich ein 640 PS starkes Auto ekauft habe, welches im legalen Umgang 15 L/ auf 100 km verbraucht?
    So war z,B. der Käfer das einzige wirklich brauchbare Auto im Winter, speziell in Bergregionen. Vor der Subaru Aera, welche so um 1979 wirklich begann, gab es keine bezahlbaren Allradgetriebenen Autos, ausser Landrover und Jeep und dergleichen.
    Im bergigen Dorf, wo ich ab 1979 meine Lehre als Automechaniker machte, hatte praktisch jeder Landwirt der keinen Geländewagen hatte, einen Käfer um im Winter die Milchkannen in die "Milchi" zu bringen.
    Wer im Winter viel unterwegs war und auch zum Ski fahren mit dem Auto anreisen wollte, war mi dem Käfer bestens bedient, wenn auch die Heizung nur in Bergfahrt wirklich warme Luft brachte ;-)
    Und der Verbrauch war damals noch kaum ein Thema, da der Liter Benzin ziemlich genau 1.- Franken kostete, man viel schneller und ohne Staus ans Ziel kam, was den Verbrauch auch reduzierte und auch das Umweltbewusstsein noch in den Kinderschuhen steckte.
    Und die Leute hatten noch wichtigeres zu diskutieren, als Beschleunigung und Rundenzeiten auf dem Nürburgring.
    Der Volvo 144 meines Vaters verbrauchte 11L/100km und er benötigte für seinen Arbeitsweg von Moossedorf BE nach Pratteln, was 80km waren, gerade mall 45 min und das im Berufsverkehr. Das schafft man heute nicht, mal mit Gück, Morgens um halb drei, weil man ja auch dann nur mit 120 kriechen darf.
    Fazit: an meine Vorschreiber: Nur, weil man etwas nicht versteht, heisst das nicht, dass alle Käferkäufer dumm waren, im Gegenteil, wenn ich mir die heutige, gelangweilte Handy/Drogen/Tatoogeneration anschaue...
    go******:
    25.12.2018 (14:13)
    Was dazugehört:
    Den 1500er Motor mit 44 PS gab es auch schon in letzten schönen Käferkarosse (siehe Foto) ausserdem gab es am Modelljahr 68 schon den 1600TL MIT HYDRAULISCHER AUTOMATIK UND 54 PS Flachmotor (Foto 2) sowie Schräglenkerachse, bei gehören mir./Users/willy/Desktop/P1030344.jpg
    /Users/willy/Desktop/P1030438.jpg
    willy Matzke/Wien
    gu******:
    25.12.2018 (15:26)
    Jemand der dieses Auto nicht erlebt hat - gelebt hat - wird das nicht verstehen.
    xp******:
    26.12.2018 (09:54)
    Fahrtechnisch verfloss meine Kindheit auf die knüppelharte Heckbank von Papas Käfer, wobei ich mich allemal ärgerte, praktisch von jedem anderen Verkehrsteilnehmer überholt zu werden
    Später, verhalfen mich die Jugendjahren dazu die (raren) tugenden des Käfers zu erkennen, somit erwarb ich als begeisterter Besucher aller Skiressorts, als mein 1. Auto, gleichwohl ein Hecktriebler, aber ungleich viel mehr Auto, 4-türig und ungleich viel bequemer: ein Renault R8 2. Hand (später ab 69 gabs einen neuen R8 Gordini) R8 hatte auch 15-Felgen wie der Käfer und war auf schneebedekten Strassen dem Käfer ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Hatte von Anfang an (63) 12V-Elektrik wo der Käfer noch lange (bis 67 glaube ich noch zu erinnern) mit 6V auskommen musste.
    Die deutlichere Vorteile vom R8 waren aber in der Sommertauglichkeit zu suchen:
    effiziente Innenbelüftung (von der Innenbelüftung des Käfers schweigt man lieber)
    zudem war der Käfer von seinen mickrigen 2,5 L Motorenoel belastet, denn auf längeren Autobahnetappen im heissen Süden war der Motor schneller KO als der Fahrer selbst.
    Auch die Oelwanne vom R8 fasste lediglich 2,5 L, lag jedoch im Luftstrom und als Wassergekühlter war er deutlich weniger thermisch belastet als der Käfermotor.
    Fazit: weshalb man soviel Kapital in einem Fahrzeug steckt der millionenfach gebaut wurde, ist für mich unfassbar, eine Investition ist dies nicht, lediglich eine hoffnungslose Auslage.
    al******:
    26.12.2018 (11:29)
    Alle die, die andere ("richtige"?) Autos erlebt/gefahren haben, werden es nie
    verstehen, dass man mit so WENIG zufrieden sein konnte.
    -
    Als Kind haben wir gelästert, dass VW-Käfer-Besitzer der größte Glaubensverein sei. Sie glaubten, die hätten ein Auto . . .
    al******:
    26.12.2018 (11:48)
    Mein erstes (neu gekauftes) Auto war 1969 ein R8 Gordini mit 45 PS. Mit
    diesem war ich jedem Käfer überlegen. auch was die Wintertauglichkeit
    anging (Heckantrieb, Fahrverhalten, Heizung, 4 Türen usw.).
    Für viele "deutsche" war damals ein "ausländisches" Auto (leider) ein no go.
    Also kaufte man das, was man kannte . . .
    Selbst in den 80ern, als die Japaner mit vernünftigen Autos nach D kamen, hieß es manchmal noch: "du mit deiner Reisfeldschleuder".
    Ein Audi 80 z.B. verbrauchte ca.11 L, ein Misubishi Galant nur 7,5 L !
    Und zu diesem Zeitpunkt war der Verbrauch schon ein Thema. Aber es war
    halt kein Auto aus D . . .
    Autos
    Antwort von xp******
    26.12.2018 (11:59)
    R8Gordini mit 45PS?? Meinst wohl R8 Major 1108 ccm
    Echte R8Gordini gabs 1969 mit 1255 ccm 103 SAE/PS, 5-gang-Getriebe. War eine Hochleistungslimousine allenserienmässigen hubraumgeichen überlegen: NSU TT, Cooper S, Simca Rally2. In der Gruppe 1-Klasse bis 1300 ccm war dagegen jahrelang kein Kraut gewachsen. Oder meinst Du Dauphine-Gordini? (gabs zwar nur bis 68, 69 wäre Restposten gewesen...)
    Antwort von al******
    26.12.2018 (12:17)
    an xp
    Mußte jetzt erst mal in meinem "Archiv" nachschauen.
    Sorry, war nicht der R8-Gordini,auch nicht Dauphine, sondern "nur" der 1100-R8 Major mit 45 DIN-PS. Viele Jahre ein treuer Begleiter.
    kd******:
    27.12.2018 (11:25)
    Ich hatte in den 70ern auch 2 Käfer, als ich jedoch auf den Renault R6 umgestiegen bin, wußte ich, was man mit/in einem Auto alles machen kann. Schlafen z.B., von Leistung und Verbrauch ganz abgesehen.
    re******:
    30.12.2018 (19:12)
    Wie ein Leser vorher schon bemerkt hat , das Auto muss man erlebt haben .
    Es war ein gutes Tuning Objekt .
    Da war 1967 der "Blank" RS" von Arthur Blank oder die verschiedenen Versionen
    von "Hegglin" in Feldmeilen . Auch Peter Sauber hat mit so einem Gefährt seine Karriere begonnen.
    https://www.kaeferfriseure.de/index.php?pageid=7
    re******:
    30.12.2018 (19:15)
    Wie ein Leser vorher schon bemerkt hat , das Auto muss man erlebt haben .
    Es war ein gutes Tuning Objekt .
    Da war 1967 der "Blank" RS" von Arthur Blank oder die verschiedenen Versionen
    von "Hegglin" in Feldmeilen . Auch Peter Sauber hat mit so einem Gefährt seine Karriere begonnen.
    https://www.kaeferfriseure.de/index.php?pageid=7
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