BMW 850i – technischer Superlativ im eleganten Coupékleid
Zusammenfassung
Von 1989 bis 1999 produzierte BMW den 850i, ein Oberklassen-Coupé mit fast allen damals machbaren technischen Zutaten und einem seidenweich laufenden Zwölfzylinder im Bug. Später kam auch noch ein Achtzylinder dazu. Rund 30’000 dieser eleganten Coupés konnten gebaut und verkauft werden und sie wirken auch heute, 25 Jahre später noch modern. Dieser Bericht schildert ein Fahreindrücke und geht kurz auf die Entwicklungsgeschichte des Wagens ein, ergänzt um historische und aktuelle Fotoaufnahmen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aufwändige Entwicklung
- Vorschusslorbeeren
- Spitzenerzeugnis
- Technik für den Gourmet
- Teuer mit Veredelungspotential
- Kein kommerzieller Marathonläufer
- Immer noch ein Genuss
- Übersicht über die Typen und die Produktion
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eindrücklich steht er vor uns, wirkt grösser als er es mit 4,78 Meter Länge und 1,85 Meter Breite eigentlich ist. Der BMW 850i war das Spitzenerzeugnis Ende der Achtzigerjahre aus München, 30’000 Kunden hatten ihn schon bestellt, bevor sie ihn erstmals fahren durften. Ein Luxus-Tourer mit allem, was sich der begüterte Vielfahrer wünschen konnte, mit 124’000 Franken oder 140’000 DM der teuerste BMW im Angebot. Heute allerdings kann man den edlen Bayer für weniger Geld kaufen, als damals für die Volllederausstattung zu berappen war. Ein vollständig neues Modell zu entwickeln, beinhaltete auch für BMW grosse Risiken. Rund 2000 Personen gross war das Entwicklungsteam und insgesamt spricht man von Gesamtkosten von rund einer Milliarde DM, die für Entstehung des modernen Oberklassen-Coupé investiert wurden.
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Unverständlich und schade, dass BMW den 8er in einer Panikaktion nach dem ersten Einbruch der Verkaufszahlen still und leise in Raten hat sterben lassen - abgesehen von den Motoren komplett ohne Modellpflege. Als Gegenbeispiel, der zeitgleich vorgestellte Mercedes SL erhielt stets alle Innovationen (Xenon, ESP, Navi etc.) und war so auch bei seinem Abgang in Ehren anno 2001 noch auf der Höhe der Zeit.
Wer noch mehr über den 8er lesen möchte, dem sei das Buch von Enthusiast Niels Hamann wärmstens empfohlen.
Im Text noch zwei Korrekturvorschläge: "30000 Bestellungen ohne ihn gesehen zu haben" - es handelt sich aber um die Gesamtverkaufszahl. Und bitte machen Sie doch diesen "neuesten Käse" mit dem unsäglichen Begriff "Handschaltung" nicht mit! Schaltung oder Automatik - so einfach funktioniert es. Haben Sie schon einmal z.B. eine Kopf- oder eine Fußschaltung gesehen?

Handschaltung ist also wie "Verdeck" bei einem Blechdach-Cabrio, das wäre der nächste unsägliche "Modernbegriff"......
























































































































































































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