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Ein Sportwagen, der zufällig fünf Sitze hat – BMW 1800 (im historischen Test)

Erstellt am 15. November 1963
, Leselänge 19min
Text:
Clauspeter Becker
Fotos:
BMW AG 
1
Archiv 
41
BMW 1800 (1963) - 90 PS standen zur Disposition
BMW 1800 (1963) - klassische Dreivolumen-Limousine
BMW 1800 (1963) - kompakte und leistungsstarke Limousine
BMW 1800 (1963) - Verbindung von klassischer Eleganz und sportlichen Fahrleistungen
BMW 1800 (1963) - ein Testwagen im Einsatz
BMW 1800 (1963) - Frontansicht
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Zwar verkaufte sich der BMW der Neuen Klasse als 1500 so gut, dass die Produktionskapazitäten nicht ausreichten, aber es war gleichzeitig auch viel mehr oder weniger berechtigte Kritik laut geworden. Mit dem BMW 1800 verbesserten die Münchner die viertürige Limousine so stark, dass man fast von einem Spar-TI sprechen konnte. Der Wagen bot nun die Fahrleistungen und das Fahrverhalten eines Sportwagens, konnte aber trotzdem die ganze Familie befördern. Einige Schwächen hatte der Wagen aber doch noch. Dieser Artikel gibt den Originaltestbericht aus dem Jahr 1963 wieder und zeigt den Wagen auf vielen historischen Aufnahmen.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Das Wunder blieb aus
  • Unberechtigte Kritik?
  • Deutliche Verbesserungen
  • Das Neue am Neuen
  • Mehr Drehmoment
  • Andere Getriebeabstufung
  • Veränderte Ausstattung
  • Ein TI “honoris causa”
  • Eher laut
  • Kein Verbrauchswunder
  • Will sorgfältig geschaltet werden
  • Angenehme Lenkung
  • Hervorragende Straßenlage
  • Gut auch im Winter
  • Männerauto?
  • Verbesserungswürdige Innenausstattung
  • Keine Sportwagensitze
  • Verarbeitungsmängel
  • Testergebnisse und technische Daten

Geschätzte Lesedauer: 19min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Rund zehn Jahre lang erwartete das Publikum von den Bayerischen Motorenwerken ein ganz bestimmtes Auto: einen BMW wie früher.Doch weder BMW noch irgend ein anderes Werk vermochte dieses Auto mit der nötigen Konsequenz zu bauen. Jene sportlichen Mittelklassewagen alter Eisenacher Schule blieben ohne echten Nachfolger, denn es gelang keinem Bewerber, das alte BMW-Rezept richtig anzuwenden. Es bestand aus einer perfekten Mischung liebenswerter Eigenschaften, die sich nicht so leicht vereinen lassen. Diese Wagen waren — besonders in der Vorstellung derer, die sie schon lange nicht mehr hatten — einfach alles. Sie waren geräumig und elegant, schnell und sicher, sie waren fortschrittlich, aber nicht utopisch, sportlich, doch nicht spartanisch und sensibel, sie waren auch vornehm, aber nicht snobistisch oder altertümlich. Das alles endlich vermochte BMW zu einem Preise zu liefern, der dem Gebotenen angemessen war, ohne das Auto gleich zu einem billigen „Allerwelts-Wagen" zu machen. An diesem Vorbild haben sich viele Werke die Zähne ausgebissen. Sie haben versucht, ihm zu folgen, sie haben liebenswerte Fahrzeuge geschaffen. Dennoch vergingen zehn Jahre ohne ein Auto gleich einem BMW wie früher.

 
19min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild BMW 1800 (1963) - klassische Dreivolumen-Limousine
Bild BMW 1800 (1963) - kompakte und leistungsstarke Limousine
Bild BMW 1800 (1963) - Verbindung von klassischer Eleganz und sportlichen Fahrleistungen
Bild BMW 1800 (1963) - ein Testwagen im Einsatz
Bild BMW 1800 (1963) - Frontansicht
Bild BMW 1800 (1963) - für den anspruchsvollen Autofahrer
Bild BMW 1800 (1963) - stilsichere und zeitlose Form und Eleganz
Bild BMW 1800 (1964) - mit der berühmten Niere in der Mitte des Bugs
Bild BMW 1800 (1963) - Armaturenbrett
Bild BMW 1800 (1963) - modern gestaltetes Interieur
Bild BMW 1800 (1963) - Blick auf den Fahrerarbeitsplatz
Quelle:
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von Ru******
05.08.2021 (10:45)
Antworten
Ich finde den BMW 1800 formal schöner als den 2000. Er hat die tolle Urform des 1500 oder auch 1600 (der gar nicht erwähnt wurde) behalten. Diese stilreine, wunderschöne 60er Jahre Parallelogrammform, mit tief ausgeschnittenem Kofferraumdeckel und klassischen, runden Scheinwerfern. Deshalb ist der sportliche 2000 Ti mit der Karosserie des 1800 gesegnet, die sogar ca. 40 kg leichter war als die des 2000. Als Typ 1800 lief er leider - viel zu spät - erst ab Mitte ´68 zu seiner Höchstform auf! Neuer Kurzhubmotor mit viel feinerem Laufverhalten, endlich hochgesetzte, schöne Armaturen, oder endlich die 12-Volt-Anlage. Für diese Preisklasse war der 1800, mit seiner lächerlichen 6-Volt-Anlage und dem alten Langhubmotor, im Vergleich zum ab ´65 neuen Typ 2000, nicht mehr gut genug. Man hätte den 1800 parallel zusammen mit dem 2000, der ja nicht so viel teurer war, technisch auf dem gleichen Stand herausbringen sollen. Ich besaß 3 Stk. dieser Neuen Klasse, einen frühen 66er 2000 Tilux in witzigem Floridagrün (ihn fährt ein Oldiefreund), einen 1800 Automatik Bj.69 (er stammte typisch aus NL! Ist mit Autom. aber bei weitem nicht so spritzig) und einen 1800 Bj.´69 in dem tollen, tiefen Granadarot und hellgrauem Stoff innen..... Übrigens ist die E.-Teillage der alten Modelle bis Mitte ´68 eine Katastrophe, die neuere Version hat im Detail sehr viele technische Veränderungen, die dann quasi alle identisch zum neuen 02er und somit fast alle lieferbar sind. Für meinen 66er Tilux gab es ad hoc noch nicht einmal solch profane Dinge wie Stoßdämpfer oder eine Hardyscheibe.....
von fi******
04.08.2021 (09:59)
Antworten
Ich hatte gegen Ende der 60er den 2000 tii (Einspritzung); er war für damals ein "Wunderauto" hinsichtlich Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Komfort. Der Verbrauch war mit 10-11 l/100km relativ sparsam. Mit etwas breiteren Gürtelreifen bestückt hätte ich mir damals eine Servolenkung gewünscht.
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