Autobianchi Primula - Studienobjekt oder Verkaufsschlager?
Zusammenfassung
Die Autobianchi Primula war nicht die erste Frontantriebs-Limousine, die Konstruktion von Fiat-Chefkonstrukteur Dante Giacosa aber gilt als die technische Blaupause für die meisten frontgetriebenen Kompaktwagen der Neuzeit. Die Primula war besonders in der Kombiheck-Variante praktisch, offerierte aber keine bessere Raumausnutzung als Konkurrenzfahrzeuge, wie die Zeitschrift ‘hobby’ Ende 1965 in einem Test klarstellte. Dieser Artikel gibt den Originalwortlaut des damaligen Testberichts wieder und zeigt den Wagen auf vielen Archivbildern und in der Verkaufsliteratur von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Welche Rolle hat die Primula?
- Primula oder Fiat 1300?
- Technische Innovationen
- Elastischer, aber lauter Motor
- Gute Verarbeitung - mäßiger Komfort
- Aktive Sicherheit
- Nicht gut genug?
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Sechs lange Jahre brauchte die “Primula” zur Reife. Stimmt ihr Konzept noch oder haben ihr die kompakten Artgenossen aus England und Frankreich den Rang abgelaufen? Oder ist sogar der Fiat 1500 noch moderner? In unserem Straßenbild ist die Primula neu, in Mailand dagegen war der erste Prototyp dieses Wagens bereits 1959 zu sehen. Das mag die Tatsache erklären, daß dieses Auto nicht so konsequent auf das kurzbauende Frontantriebsaggregat eingestellt ist wie etwa der Austin 1100. Die Kompaktheit der Primula resultiert also nur aus dem Kombiheck, das einen hinteren Überhang von 780 mm gegenüber 995 mm (mit dem Stufenheck) beim Fiat 1500 aufzeigt, während der 1500 von der vorderen Stoßstange zur Hinterachse trotz eines um 12 cm längeren Radstandes nur 3 cm länger ist.
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