Klassensieger in Spe – Audi 80 GT im (historischen) Test
Zusammenfassung
Mit dem Audi 80 GT wurde die attraktive 80er-Reihe mit einer sportlichen Ausgabe abgerundet. In der 1,6-l-Klasse sah man ihn 1973 als das beste Sportinstrument an. Die Sicherheitsfarbenlackierungen und mattschwarze Akzente sorgten für eine sportliche Note. Stolz war allerdings der Grundpreis von DM 10'750. Der Testbericht von damals erläutert, ob man für sein Geld genug erhielt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Audi 80 GT soll alte Tradition fortsetzen
- Schnelle Kurven sind überhaupt kein Problem
- Flottes Fahren verlangt viel Schalten
- Wer bietet mehr: Köln oder Ingolstadt?
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bei dem als Familienauto konzipierten Audi 80 begnügte man sich anfangs mit 55-, 75- und 85-PS-Versionen. Mit diesem Angebot lag man goldrichtig, mußten doch die Fließbänder schon erheblich beschleunigt werden, um überhaupt der Nachfrage gerecht zu werden. In den Erfolgsboom platzte – etwas überraschend – der neue Audi 80 GT, der zwar bereits auf der IAA präsentiert werden soll, mit dessen Produktion aber erst im Oktober begonnen wird. Die Winterszeit soll eine Fertigung von 5000 Stück ermöglichen, womit im Frühjahr dann eine Homologation als Gruppe-1-Auto sichergestellt ist. Wenngleich Audi-NSU nicht nur auf reine Sportfans ab zielt – auch Alltagsfahrer gelten heute als leistungshungrig – dann steht doch heute jetzt fest, daß der 80 GT das beste Sportinstrument in der 1,6-l-Klasse sein dürfte. 100 PS (63 l/PS) findet man in dieser Klasse nur bei der Alfa Romeo Giulia Super, dem Fiat 132 Spezial oder beim Renault 17 TS – Autos, die in den übrigen Fahrqualitäten nicht mithalten können. In Deutschland heißt die direkte Konkurrenz des Audi jetzt Ford Escort RS 2000 und BMW 2002.
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