Bild Kooperations-Partner
Angebot eines Partners

Amilcar C6 – Grand-Prix-Wagen für die Strasse

Erstellt am 12. November 2021
, Leselänge 5min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
52
Bruno von Rotz 
13
Bonhams 
2
Balz Schreier 
1
Zoute Grand Prix 
1
Archiv Hermann Schwarz 
1
Archiv 
2
Amilcar C6 (1927) - nur 3,4 Meter lang
Amilcar C6 (1927) - Radstand 2,2 Meter
Amilcar C6 (1927) - der Auspuff führt praktisch ohne Dämpfung nach hinten
Amilcar C6 (1927) - weniger als 600 kg schwer
Amilcar C6 (1927) - steht da fast wie damals
Amilcar C6 (1927) - wunderschöner Vorkriegs-Rennwagen für die Strasse
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

In den Zwanzigerjahren entstand in Paris ein schlanker Sportwagen namens Amilcar C6, der es dank eines starken Reihen-Sechszylindermotors mit zwei obenliegenden Nockenwellen und Kompressor mit den Schnellsten aufnehmen konnte und im Prinzip ein verkappter Grand-Prix-Wagen war. Nur wenige Exemplare konnten zum Preis, für den man auch einen Bugatti Typ 35A hätte kaufen können, gebaut werden. Umso reizvoller, einem dieser seltenen-Zweisitzer zu begegnen. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die kurze Geschichte des Amilcar C6 und zeigt ein überlebendes Exemplar auf vielen Bildern.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Rennsportsiege als Ziel
  • Von 4 auf 6 Zylinder
  • Für den privaten Rennfahrer
  • Technisches Bijou
  • Quel bruit!
  • Einer von etwa 55 gebauten
  • Vom Rennsport zum Luxus

Geschätzte Lesedauer: 5min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Wenn vier Leute ähnlich denken, kann Grosses entstehen. Und so war es 1919, als sich Emile Akar, Joseph Lamy, Edmont Moyet und André Morcel erstmals trafen. Akar und Lamy hatten das Geld und zufälligerweise auch eine Automobilfabrik, Moyet und Morcel die Ideen und vor allem den Durst auf Rennsiege. Der Name war schnell gefunden, er setze sich aus den Nachnamen der Investoren (Akar und Lamy) zusammen, wenn man die Buchstaben richtig hin- und herschob. Die beiden Prototypen gefielen so gut, dass man sich für eine Serienproduktion entschied und schon 1921 wurden die ersten Serienwagen vom Typ CC an der Rue du Chemin Vert fertiggestellt, mit einem Vierzylindermotor mit 904 cm3 und 18 PS. Das reichte für 80 km/h und dank des günstigen Preises für viele interessierte Käufer, so dass bald schon fünf Autos pro Tag gebaut werden konnten.

 
5min
Liebe Leserin, lieber Leser,
schön, dass Sie bei uns sind!

Dieser Artikel ist registrierten Lesern vorbehalten.
Melden Sie sich doch schnell an oder registrieren Sie sich innert Sekunden kostenlos.

Sie haben Benutzername und Passwort?

Sie können sich auch mit Ihrem Social Login anmelden

Ansonsten erstellen Sie ein neues Login:

Jetzt kostenlos registrieren und von vielen Vorteilen profitieren:
Kostenlose Registrierung
Sie können diesen Artikel lesen (geschätzte Lesedauer 5min)
Zugriff auf alle 72 Fotos in der Fotogalerie, nicht nur 3
Freischaltung von mehr als 3600 Artikeln und über 320'000 Bildern zu Fahrzeugen, Rennwagen, Auktionen,  Veranstaltungen, Motorsport-Events und vielem mehr
Wöchentlicher Newsletter mit den wichtigsten Beiträgen, Marktpreisen und kommenden Oldtimer-Events
Grösstes digitales Zeitschriften-Archiv mit 580'000 Seiten (inkl. «auto motor und sport»)
Persönlicher Speicherort zum Ablegen von Artikeln und Bildern – für immer und ewig
Marktplatz: Verkaufen Sie Ihren Oldtimer – vergleichen Sie 60'000 Auktionsergebnisse!
Blog & Quiz: Lesen Sie bunte Geschichten; testen Sie Ihr Oldtimer-Wissen!

Geschätzte Lesedauer: 5min

Bilder zu diesem Artikel

Bild Blick auf das Herzstück, der Reihen-Sechszylinder des Amilcar C6 - OTM Fribourg 2016
Bild Amilcar C6 (1930) – Gewinner des Preises "Best Preserved Car" beim Zoute Concours d'Élégance
Bild Amilcar C6 (1927) - nur 3,4 Meter lang
Bild Amilcar C6 (1927) - Radstand 2,2 Meter
Bild Amilcar C6 (1927) - der Auspuff führt praktisch ohne Dämpfung nach hinten
Bild Amilcar C6 (1927) - weniger als 600 kg schwer
Bild Amilcar C6 (1927) - steht da fast wie damals
Bild Amilcar C6 (1927) - wunderschöner Vorkriegs-Rennwagen für die Strasse
Bild Amilcar C6 (1927) - knapp über 1,2 Meter breit
Bild Amilcar C6 (1927) - 197 km/h wurden damals mit 75 PS erreicht
Bild Amilcar C6 (1927) - allzuviel Komfort sollte man nicht erwarten
Quelle:
Logo Quelle
von zw******
20.11.2021 (11:48)
Antworten
Liebes Zwischengas-Team! Als Österreicher hätte es mich natürlich gefreut, wenn in diesem Zusammenhang der Name "GROFRI" erwähnt worden wäre. Unter diesem Namen wurde der Amilcar zwischen 1924 und 1927 als Lizenzbau in Wien bei GROss & FRIedmann erzeugt.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz Glöckner, Judenburg
von ab******
13.11.2021 (14:27)
Antworten
Die berühmte Tänzerin Isadora Duncan starb am 14. September 1927 in Nizza in einem Amilcar, als sich ihr Schal im linken Hinterrad des Wagens verfing, durch Genickbruch. Es war lange Zeit strittig, ob der tragische Unfall in einem Bugatti oder Amilcar passierte, aber mittlerweile steht der Wagen fest: Es war ein blauer Amilcar und nicht, wie hier im "Isadora"-Film von 1968, ein roter Bugatti. Damals im Jahr 1968, als der Film gedreht wurde, wussten das die Macher noch nicht besser:

https://www.youtube.com/watch?v=WFTlnA1_y7A
Neuen Kommentar schreiben
Möchten Sie einen Kommentar schreiben und mitreden?
  • Ganz einfach! Sie müssen lediglich angemeldet sein, das ist kostenlos und in 1min erledigt!
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
Bild Kooperations-Partner
Bild Kooperations-Partner
Angebote unserer Partner

Markenseiten

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Bild Kooperations-Partner
Angebot eines Partners
Bild Kooperations-Partner
Angebot eines Partners
Loading...
Oha! Kostenlos Texte und Fotos sehen?
Zwischengas auf allen Geräten
Einfach hier anmelden:
Neu hier?
1x kostenlos registrieren und dauerhaft Inhalte freischalten!