Erwachsenwerden hat was Gutes - Alfa Romeo Giulia 1600 Spider im (historischen) Test
Zusammenfassung
Die Giulietta aus dem Hause Alfa Romeo war eine feine Dame. Sie überzeugte, gerade als Spider, vor allem mit einem wunderschönen Design, wie man es von den Mailändern gewohnt war. Mit der Zeit wurde aber Kritik an der Leistungsfähigkeit laut. Es war Zeit, erwachsen zu werden und so wurde aus der Giulietta eine Giulia. 1963 wurde die offene Giulia mit 1600er Motor ausgiebig getestet, dieser Bericht gibt den Originalwortlaut wieder und zeigt den Wagen auf historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zeit erwachsen zu werden
- Nach vorne blicken
- Verspielt und unfertig
- Erbe guter Tugenden
- Sanftmütig und doch drehfreudig
- Ein völlig neues Fahrgefühl
- Das süsse Gift
- Viel Reserve
- Technisches und Testdaten
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Giulia ist eine Dame mit Vergangenheit. Sie hat klein angefangen als Giulietta mit 1300 ccm und mit diesem Hubraum schon viel von sich reden gemacht. In Sporttahrer-Kreisen sprach man von ihrem Temperament und am Stammtisch von ihren Launen. Selbst der Mann, der sie mit Deutschlands automobilen Feinschmeckern werblich verkuppeln sollte, blieb hart gegenüber südlich leichtfertiger Verlockung. Er betrog Giulietta mit einer anderen „Dame" - luftgekühlt. Inzwischen wird nun alles, was Alfa heisst, in Deutschland vom Stammhaus gemanagt. Inzwischen sind auch einige Jahre ins Land gegangen, und man spricht weniger von den Launen und mehr von der Fahrleistung. Und das mit Ehrfurcht, denn im Sport und in ihrer Klasse war die Giulietta nicht zu schlagen. Sie schlug sogar größere Autos, selbst solche, die der oben erwähnte Werbeleiter bevorzugt.
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