Alfa Romeo 2000 Spider Touring – Komfort anstatt Sport
Zusammenfassung
Von 1957 bis 1962 baute Alfa Romeo den 2000 Spider mit Karosserie von Touring. Der elegante Reisewagen überzeugte durch einen laufruhigen und starken Vierzylinder sowie durch seine bestechende Karosserielinie. Wegen des hohen Preises blieb er aber vergleichsweise selten. Dieser Fahrzeugbericht geht auf die konstruktiven Eigenheiten des 2000 Spider ein und zeigt ein frühes Exemplar auf vielen Bildern, ergänzt um historische Aufnahmen und ein Tonmuster.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Nachfolger des Alfa Romeo 1900
- Anderloni und Touring
- Duale Persönlichkeit
- Ein Schweizer für Amerika
- Mehr ist mehr
- Klassisch vom Scheitel bis zur Sohle
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Alfa Romeo war in den Fünfzigerjahre vor allem für sportlich orientierte Fahrzeuge bekannt, die Motoren galten als leistungsfähig, aber gleichzeitig auch als rauhe Gesellen. Mit dem Alfa Romeo 2000 beschritten die Mailänder neue Wege. Und mit dem Cabriolet begeisterten sie die Amerikaner. Der Typ 1900 war der erste neu konstruierte Alfa Romeo nach dem Krieg. Es gab ihn vor allem als Limousine, aber auch als Coupé und mit vielen Sonderkarosserien der bekannten italienischen Karosseriebauer. 1957 wurde auf dem Turiner Autosalon der Alfa Romeo 2000 als Nachfolger mit den Karosserievarianten Berlina (Typennummer 102.00) und Spider (102.04).
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Bilder zu diesem Artikel

Ich kannte 4 Personen, die den Alfa 2000 als Coupé oder Berlina (Limousine, damals auf Augenhöhe mit dem MB 220 S-Klasse). Der Wagen galt durchwegs als zuverlässig, war geräumig und sah aus jedem Winkel gut aus.
Zwei von diesen Personen kauften alsdann die 2600 Berlina mit dem neuen, eigenartig tönenden DOHC Sechszylindermotor. Sie hatten mit dieser Maschine nichts als Probleme und trennten sich mit Grausen von diesen Fahrzeugen. Ersatz wurde der neue Alfa 2000.
20 Jahre später sah ich in der Garage eines Nachbarn+, Prof. für Pharmakologie und genialer Techniker, das prächtige, dunkelrote Bertone Coupé 2600. Klar, dass ich ihn auf die Motorenprobleme ansprach. Er bestätigte diese und sagte, der vorderste Zylinder sei ab Werk unzureichend gekühlt. Er habe den Motor aufgemacht und das Problem mechanisch behoben. Sein Wagen sei heute autobahnfest. Nach seinem Tod habe ich den Wagen aus den Augen verloren.
Der Professor baute in seinen Sportflieger übrigens einen Wankelmotor ein. Leistung und Gewicht seien unschlagbar.
Ich würde formal den 2000 Spider nehmen und ihm dann den 2600-Motor einpflanzen.... Ein theoretisches Lieblingsmodell, das es natürlich so heute nicht geben darf!!
War mein erstes Auto mit 18 Im Jahr 1965!
Obwohl kraft in Grenzen, konnte man den Wagen
sliden lassen! Das wahrscheinlich gutmütigste
Sportauto der damaligen Zeit, zum Ärger von
Passanten. Dieser Wagen brauchte keine schiere Kraft
um das Heck schleifen zu lassen. Ein Superspass.
Mein Freund hatte einen Mercdes 300SL Flügeltürer,
den er mir anbot. So konnte ich die 200er Marke knacken und er mit dem Alfa sliden. Der perfekte Ausgleich.
Bremsen: Im LKW Format gigantische Verzögerung,
konnte alle locker ausbremsen! Gab damals nichts besseres!
Negativ: Zylinderkopf Probleme wegen unflexiblen
Schrauben. (Saurer z.B. hatte dieselben Probleme
und verjüngte die Schrauben zu den Gewinden hin)
Machten wir auch und hatten Ruhe.
Positiv: Getriebe fährt auch mal 10 km ohne Oel, würgt mit lautem klingeln den Motor dann aber ab.
Nach neuer Manchette beim Schalthebeleintritt und neuem Oel erholte sich das Getriebe dann nach ca 2000 km.!!
Und schön war er, verdammt schön!
Dimenticate Ferrari 250 und Maserati.
Pininfarina scheint Alfa geliebt zu haben!
Robert Kuhn

































































































































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