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Vauxhall XVR – Die Legende der drei Greife

Erstellt am 17. November 2021
, Leselänge 12min
Text:
Paul Krüger
Fotos:
Stellantis 
10
Werk / Vauxhall Motors 
8
Archiv Reinhard / Max Pichler 
1
Archiv 
2
Vauxhall XVR (1966) – Das Tonmodell in der Designabteilung
Vauxhall XVR (1966) – Tonmodell im Vauxhall-Designstudio
Vauxhall XVR (1966) – Das Heck wirkt wie eine frühe Mischung aus Jaguar E-Type und XJS
Vauxhall XVR (1966) – Die Karosserie besteht fast nur aus beweglichen Teilen
Vauxhall XVR (1966) – Der fahrtaugliche Stahlblech-Wagen (links) und die beiden Präsentationsmodelle aus GFK
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Mitte der Sechzigerjahre startete Vauxhall einen kühnen Versuch, die dicke Staubschicht von seinem Modellprogramm zu pusten. Die Studie XVR, die 1966 in Genf präsentiert wurde, war radikal anders als jeder Vauxhall davor und danach, blieb aber leider eine Fingerübung der Designer. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des Vauxhall XVR und zeigt ihn auf vielen historischen Fotos.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Amerikaner in England
  • Flip-Front und Flügeltüren
  • Alles nur Attrappe
  • Premiere in Genf
  • Schräger Vogel
  • Unter dem Blech
  • Bitte um Zurückhaltung
  • Kopien aus Kunststoff
  • Vier weitere Messe-Auftritte
  • Was aus dem Team wurde

Geschätzte Lesedauer: 12min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Es war einmal vor langer, langer Zeit in einem Vereinigten Königreich weit, weit weg, da baute Vauxhall nicht nur umetikettierte Opel, sondern eigenständige Automobile. Und doch quälten sie dieselben Probleme wie jene Wagen aus Deutschland, die sie später auch einmal verkaufen sollten: Sie waren langweilig. Sterbenslangweilig. Allenfalls die Schwestermodelle Cresta und Velox, die in Grösse und Motorleistung etwa dem Opel Kapitän entsprachen, boten mit ihren amerikanisch anmutenden Karosserien von 1958 bis 1962 ein wenig Freude fürs Auge. Deshalb liess Konzernmutter General Motors jede ihrer europäischen Tochtermarken ein Gestaltungs- und Entwicklungs-Zentrum bauen, das aufregendere Autos hervorbringen sollte. Das "Opel Advanced Studio" in Rüsselsheim eröffnete im April 1964. Dessen englisches Gegenstück – das "Vauxhall Styling & Engineering Centre" in Luton – wurde im Dezember 1964 von Chef-Designer David Jones und seinen Mitarbeitern bezogen.

 
12min
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Geschätzte Lesedauer: 12min

Bilder zu diesem Artikel

Bild Vauxhall XVR (1966) – Tonmodell im Vauxhall-Designstudio
Bild Vauxhall XVR (1966) – Vor der Premiere in Genf. Die Scheibenwischer sind noch innen angelenkt
Bild Vauxhall XVR (1966) – Das Heck wirkt wie eine frühe Mischung aus Jaguar E-Type und XJS
Bild Vauxhall XVR (1966) – Die Karosserie besteht fast nur aus beweglichen Teilen
Bild Vauxhall XVR (1966) – Der fahrtaugliche Stahlblech-Wagen (links) und die beiden Präsentationsmodelle aus GFK
Bild Vauxhall XVR (1966) – Neben einem MGB wird deutlich, wie klein der Prototyp tatsächlich war
Bild Vauxhall XVR (1966) – Innenraum ohne Lenkrad. Dahinter die vier Designer.
Bild Vauxhall XVR (1966) – Blick in den Innenraum
Bild Vauxhall XVR (1966) - Versuchsfahrzeug von GM, die Türen sind in der Windschutzscheibenmitte angelenkt - Genfer Autosalon 1966
Bild Vauxhall XVR (1966) – Mit Dame am Steuer des Fahrbereiten Prototyps
Bild Vauxhall XVR (1966) – "HXD 929D" in der Steilkurve des Vauxhall Motors Research and Test Center in Luton-Chaul End
Quelle:
Logo Quelle
von ch******
23.11.2021 (09:15)
Antworten
Spannender Artikel, vielen Dank!
Die Geschichte von Vauxhall ist in der tat ziemlich traurig; wirklich überzeugend sind ja nur die Fahrzeuge der Pomeroy-Ära, angeführt vom legendären 30/98. Danach leider ein stetiger Sinkflug bis zum Badge-Engineering von Produkten aus Rüsselsheim.
Antwort von c1******
26.11.2021 (13:24)
Ja, der 20/60 war noch der Letzte aus der Zeit vor GM, produziert bis 1930. Ab 1926 war die Luft etwas draussen, unter GM-Führung wurden nur noch brave, durchaus brauchbare und eher fantasielose Vehikel produziert. Diese wurden auch in der Schweiz gern gefahren, etwas preisgünstiger als Opel aber sonst ähnlich.
Seit Manta / Cavalier Sport und Ascona / Cavalier war hierzulande Ende Feuer, zugleich ist ja auch GM Biel geschlossen worden.
In unserem Schweizer Register finden sich entsprechend rund 110 Fahrzeuge aus den Dreissigern bis ca. 1970. Und dazu ein halbes Dutzend Sammlerstücke aus der Vorzeit.
www.vauxhall-club.ch
von En******
23.11.2021 (11:06)
Antworten
Schön, mal etwas aus der Vergangenheit von Vauxhall zu lesen. Danke für diesen spannenden Artikel. Es gibt übrigens eine sehr interessante Website (vauxpedia), in welcher die Entwicklungsgeschichte, Prospektmaterialien und Tests aller Nachkriegsmodelle dargestellt werden. Vor allem die Entwicklungsgeschichten sind faszinierend, weil der Autor Zugang zu den Archiven hatte, woraus Bildmaterial stammt, das man niemals zuvor sah.
Darin werden auch Projekte beleuchtet (unter anderem der XVR), die nie zur Realisierung gelangten. Ich stöbere immer wieder sehr gerne auf der Seite rum.
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