Dual-Ghia 400 – Duales Studium
Zusammenfassung
Viel exklusiver als im Dual-Ghia 400 konnte man 1957 nicht unterwegs sein, denn der Wagen war nicht nur ein italienisch karossiertes Einzelstück, sondern sah auch noch aus wie ein Zukunftsauto aus dem nächsten Jahrtausend. Ein Jahr zuvor hatte Chrysler mit dem Dart das optische Vorbild präsentiert, das aber nicht nur für staunende Blicke des Publikums, sondern auch für neue Erkenntnisse der Ingenieure sorgen sollte. Dieser Artikel erzählt die Geschichte der beiden zweieiigen Zwillinge, zeigt den Dart auf historischem und den Dual-Ghia auf aktuellem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Chrysler und Ghia
- Zwei Prototypen, zwei Einzelstücke
- Ein Besitzerwechsel in 64 Jahren
- Verteufelt
- 85'000 Meilen über dem Meer
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eigentlich versprach dieser Artikel eine dankbare Aufgabe für einen Nachmittag zu werden. Ein Einzelstück, dessen Entstehungsgeschichte bekannt ist und das in 65 Jahren nur zwei Eigentümer hatte – was soll man da noch gross recherchieren und Neues entdecken können? Schnell alles Bekannte einmal durchlesen, in eigenen Worten wiedergeben und fertig. Man könnte es sich so einfach machen. Aber als gewissenhafter Journalist will man es natürlich etwas genauer wissen. Also wühlt man sich tagelang durch alte Zeitschriften und obskure Internetseiten, um dann zu dem Ergebnis zu kommen, dass über den Dual-Ghia 400 nichts Neues herauszufinden ist. Allerdings tauchten dabei in der ebenfalls von Ghia karossierten und Chrysler-basierten Verwandtschaft einige historische Unstimmigkeiten auf, sodass der Artikel nun über weite Teile gar nichts mehr mit dem ursprünglichen "Hauptdarsteller" zu tun hat. Aber der Reihe nach.
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