Zagato 1972-1978 – Karosserieschmiede als Öko-Pionier
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch die Marke Zagato, welche damals den Winzling Zele herstellte, kann zu diesen verschwundenen Marken dazu gezählt werden. Die italienische Firma ist vor allem für ihre Karosseriekreationen bekannt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bergab legte die "fliegende Telefonkabine" namens Zele beträchtlich an Tempo zu. Würde sie unten überhaupt noch die Kurve kriegen? Doch die Art, wie sich der 161 cm hohe Winzling fahrsicher um die Biegung dirigieren liess, bestätigte die tiefe Schwerpunktlage, die den acht zwischen den 10-Zoll-Rädern schubladisierten 12-Volt-Batterien zu verdanken war. Geradeaus erreichte der Zele (= Zagato Elèttrica) bloss 40 km/h. Da er nur 135 cm breit war, behinderte er den Verkehr relativ wenig. Weil er nur 195 cm lang war, durfte man ihn quer parkieren. Angetrieben wurde der Zele von einem vor der Hinterachse eingebauten 1000-Watt-Elektromotor (Bosch/Marelli). Ein Wählschalter für 24, 36 oder 48 Volt und ein Fahrpedal mit zwei Stufen dienten rationellem Leistungseinsatz; als Reichweite wurden 70 bis 100 km genannt. Der Zele kostete etwa 10 % mehr als ein Mini. Ein Kastenrahmen aus Vierkantrohren mit Längsträgern und Traversen trug den aus zwei vertikal längs geteilten GFK-Schalen bestehenden Aufbau.



















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