Wie vor 100 Jahren - Werksbesuch bei der Morgan Motor Company
Zusammenfassung
Wer nach Malvern Link reist und sich die Morgan-Fabrik vor Ort anschaut, gar einen Betriebsbesuch machen darf, dem eröffnet sich eine Welt, wie sie vor 100 Jahren nicht viel anders ausgesehen hat. Nach alter Väter Sitte werden hier überschaubare Mengen von Sportwagen von Hand gebaut. Da gibt es weder ein Fliessband noch Roboter. Dieser Bericht nimmt den Leser auf eine Betriebsbesichtigung mit und zeigt die aktuellen Morgan-Pabrikanlagen auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Reise in die Vergangenheit
- Sehr persönliche Führung
- Kameradschaftliches Arbeitsklima
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Um es gleich vorweg zu nehmen: ein Werksbesuch der Morgan Motor Company im idyllischen Malvern Link, wenige Meilen südlich von Worcester, hat nichts, aber auch gar nichts gemein mit einem Besuch in jedem anderen Automobilwerk der Welt: Die Fabrikationsanlagen präsentieren sich äusserlich noch genau gleich wie 1914, als sie gebaut wurden und nirgendwo gibt es ein Fliessband, dafür ist der grösste Teil der Belegschaft echter Handwerker und Könner. Die Tatsache, dass man geradezu ermuntert wird, alles zu fotografieren – ohne Blitz, wegen der „Mates“ (Jungs) in der Produktion – kommt einem in der heutigen Zeit befremdlich, aber sehr sympathisch vor. Aber was soll ein Verbot, wenn diese Art der Fahrzeugproduktion eh' niemand kopieren will ...
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Bilder zu diesem Artikel

Der Blick über die lange, auf uralten Maschinen gefertigte Alu Motorhaube mit Ihren schönen Lüftungsschlitzen, endet irgendwo am Horizont der Lampentöpfe.
Jedesmal wenn ich auf das Heck blicke, nachdem ich die Garage geöffnet habe, denke ich, dass auch das Design einfach genial zeitlos ist.
Der Spaß am Fahren wird aus meiner Sicht wesentlich von der Qualität der Straße beeinflusst.
Ich leide jedenfalls bei schlechten Straßen mit meinem Auto, vom Rücken mal ganz abgesehen.
Der Motor spielt hier nicht unbedingt die "erste Geige".
Bleiben die seitlichen Steckscheiben zu hause, ist schon eine langsame Fahrt eine sehr intensives und Reiz fühlendes Erlebnis.
Bewegt man das Auto aber forciert auf einer mit Kurven gespickten ländlichen Straße, fordert es einen mit allen Sinnen, verglichen mit einen Orkan mit Blitz und Donner.
Wer hier allerdings Perfektion sucht, ob der langen Bauzeit, sollte weiterblättern.
Allen Anderen sei gesagt: "der Morgan sieht eh älter aus als man ist, was einen selbst irgenwie jung erscheinen lässt"






















































































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