Rovin 1946-1959 – Skurrile Nachkriegs-Winzlinge
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Rovin ist eine davon. Der Franzose Robert de Rovin entwickelte Kleinautos, welche in der Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit beliebt waren. Mehrere Modelle wurden entwickelt, doch die Konkurrenz war zu gross.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
In seinem Ingenieurbüro in Paris befasste sich Robert de Rovin schon vor dem Krieg mit der Entwicklung von Kleinautos. Für solche schlug mit der Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit die grosse Stunde. 1945 gab es den Prototyp für einen türlos-rundlichen Kleinstwagen mit schwungvoll angesetzten Kotflügeln, Einzelradaufhängung und luftgekühltem Einzylinder-Heckmotor: Frankreichs Fünfjahresplan bevorzugte für die Rohmaterialzuteilung einerseits bestehende Autohersteller, anderseits die neue Kategorie schwach motorisierter Motocars. Indem er Anfang 1947 die Aktienmehrheit des serbelnden Autowerks Delaunay-Belleville in Paris-St. Denis erwarb, sicherte sich de Rovin grösseren Spielraum.
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Heute ist jedoch der Oldtimervirus in mir immer noch vorhanden und betreibe mit meinem Sohn zusammen unter TB Motors ein Fachgeschäft für klassische Auto-mobile.
Georges Blättler






































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