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Bild (1/1): Blick in das Depot Automobil (© Wolfram Hamann, 2020)
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PS.Speicher Einbeck: Die größte Oldtimersammlung Europas gibt Einblick in ihre Depots

Erstellt am 17. September 2020
Text:
Wolfram Hamann
Fotos:
Wolfram Hamann 
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Eigentlich war ja alles ein paar Nummern größer geplant: Im siebten Jahr seines Bestehens wollte der PS.Speicher ursprünglich sämtliche seiner Depots in Einbeck zeitgleich mit einem großen Festakt eröffnen. Doch in Zeiten der Pandemie war nun mal alles anders. Und so wurden die vier Depots (Lkw + Bus, Motorrad, Kleinwagen und Automobil) sukzessive der ­Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit der Öffnung seines letzten Depots in der ersten Septemberwoche ist der PS.Speicher mit seinen rund 2500 klassischen Fahrzeugen nun zur größten öffentlich zugänglichen Oldtimersammlung Europas und so zu einem Mekka der Oldtimerfreunde avanciert.

Im neuen Besucherzentrum
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Durchdacht - nicht einfach nur hingestellt

Die hier vorzustellenden, eng beieinander liegenden Depots sind in alten Fabrikhallen untergebracht und als Ergänzung zum eigentlichen Hauptgebäude, dem sanierten historischen Kornspeicher, gedacht. Während den Besucher dort ein didaktisch und museumspädagogisch ausgefeiltes Konzept erwartet, war dies bei den Depots nicht in gleicher Weise beabsichtigt. Dennoch findet man hier keineswegs nur eine Ansammlung abgestellter Fahrzeuge. Vielmehr sind auch diese Exponate nach bestimmten Kriterien geordnet und mit prägnant getexteten - allerdings nur deutschsprachigen - Hinweisschildern versehen. Die jeweiligen Highlights werden durch einen roten Teppich besonders hervorgehoben. Entsprechend der Zielsetzung von zwischengas.com soll im Folgenden nicht näher auf die beiden Depots "Lkw + Bus" und "Motorräder" eingegangen werden. Und angesichts der Fülle des Gebotenen kann hier auch nur ein fragmentarischer Eindruck der beiden Depots "Kleinwagen" und "Automobil" vermittelt werden.

Blick in Das Depot Automobil
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Zum Besuch eines der Depots findet man sich im neu errichteten Besucherzentrum ein. Hier kann man sich inmitten klassischer Fahrzeuge (und zeitgenössischen Ambientes, etwa eines Einbecker Kneipeninventars) näher informieren und einstimmen.

Von Skurilitäten zu Moorleichen

Im Depot "Kleinwagen" sind auf zwei Ebenen Fahrzeuge mit bis zu einem Liter Hubraum ausgestellt; die obere Ebene ist den drei Sonderflächen "internationale Kleinwagen", "Skurrilitäten" und "Moorleichen" gewidmet. Das Spektrum der Kleinwagen reicht zeitlich vom Benz Velo von 1898 bis hin zum neuzeitlichen Smart Crossblade und dem hübschen Suzuki Cappucino. Bei den deutschen Kleinwagen darf man sich über ein Wiedersehen mit dem Gutbrod Superior und dem Maico 500 freuen, die ehemalige DDR ist mit dem AWZ P 70 vertreten. Bei manchen Wagen lohnt es sich, ganz besonders genau hinzusehen: So ist das vermeintliche Fuldamobil in Wahrheit ein in Lizenz gebauter nordirischer Nobel 200 und die Isetta zeigt sich in ihrer französischen Variante als Isetta Velam. In Hochregalen sind zahlreiche kleine und weitgehend kaum bekannte Autos gestapelt, darunter Seltenheiten wie die britischen Frisky W 6 oder der Berkeley T 60. Und wer bei "AC" direkt an die Cobra denkt, sollte auch den AC Sociable von 1913 oder den AC Petite auf dem Schirm haben. Ähnliches gilt für die Firma Allard, die auch den Kleinstwagen Allard Clipper produziert hat.

IFA F 8 (1949) - Abteilung Moorleichen - Der IFA F 8 und der Tatra haben es hinter sich..
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Wer im Haupthaus den grünen Fend Flitzer, den Urahn des Messerschmidt Kabinenrollers gesehen hat, wird überrascht sein, wie der letzte Kabinenroller des Konstrukteurs Fritz Fend, der Fend F 2000 von 1990, aussieht. Es wäre reizvoll, einmal beide Fahrzeuge direkt nebeneinander zu sehen. Ähnlich außergewöhnlich wirken die Schweizer Einspurfahrzeuge Monotracer GT 1100 und Ecomobil W/ 8 KM. Bei den ausgestellten Skurrilitäten ist namentlich der janusköpfige Mercedes W 201 ("Babybenz") zu nennen, bei dem gerätselt werden darf, auf welcher Seite der Motor sitzen mag. Wohl nicht ganz wörtlich sind die "Moorleichen" zu nehmen. Hier handelt es sich um Wracks mit ihrer morbiden Ästhetik, die ihren finalen Aggregatzustand aber nicht zwangsläufig dem Moor verdanken müssen. Eher jüngere Besucher dürften die ausgestellten Filmautos wie etwa das Batmobil "Tumbler" ansprechen.

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Von Brot und Butter zu Raritäten

Im Depot "Automobile" werden Personenkraftwagen gezeigt. Auch wenn etwa die DS in der raren Cabrioversion vertreten ist: Der Schwerpunkt des PS.Speichers liegt entsprechend den Prioritäten des Stifters Karl-Heinz Rehkopf bei deutschen Automarken. Neben Fahrzeugen der Auto Union und Mercedes-Benz sind dies namentlich Borgward, Glas und BMW. US-Cars, italienische und englische Nobelmarken hingegen gehören nicht zum Portfolio. Das ist keineswegs ein Nachteil, denn die Exponate der erwähnten hiesigen Automarken sind in einer frappierenden Bandbreite und Qualität vertreten, so dass allein aus dem Fundus des PS.Speichers bei Bedarf jeweils Sonderausstellungen ausgegliedert werden können. Derzeit ist dies bis März 2021 mit dem Thema Opel der Fall; eine Sonderausstellung der Marke Adler gab es bereits. Beginnen wir den Rundgang mit den Exponaten von Mercedes-Benz. Hier sind zunächst die auf dem Markt seinerzeit nicht sonderlich erfolgreichen Heckmotorwagen 130 H sowie 170 H zu erwähnen, die im direkten Vergleich mit dem 170 V zu sehen sind. Um ein besonders seltenes Exemplar handelt es sich auch beim Mercedes 320 Cabriolet, welches nach dem Krieg mit einer Pontonkarosserie der Firma Wendler versehen wurde. Nur zweimal hat die Bremer Firma Pollmann einen Mercedes-Benz 450 SEL mit 6.9 Liter-Motor zum Kombi umgebaut - ein Exemplar ist hier zu sehen. Besondere Beachtung verdient die Anzahl und Vielfalt der Fahrzeuge der Borgward-Gruppe. Neben einer Phalanx von Isabellas aller Varianten und Baujahre sind die großen Hansa-Limousinen der frühen Nachkriegszeit in unterschiedlichen Zuständen zu sehen und auch ein Exemplar des Rennsportwagens Borgward RS fehlt nicht.

Borgward Isabella (1954) - Im Depot Automobil - Eine Phalanx von Isabellas
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Nicht zu kurz kommt auch die Marke Volkswagen. Neben den verschiedenen Evolutionsstufen des Käfers werden namentlich auch die südamerikanischen "Verwandten" nicht vergessen: Außer einem wie ein geschrumpfter 411 Variant wirkenden Brasilia werden die sportlichen SP sowie Puma GT und GTV gezeigt. Das Depot zeigt anschaulich, was in der Vergangenheit so alles an Sonderaufbauten und Kit-Cars auf das Käferchassis gesetzt wurde: Vom Buggy über den Colani GT, Aztec oder Embeesea Charger- der mindestens doppelt so schnell aussieht als er tatsächlich ist - war damals so einiges möglich. Und auch vom Golf gab es erstaunliche Derivate. Das beginnt beim Golf Country, setzt sich über den geschmacklich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigen Bohse Sprinter fort und endet beim italienischen Cabrio ACM Biagini Passo von 1992, dem geistigen Vorfahren des heutigen T-Roc Cabrios. Besonders interessant sind ferner die ausgestellten BMW und Glas. Zu sehen sind neben einem BMW 503 etwa ein bildschönes Glas 2600 V8 Coupé, welches durch seinen Nachfolger BMW 3000 Coupé ergänzt wird.

Glas 2600 V8 (1967) - Besichtigung vom PSSpeicher
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Keinesfalls übersehen sollte man die fast vergessene Limousine Glas 1700 mit ihrer kantigen Karosserie von Pietro Frua. Direkt daneben steht eine südafrikanische Spezialität: die Glas-Karosserie fand dort weiter Verwendung und wurde später leicht in der Front modifiziert. Das so entstandene Auto wurde als BMW angeboten. Eine besondere Faszination geht von den Vorkriegsautos der Marken Stoewer und Adler aus. Von den verschiedenen gezeigten Modellen von Adler sei der Typ 10 2,5 Liter ("Autobahnadler") erwähnt, den man gern einmal im Alltag zusammen mit seinem deutlich kleineren Zeitgenossen Hanomag 1,3 Liter "Autobahn" erlebt hätte. Auch Stoewer - die Marke mit dem pommerschen Greif - ist mit mehreren Exemplaren vertreten. Beispielhaft sei hier der Stoewer R150 Sport von 1934 erwähnt, dessen sportliche Eleganz dem nur einige Meter entfernt stehenden Hansa 1700 Roadster mit Karosserie von Hebmüller in nichts nachsteht. Beenden wir den Rundgang durch dieses Depot mit Tatra. Es werden diverse Exemplare in Spitzenzuständen gezeigt, und wer immer schon einmal den V8 unter der mächtigen Motorhaube des Tatra 87 aus der Nähe betrachten wollte, hat hier die Gelegenheit dazu.

Stoewer 8 Typ S 10 (1928) - Besichtigung vom PSSpeicher
© Copyright / Fotograf: Wolfram Hamann

Oldtimer in Hülle und Fülle

Angesichts der Menge und Vielfalt des Gebotenen sollte der Interessent Prioritäten setzen und sich überlegen, welche(s) Depot(s) er in Ergänzung zum Hauptgebäude des PS.Speichers besuchen möchte. Während dieses zu den üblichen Zeiten und mit den üblichen Vorkehrungen besucht werden kann, ist für den Besuch eines jeden Depots vorab eine Anmeldung ggf. mit direkter Buchung im Internet erforderlich. Den jeweiligen Zeitrahmen ("slot") kann man auswählen. Für den Besuch von Depots und Hauptgebäude sollte man ausreichend Zeit einplanen und dies vielleicht zum Anlass nehmen, den idyllischen niedersächsischen Fachwerkort Einbeck und dessen Umland näher kennen zu lernen. Es lohnt sich ebenfalls.

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···
 
Quelle:

Alle Kommentare

 
 
di******:
22.09.2020 (14:04)
Man kann den Niedersachsen und natürlich besonders den Einbeckern zu diesem Museum nur gratulieren. Wir sind jedes Jahr mit einem unserer Oldies bei dem Museumsgeburtstag mit Oldtimerpräsentation und einer sehr gut und liebevoll organisierten Ausfahrt über´s Wochenende dabei. dieses Jahr "C" bedingt leider nicht und so freuen wir uns schon riesig auf 2021 und die nächste gelungene Geburtstagsfeier - Viel Erfolg weiterhin und beste Grüße aus Kassel Dietmar Seyerle
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