Nash-Healey 1951-1954 – Brite mit US-Herz
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Nash-Healey. Sie produzierte Sportwagen aus britischen und amerikanischen Komponenten und nannten den Nash-Healey den einzigen amerikanischen Sportwagen.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der 1950 auf den Autosalons von Paris und London gezeigte und Anfang 1951 auf der Chicago Automobile Show lancierte Nash Healey schrieb sich noch ohne Bindestrich. In Rennversion hatte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 mit einem vierten Rang und 141 km/h Schnitt bereits für Furore gesorgt. Der sportliche Nash wurde bei Donald Healey im englischen Warwick konstruiert. Wie bei den Healeys bestand sein Chassis aus einem Kastenrahmen mit Rohrtraversen und Kreuzverstrebung. Auch die Aluminiumkarosserie mit Nash-Kühlerstäben war englisch. Dennoch wurde der Nash Healey als "einziger amerikanischer Sportwagen" propagiert (Kaiser DKF und Chevrolet Corvette gab's noch nicht). Immerhin stammte der Antriebsstrang von Nash: der 3850-cm3-Sechszylinder Dual Jet, dank zwei SU-Vergasern mit 126 statt 117 PS, und ein 3-GangGetriebe mit Overdrive.
























































Kommentare