Laurin & Klement 1905-1925 - auf klassischem Weg zum Autohersteller
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist Laurin & Klement. Der Werdegang dieser in Jungbunzlau angesiedelten Fahrzeugschmiede hört sich klassisch an, man begann mit Fahrrädern, baute dann Motorräder und konstruierte schliesslich im Jahr 1901 das erste Automobil. Zahlreiche Rennsiege führten zu einem guten Ruf, der weit über die Landesgrenzen ausstrahlte.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Laurin & Klement verfolgten den klassischen Weg zum Autohersteller: 1895 Mieten einer Werkstatt für Reparatur und Herstellung von Fahrrädern, 1898 Bau einer Fabrik, 1899 Aufnahme der Motorradproduktion, 1901 Konstruktion des ersten Autos, 1905 Beginn der Autoherstellung. Václav Klement war Buchhändler, Václav Laurin Schlosser. Ort der Handlung: Jungbunzlau in der österreichisch-ungarischen Donaumonarchie, heute Mladá Boleslav in Tschechien. Der Laurin & Klement Voiturette A brachte es auf 45 km/h, doch die Weiterentwicklung erfolgte rasch: 1906 Viersitzer und grössere V2-Motoren, erster Vierzylinder, 1907 Gründung einer AG; bis 1914: Werkausbau, Zweibis Achtzylinder-Reihenmotoren, auch Lastwagen, Busse, Motorpflüge; der Export erreichte selbst den japanischen Kaiserhof.































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