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    Genfer Autosalon 1952 - Supersportwagen und zwei Pferde aus Frankreich

    Erstellt am 11. Februar 2012
    Text:
    Bruno von Rotz
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    Am 20. März 1952 öffnete der alljährlich stattfindende Genfer Autosalon für elf Tage seine Pforten für die Öffentlichkeit. Fast eine Viertelmillion Auto-Interessierte strömten in dieser Zeit nach Genf, um sich über Neuheiten und Trends im Automobilbau zu informieren. Abgeschlossen wurde der Salon durch das traditionelle “Schlusshupen”, bei dem auf allen Ständen die funktionsfähigen Autohupen betätigt wurden, an einzelnen Ständen schon erheblich vor 19:00 Uhr am Sonntag-Abend.

    Feierliche Eröffnung

    Eröffnet wurde der Salon mit dem üblichen Bankett, an dem sich die geladenen 350 Gäste nicht nur verpflegen, sondern auch die Ansprachen von Charles Dechevrens (Vositzender des Organisationskommittees), Bundespräsident Kobelt und dem Genfer Regierungsratspräsident Casaï zum Dessert geniessen durften.

    Im Anschluss fand beim Hotel des Bergues ein Défilé der neuen Personenwagenmodelle statt, das einigen tausend Zuschauern ein viel bewundertes Schauspiel bei strahlender Sonne bot, wenn auch die Fahrzeuge und neue technische Konzepte nicht im Einzelnen begutachtet werden konnten. Dazu bot der anschliessende Rundgang (1,5 Stunden) in den Hallen des Autosalons Gelegenheit, nachdem der Salon mittels Durchschneiden eines rot-gelben Bandes offiziell und feierlich eröffnet worden war.

    Geringe Erwartungen

    Zwar wurden am Salon einige Neuheiten erwartet, insgesamt hatte man aber vor dem Beginn das Gefühl, dass kaum echte Innovationen gezeigt würden und dass man diejenigen, die erstmals in Genf ausgestellt sein würden, bereits kannte. Die Automobilindustrie litt in jenen Tagen noch immer an den Folgen des zweiten Weltkriegs und in Amerika nahm die Rüstungsproduktion bereits wieder einen höheren Stellenwert (Koreakrieg) ein.

    “Wunderbar” und “High Noon”

    Nur wenige werden sich an spezifische Ereignisse aus dem Jahr 1952 erinnern. Tatsächlich feierte der bis heute beliebte Film “High Noon” (“Zwölf Uhr mittags”) mit Cary Grant und Grace Kelly in jenem Jahr seine Premiere, genauso wie “Der rote Korsar”.
    1952 wurde in Grossbritannien erstmals eine Verkaufshitparade für Musik-Singles veröffentlicht, die Al Martino mit “Here In My Heart” als erste Nummer-Eins-Single anführte. Hierzulande summten die Leute allerdings eher “Wunderbar” von Zarah Leander oder das “Harry Lime” Thema aus dem Film “Der Dritte Mann”.

    Ende des Jahres wurden in der Bundesrepublik Deutschland erstmals regelmässige offizielle Fernsehsendungen ausgestrahlt, die gerade einmal von 1’000 registrierten Anschlüssen empfangen werden konnten.

    Das Volkseinkommen lag noch immer tief, nur wenige Leute konnten sich überhaupt ein Automobil leisten, denn Stundenlöhne lagen oftmals noch unter einem Franken. 320’000 in der Schweiz immatrikulierte Kraftfahrzeuge verkehrten im Jahr 1952, rund 75% davon waren Personenwagen. Die entspricht weniger als acht Prozent des Bestandes, der heute in der Schweiz fährt.

    Die Sensation von Fiat mit 200 km/h

    Eine Salon-Überraschung erster Güte war der Fiat Otto Vu (8V) . In Gestalt ähnlich dem Fiat 1100 ES bot der 8V technisch einen Hochleistungs-V8-Motor mit zwei Liter Hubraum und rund 110 PS Leistung. Das Stromlinien-Coupé sollte mit dieser Leistung und er windschlüpfrigen Karosserie gut für 200 km/h sein. Alle vier Räder waren durch querliegende Lenker-Parallelogramme geführt, was am Salon 1952 als einzigartig gewertet wurde.

    Cisitalia wieder auferstanden

    Mit besonderer Spannung war auch der neue von der widerauferstandenen Firma Cisitalia präsentierte grosse Sportwagen 202 D erwartet worden. Dessen Fahrgestell bestand aus dünnen Strahlrohren, die Vorderräder waren einzeln aufgehängt. Getriebe, Kupplung und Differential waren miteinander verblockt und an der starren Hinterachse angebracht. Der Vierzylinder-Motorboot-Rennmotor wurde in Lizenz von der Firma HPM übernommen, hatte einen Hubraum von 2’740 cm3 und wies eine Leistung von 155 PS auf. Eine seitlich liegende Nockenwelle steuerte die schräghängenden Ventile über Stossstangen und Kipphebel. Das elegant gezeichnete zweitürige Coupé wies ein Gewicht von nur 850 kg aus, was zusammen mit der hohen Leistung für sportliche Fahrleistungen garantierte.

    Der erste Pegaso

    Der erstmals in Genf präsentierte Sportwagen Pegaso Z 102 aus Spanien, gebaut vom ehemaligen Alfa-Romeo-Techniker Ricart, gehörte zu den modernsten Fahrzeugen überhaupt. Eine halb-selbsttragende Karosserie, einzeln aufgehängte Vorderräder, Transaxle-Bauweise und eine DeDion-Hinterachse waren auf der Höhe der Zeit. Der 2,5-Liter-V8 mit zwei obenliegenden Nockenwellen und nassen Laufbüchsen mit ungefähr 150 PS Leistung repräsentierte den Stand der Technik. Mit einem angekündigten Preis von 34’000 Franken gehörte der Pegaso zu den teuersten Konstruktionen überhaupt, teurer noch als der 29’000 Franken teure Cisitalia 202 D. 

    Die Nürburgring-Modelle der neu gegründeten Veritas

    Nur wenig entfernt vom Pegaso-Stand konnten zwei Modelle des Veritas Nürburgring betrachtet werden, ein Coupé C 3/52 und ein Cabriolet K 3/52, die aus Ernst Loofs neu gegründeter Veritas-Nachfolgefirma stammten. Mit zwei Litern Hubraum und leichten Aufbauten waren diese Fahrzeuge gut für über 160 km/h.

    Der erste Nachkriegs-Bugatti

    Mit Spannung war auch der erstmals in Genf gezeigte Bugatti 101 C erwartet worden. Als Weiterentwicklung des vor dem Krieg gebauten Typ 57 besass er einen Reihenachtzylindermotor mit Kompressor, ein elektrisches Cotal-Vierganggetriebe, hydraulische Vierradbremsen und starre Vor- und Hinterachsen.

    Ferrari mit mehreren Fahrzeugen

    Gleich drei Fahrzeuge zeigte die inzwischen sieggewohnte Firma Ferrari aus Maranello. Ein vierplätziges graues Coupé vom Typ 212 Inter mit Zwölfzylindermotor und rund 170 PS, ein mit demselben Motor ausgerüstetes zweiplätziges Cabriolet vom Typ 212 Inter, sowie ein Ferrari 340 America mit 4,1-Liter-Zwölfzylindermotor stellten leistungs- aber auch preismässig (bis 70’000 Franken) das obere Ende des Spektrums am Genfer Salon von 1952 dar.

    Günstige Sportwagen von Panhard

    Am gänzlich anderen Ende des Preisspektrums fand sich der neue Dyna-Panhard Typ 120 Junior Sprint mit glatter Pontonkarosserie. Frontantrieb, 635 kg Gewicht und rund 35 PS ermöglichten eine Höchstgeschwindigkeit von rund 130 und dank tiefer Sitzposition ein sportwagenmässiges Fahrgefühl.

    Weitere gezeigte günstige Sportwagenmodelle waren der MG TD oder etwa der Simca-Sport 1200.

    Hohe Preise, europäisches Design und grosse V8-Motoren bei den Amerikanern

    1951 betrug der Import amerikanischer Wagen in die Schweiz immerhin 20,3% am Gesamtmarkt. Entsprechend gespannt erwartete man die Neuerungen von General Motors, Ford, Chrysler und den unabhängigen Herstellern wie Kaiser, Nash, Hudson, usw.

    Auf grosses Interesse stiess der durch Pininfarina eingekleidete Nash Healey Sportwagen,  ausgerüstet mit einem Nash-Motor und Fahrgestell und Aufhängungen aus den englischen Healey-Werken. Dieses exklusiv sportliche Fahrzeuge verkörperte den ersten offenen Nachkriegsportwagen aus den USA.

    Im Grossen und Ganzen entsprach der US-Jahrgang 1952 dem vorhergegangenen. Richtig neue Personenwagen gab es nur von Willys - Willys 685 Aero Wing und Aero Ace -,  während sich die übrigen Hersteller mit optischen und technischen Auffrischungen begnügten.

    Rund 193 PS leistete der stärkste amerikanische Motor von Cadillac (mit amerikanischer Verdichtung von 7,5:1 gegenüber der europäischen Verdichtung von 6,7:1), doch schien damals soviel Kraft - selbst die europäische Version hatte noch 183 PS - genauso wie die Leistungreserven der Konkurrenz (Chrysler mit 183, De Soto mit 162 und Lincoln/Oldsmobile mit 154 PS - wenig sinnvoll und primär für die Propaganda relevant zu sein. Interessant war allerdings die Beobachtung, dass die neuesten Leistungssteigerung nicht durch Hubraumvergrösserungen, sondern durch andere Massnahmen erreicht worden waren.

    Nicht nur der Nash Healey trug eine Karosserie italienischer Provenienz, auch Willys und Mercury zeigten an ihren Karosserien deutliche Anleihen von italienischen Designs. Die Ergebnisse sprachen für sich und wurden als Vorreiter der neuen amerikanischen Linie gesehen, die sich durch flachere Motorhauben, tiefer heruntergezogene Windschutzscheiben und grossen Fensterflächen charakterisierte.

    Die amerikanischen Fahrzeuge des Jahrgangs 1952 überzeugten weniger durch ihre Fertigungsqualität als durch den gehobenen Ausrüstungsumfang (u.a. automatisch ein- und ausschaltende Innenbeleuchtung, elektrische/hydraulische Fensterheber, Türschlösser an Fahrer- und Beifahrertüre, etc.). Bunte Muster, lebhafte Farben und verschiedenartige Materialien im Innern, sowie auffallende Lackierungen aussen zeugten von der amerikanischen Lebensfreude.

    Nur zwei Kombis - Nash Rambler und Willys 4-73 - waren ausgestellt und auch die Klasse der vielsitzigen Limousinen (7/8 Plätze) war nur durch zwei Fahrzeuge - Dodge Coronet und Chrysler Crown Imperial - vertreten.

    Steigende Rohmaterialkosten, gestiegene Löhne und vor allem die sinkenden Produktionsziffern wegen der an Priorität gewachsenen Rüstungsindustrie bewirkten einen deutlichen Anstieg der Preise für amerikanische Wagen, die neuerdings bis gegen 30’000 Franken für die teuersten Angebote tendierten. Der Durchschnittspreis der rund 60 ausgestellten Amerikanerwagen betrug 17’000 Franken, der Gesamtwert des Kontingents immerhin knapp eine Million.

    Vielfalt aus Frankreich

    Trotz einer überschaubaren Menge an Marken und Modelle überspannten die Erzeugnisse aus Frankreich, die 1951 15% der schweizerischen Autoverkäufe ausgemacht hatten, sowohl leistungs- wie auch preismässig, aber auch auch bezüglich Bauweise einen erstaunlich grossen Bereich.

    Erstmals ausserhalb Frankreichs wurde der Citroën 2CV (Deux-Chevaux) gezeigt, der mit einem Verkaufspreis von nur 4’380 knapp über Motorrad-Niveau lockte.

    Der noch 1951 als Prototyp präsentierte Renault Frégate konnte endlich als Serienmodell ausgestellt werden und überzeuge mit schlichter Eleganz und serientauglichen Technikanpassungen.

    Auch der Simca Aronde war 1952 zum ersten Mal in Genf zu sehen, während der Peugeot 203-Modelle bereits bekannt waren und daher auf die neuesten Sporterfolge in der Rallye Monte Carlo aufmerksam machten.

    Am oberen Ende des Spektrums zeigte Delahaye den unverändert gebliebenen 135M und den grösseren 235, Talbot präsentierte Limousinen mit vergrösserter Heckscheibe, die wiederauferstandene Firma Samson stellte die bereits früher gebauten Wagentypen aus.

    Optisch interessant wirkte der neue Rosengart Ariette, allerdings fragten sich die Salon-Besucher, ob die Leistung im Vergleich zu Wagengewicht noch zeitgemäss sei.

    Positiv vernommen wurde die dank Exportzuschüssen möglich gewordene Preisreduktion für französische Fahrzeuge.

    England mit dem reichhaltigsten Programmen an Marken und Typen

    Obschon mit einem geringeren Marktanteil in der Schweiz gesegnet als etwa die Vereinigten Staaten oder Frankreich präsentierte England das umfangreichste Programm. Erstmals gezeigt in Genf wurde der neue Austin “Seven”, von dem sich die Firma viel versprach. Gefällig geformt, mit vier Türen ausgerüstet und mit etwa 6’500 Franken preisgünstig entsprach er dem Anforderungsprofil manches Salon-Besuchers.

    Der Austin A40 Somerset war mit neuer Karosserie zu sehen, genauso wie der Rover 75, dem man ein neues Gesicht spendiert hatte. Technik-Interessierte aber ergötzten sich vor allem an der gezeigten Gasturbinen-Technik, die Rover mit viel Energie vorantrieb.

    Erstmals in der Schweiz zu sehen war der Daimler Regency mit Dreilitermotor. Morris zeigte ein besonders eindrückliches Ausstellungsmodell des Typs Oxford, Lanchester, Sunbeam, Vauxhall, Singer, Lagonda, Bristol, Hillman sowie Jaguar präsentierten aktuelle Modelle. Besonders reichhaltige Stände hatten Rolls-Royce und Bentley, wo schweizerische, italienische und englische Spezialkarosserien gezeigt wurden.

    Deutschland ohne Volkswagen

    Während Volkswagen dem Genfer Salon fern blieb, zeigte Mercedes-Benz zum ersten Mal den 300 S, sowie die Typen 220 und 300. Mit rund 50’000 Franken kostete die Luxusversion 300 S mehr als ein gut ausgestattetes Einfamilienhaus. Da war der neue Ford Taunus 12 M schon erschwinglicher. Mit weniger als 10’000 Franken bot er alles, was man von dieser Wagenklasse erwartete.

    Gezeigt wurden auch die Opel-Modelle Kapitän und Olympia, allerdings in unveränderter Form. DKW, IFA, Gutbrod, Goliath und Lloyd hielten die Zweitakt-Fahne in Genf hoch.

    In letzter Minute auf den Salon hin fertiggestellt konnte der Hansa 1800, der einen gegenüber dem Modell 1500 vergrösserten Motor und im ausgestellten Modell über ein vollsychronisiertes Dreiganggetriebe aufwies.

    Erstmals wurde auch der Trippel SK10 mit Heckmotor und weniger als 500 kg Gewicht gezeigt.

    Italien und seine sportlichen Fahrzeuge

    Die in der Schweiz beliebten italienischen Hersteller Alfa Romeo, Lancia und Fiat warteten allesamt mit ergänzten Baureihen und verbesserten Einzelfahrzeugen auf. Die grossen Neuerscheinungen von Fiat und Cisitalia kamen bereits weiter oben zu Wort.

    Schöne Formen bei den Spezialkarossiers

    Traditionell breit aufgestellt waren auch die verschiedenen Gestalter von Spezialkarosserien. Die Firmen Pinin Farina, Graber, Beutler, Worblaufen, Langenthal, Ghia-Aigle, Ghia-Torino, Viotti, Mulliner, James Young und Park Ward zeigten neben anderen mannigfaltige Fahrzeuge auf den unterschiedlichsten Chassis englischer, italienischer und französischer Herkunft.

    Statistiken und technische Trends

    Auch 1952 schwang die sogenannte “Normalbauweise” (Motor vorne, Antrieb hinten) mit 88% der angebotenen Wagentypen obenauf. Frontantriebfahrzeuge stellten 8%, Heckmotorfahrzeuge 4% des Marktes. Gegenüber früheren Jahren waren diese Anteile praktisch unverändert.

    Im Gegensatz dazu setzten sich die selbsttragenden Karosserien immer stärker in Szene und stellten bereits 26% der Modelle, während die Chassis-Bauweise von 90% im Jahre 1947 auf 74% im Jahre 1952 gesunken war.

    Den grössten Anteil hatten 1952 Motoren mit vier Zylindern (40%), gefolgt von Sechszylindern (35%), sowie Achtzylindern (15%). Auch hier waren gegenüber fünf Jahren vorher nur unwesentliche Verschiebungen zu beobachten.

    Mit 83% überwogen 1952 Motoren mit Zylindern in einer Reihe, immerhin 10% der Motoren aber wiesen bereits eine V-Bauweise auf.
    Neun Marken hatten in Genf im Jahre 1952 11 neue Modelle gezeigt, 12 Marken hatten 15 Modelle mit neuen Motoren präsentiert. Neue Karosserietypen hatten 9 Marken gezeigt.

    Von Stagnation konnte also nicht gesprochen werden, aber ein richtig starker Aufbruch war auch nicht zu spüren.

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