Autobianchi 1957–1996 – Schrittmacher in der Kompaktklasse
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Autobianchi, die zwischen 1957 und 1996 zumeist kompakte und sportliche Fahrzeuge baute. Als Fiat- und -Pirelli-Tochter brachte Autobianchi einige einflussreiche Fahrzeuge auf den Markt, darunter den A 112 oder den Y 10.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Autobianchi SpA war 1955 gemeinsam von Fiat und Pirelli gegründet worden. Sie verkörperte eine indirekte Fortsetzung der Marke Bianchi. Der im Herbst 1957 vorgestellte Autobianchi Bianchina 500 basierte technisch auf dem Fiat Nuova 500 mit luftgekühltem Zweizylinder-Heckmotor.Während der Nuova 500 ein kugeliges Kistchen war, präsentierte sich der Bianchina als schmuckes 2+2-sitziges Coupé in Pontonform mit Faltdach und Chromverzierungen. Aus ihm wurden ab 1960 vergrösserte Kombi- und Limousinenmodelle und ein allerliebst-winziges Cabrio abgeleitet. Der 1964 hinzugekommene Primula war zwar ebenfalls Fiat-motorisiert, nahm aber mit Frontantrieb, Quermotor, Schrägheck und Heckklappe jenes Prinzip vorweg, das Jahre später die Kompaktklasse kennzeichnete. 1969 lancierte Autobianchi mit dem A 111 eine Stufenheckalternative zum Primula und mit dem A 112 einen Nachfolger des Bianchina.












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