Asa 1962-1968 - der Ferrari für den schmaleren Geldbeutel
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Asa, die eine Art Baby Ferrari (Ferrarina) bauen sollte. Das kleine von Bertone gezeichnete Fastback-Coupé war hübsch anzuschauen, die Technik, unter anderem durch Giotto Bizzarini konzipiert, stimmte. Trotzdem wurde das Unternehmen, wofür eigens eine Firma gegründet wurde, kein Erfolg, die Produktion nach wenigen Jahren und nach 100 Autos eingestellt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Schon 1960 hatte der Prototyp eines «Ferrarina» Spekulationen geweckt: Enzo Ferrari erprobte in einem Fiat 1200 einen 850-cm3-Vierzylinder-Hochleistungsmotor. Auf Anfrage des AR-Chefredaktors erläuterte der grosse Commendatore, dass er die Herstellungsrechte für diesen «Baby-Ferrari» an eine andere Firma vergeben habe und das Projekt von Nucchio Bertone geleitet werde. Auf dem Salon von Turin 1961 zeigte die Carrozzeria Bertone dann den als Mille bezeichneten Prototyp eines wunderhübschen kleinen Fastback-Coupés. Zunächst war von Innocenti als möglichem Lizenznehmer die Rede, dann wurde bekannt, dass der Mailänder Elektrochemie-Industrielle Dr. Ing. Oronzio de Nora den «Ferrarina» bauen werde. Er gründete 1962 die Firma Autocostruzioni Società per Azioni = ASA, deren Leitung sein Sohn Niccolo übernahm.











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