ATS 1963-1964 – Individualist
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. ATS (Automobili Turismo Sport) ist eine davon. Diese war daraus entstanden, dass ehemalige Ferrari-Spitzenkräfte gegen Ferrari auf der Strasse antreten wollten, doch der Versuch wurde zu einem Flop. Die letzten Modelle von ATS waren jedoch trotzdem erfolgreich.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Verglichen mit anderen Hochleistungscoupés aus Italien wirkte der auf dem Genfer Salon 1963 vorgestellte ATS 2500 GT grazil und individuell. Entstanden war der 433 cm lange Fliessheckaufbau beim Karosseriewerk Allemano in Turin, das den Namen des Designers nicht preisgab. Der ATS war nach dem René Bonnet Djet von 1962 der zweite Strassensportwagen mit Mittelmotor. ATS stand für Automobili Turismo Sport und war das Resultat jener "Palastrevolution" von Ende 1961 bei Ferrari, die zur Entlassung von sechs Spitzenkräften geführt hatte. Diese massten sich darauf an, auf der Rennpiste wie auf der Strasse gegen Ferrari anzutreten. Doch der ATS F1 wurde zum Flop anstatt zum Werbeträger für das Strassencoupé, und so wurden von diesem (auch mangels Reserven der von Giorgio Billi angeführten Financiers) nur neun Exemplare gebaut.




























































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