Mit dem Rekord A von 1963 erfand Opel keineswegs das Rad neu. Da die breite Masse aber Altbewährtem vertraut, Zuverlässigkeit schätzt und das Portemonnaie nicht übermässig belasten will, haben die Rüsselsheimer, damals bereits seit 25 Jahren unter der Herrschaft von General Motors, aus bekannten Ingredienzen einen vielseitigen Personenwagen gebacken. Das Ergebnis war keine Geschmacksexplosion, dafür klassische Hausmanns- und frauenkost, die die Mittelschicht mit allen nötigen Nährstoffen versorgte. Naja, fast allen, perfekt war der Wagen selbstverständlich nicht, so wies beispielsweise die Hinterachse ein gewisses Innovationsdefizit auf. Und da war ja noch die Sache mit den Türen… Der Original-Testbericht von 1963 blickt auf den Opel Rekord A zurück und zeigt ihn anhand vieler Bilder und anschaulicher Grafiken.