Hart aber herzlich – Opel Rekord-6 Coupé im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Sechszylinder des Opel Kapitän verwandelte den braven Rekord in einen überlegenen kleinen Pistenschreck. Für weniger als 10'000 Mark hatte keine andere Limousine derartige Fahrleistungen zu bieten. Die bockige Federung und das leichte Heck machten ihn allerdings zu einem Fall für Spezialisten. Warum der Opel Rekord-6 dennoch konkurrenzlos war, erklärt dieser historische Testbericht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Rekord-Fahrwerk gut kuriert
- Unvergleichlich!
- Promenadenmischung
- Der Motor
- Fahrleistungen
- Verbrauch
- Das Getriebe
- Federung für Rauhreiter
- Fahreigenschaften
- Lenkung
- Bremsen
- Sitzen und sitzen lassen
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 21min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mit dem Rekord-6 gelang es Opel, die hohen Motor- und Fahrleistungen ein wenig ihres sozialen Nimbus zu entkleiden. Für reichlich 9300,– Mark bietet man heute Autos an, die es bar jeden Respektes mit der in Deutschland gängigen Spitzenklasse aufzunehmen vermögen. Die geschickte Kombination der für einen "großen Wagen" vielleicht etwas bescheidenen, dank großer Stückzahlen jedoch preiswerten Rekord-Karosserie mit dem zwar betagten, aber leistungsfähigen Kapitäntriebwerk ließ ein Auto entstehen, das getrost als einigermaßen konkurrenzlos bezeichnet werden kann. Selbst in unserer so prestigewütigen Bundesrepublik ließ sich ein Verkaufserfolg eines derartigen Fahrzeuges dann auch kaum vermeiden, obwohl dieser Wagen gleich nach seinem Start mit zwei wesentlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
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