Es war am 10. April 1975, als in der Automobil Revue zu lesen war, dass Comotor die Produktion einstellen würde. Bei Comotor handelte es sich um die erste europäische Wankelmotorenfabrik, angesiedelt in Altforweiler bei Saarlouis und gemeinschaftlich gegründet von Citroën und der VW-Tochter NSU Auto Union. Etwa vier Prozent des Aktienkapitals hielt damals noch ein unbekannter Kleinaktionär.
Gefertigt wurde in Altforweiler der Zweischeiben-Wankelmotor für den Citroën GS Birotor. Da dieser nicht den erhofften Absatz fand, musste die Produktion heruntergefahren werden. Offensichtlich trat damals auch der neue Citroën-Eigner Peugeot auf die Bremse.
Pläne, den Zweischeiben-Wankelmotor mit Einspritzung und 150 PS auch im Topmodell CX einzubauen, materialisierten sich genausowenig wie andere Ideen. Die Energiekrise und der Fokus auf sparsame Motoren gab dem Gemeinschaftsunternehmen den Rest.
Obwohl man im April 1975 noch an der Fortsetzung der Forschungsarbeiten in einem Rumpfteam von 30 bis 50 Mann festhalten wollte, kam das Ende für Comotor im Jahr 1977.
Bis 1975 waren die Comotor-Wankelmotoren in den Modellen Citroën M35 und Citroën GS Birotor in kleinen Stückzahlen eingesetzt worden.





















































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