Mit der 40. Ausgabe der Auto e Moto d'Epoca zog die beliebte Oldtimermesse nach 39 Jahren 2023 vom charmanten Padua nach Bologna um. Und entwickelte sich damit in kürzester Zeit zur grössten Klassikermesse in Europa. In den historischen Hallen der Fiore di Padova wurde renoviert, aber die Messe kehrte nicht zurück. Dieses Bedauern vieler Besucher scheint den Bologna-Veranstalter Intermeeting bewogen zu haben, eine neue Show für Padua zu initiieren: "Padua only Classics" nennt sich das Konzept, das vom 26. bis 28. Februar 2027 erstmals über die Bühne gehen soll.
Zugelassen sind nur klassische Autos und Motorräder, die mindestens 50 Jahre alt sind, also bis Baujahr 1977. Was automatisch alle gut verkäuflichen Youngtimer, Neoklassiker und moderne Supersportwagen ausschliesst, die auf anderen Klassik-Veranstaltungen immer mehr und immer öfter gesehen werden. Trotzdem soll die neue Padua-Messe vor allem eine exklusive Handelsshow sein. Der Veranstalter selbst spricht von"automobiler Exzellenz" und Fahrzeugen, "ausgewählt nach ihrem technischen, kulturellen und symbolischen Wert". Es erinnert ein wenig an den für diesen Herbst geplanten Techno Classica "Salon" in Dortmund, der sich ebenfalls über Exklusivität definieren will.
Die drei anderen Schwerpunkte in Padua sollen Teile, Szene und Automobilia sein. Die Messe als "Ergänzung zu anderen grossen Veranstaltungen" soll vor allem ein Szenetreff werden von Sammlern, Restauratoren und Enthusiasten. Können, Erinnerungen und Leidenschaft sollen zu einem exklusiven Erlebnis werden, wenn Handwerker, Zeitzeugen und Experten in Padua zusammenkommen. Die neue Plattform will mehr als nur einen Ausstellungsraum sein, sondern ein kultureller Treffpunkt, in dem Autos und Motorräder ihre Würdigung als Zeugnisse von Erfindergeist, Stil und industrieller Identität finden.
































































Kommentare