McLaren wird am diesjährigen Genfer Automobilsalon - im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums - den Prototyp XP1 LM zeigen, das als begrenzt strassentaugliche Version vom Le-Mans-Sieger (1995) abgeleitet wurde.
Der XP1 LM von 1995 übernahm die Spezifikationen des Langstreckenrenners (Chassis, Motor, Kraftübertragung), war aber soweit modifiziert worden, dass man das Fahrzeug für den Strassenverkehr zulassen konnte. Mit der Produktion dieses Wagens in Kleinstserie wurde der Le-Mans-Sieg von 1995 gefeiert. Damals hatten die McLaren-Rennwagen bei ihrem ersten Einsatz am Langstrecken-Klassiker dominiert (Plätze 1, 3, 4, 5, 13).
Andy Wallace schaffte mit einem der fünf produzierten F1 LM Serien-Fahrzeugen 1999 den Sprint auf 100 Meilen pro Stunde inklusive der Bremsung zum Stillstand innerhalb von 11,5 Sekunden in Alconbury, was als Rekord notiert werden konnte. 60 MPH konnten damals in weniger als 4 Sekunden erreicht werden. Die Höchstgeschwindigkeit betrug bei rund 680 PS Motorleistung rund 225 Meilen pro Stunde. Die im Vergleich zu den heutigen Strassen-Fahrzeugen von McLaren tiefere Spitzengeschwindigkeit erklärt sich mit dem Flügelwerk und damit schlechteren Aerodynamikwerten.
In Genf soll der junge orange-farbige Klassiker dazu genutzt werden, das neue Modell McLaren P1 ins richtige Licht zu rücken.
Interessante Anekdote: Der Prototyp XP1 LM soll von Ron Dennis Lewis Hamilton für den Fall eines zweiten Weltmeistertitels auf McLaren vesprochen worden sein. Offensichtlich genügten die Aussichten auf diesen auf vier Millionen Pfund geschätzten Prototyp Hamilton nicht, um bei McLaren zu bleiben ...































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