An Parkplätzen mangelt es gewiss nicht in Genf. Die Hallen der Palexpo bieten einen direkten Zugang von allen Verkehrsmitteln, dies ist einer der treffendsten Argumente des Organisators Dominique Durussel, warum es auch für interessierte aus der Deutschschweiz durchaus interessant sein kann, für den in einer mittlerweile langen Ahnenreihe auf den ersten Teilemarkt von Burgdorf, später Bern und dann Fribourg zurückzuführenden Swiss RetroMecanika nach Genf zu fahren.
Noch besser machen
Zudem betont der Veranstalter die grosszügigen Platzverhältnisse und die einfache Zugänglichkeit der riesigen Halle, in der die Auto- und Teilehändler aber auch Clubs und Verbände in einem geselligen Miteinander auf rund 15‘000 Quadratmetern Fläche zu finden sind. Mit der Ausgabe 2024 hat Genf als Börsenstandort seinen Einstand gegeben, nun muss sich die RetroMecanika beweisen, ob sie als alter und auch künftiger Klassiker unter den Schweizer Oldtimerbörsen im Kalender bestehen kann.
An einigen guten Gründen, Genf am 4. und/oder 5. Mai 2025 einen Besuch abzustatten soll es nicht fehlen. Denn wie bereits 2024 mit einer gut sortierten Ausstellung zu Fahrzeugen aus Genfer Produktion oder den Motorrädern der Genfer Firma Motosaccoche deutlich wurde, lassen sich die Veranstalter in Sachen Sonderausstellung auch 2025 nicht lumpen. Pressesprecher und Mitglied des Vétéran Car Club Suisse Romand VCCSR, Jean-Marc Kohler, meint dazu: «Man darf einiges erwarten, wir stehen in Kontakt mit einigen bedeutenden Sammlern, Details gibt es aber erst, wenn die Dinge definitiv spruchreif sind!»
Zwei wichtige Jubiläen
Was dies alles sein könnte, machen die Veranstalter ziemlich klar: Gleich zwei französische Ikonen feiern heuer ihr 70. Jubiläum. Die DS von Citroën und die Sportwagen von Alpine des Gründers Jean Rédélé aus dem französischen Dieppe. Die RetroMecanika widmet diesen beiden gleich zwei separate Displays.
Drumherum werden professionelle Anbieter wie auch private erwartet, die ihre Fahrzeuge und Teile anbieten wollen. «Die Tische, die für Privatpersonen zum Verkauf ihrer alten Stücke reserviert sind, bewahren den Geist der Teilebörsen von früher. Diesem Respekt für Traditionen fühlen wir uns verpflichtet!», teilen die Organisatoren in ihrer Pressemitteilung mit.
Was man in Genf erwarten darf:
Für Klassiker über 40 Jahre gibt es einen reservierten Parkplatz. Auf 15‘000 Quardratmetern werden ganze Fahrzeuge, vom Fahrrad bis zum Lastwagen, Teile, Literatur, Hilfsmittel und Werkzeuge sowie Modelle und Automobilia angeboten. Dazu gibt es verschiedene Auftritte von Clubs und Verbänden.
Auch der Comicszeichner, erklärte Oldtimer-Fan und Förderer des Andenkens an die alte Nationale 7, der Ferienstrasse von Paris an die Côte d’Azur, Thierry Dubois wird an der Retromecanika seine Bücher signieren und zeichnen.
Am Samstag 4. Mai gibt es zudem wie im vergangenen Jahr eine Auktion klassischer Fahrzeuge, durchgeführt durch das Lausanner Autionshaus Arteal.
Weitere Informationen und Aktualisierungen gibt es auf der Website des Veranstalters.


































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